Ist Finya kostenlos? Ja. Finya verlangt kein Geld, weder auf der Website noch in der App, und zwar von niemandem. Es gibt kein Abo, keine In-App-Käufe und keine Premium-Stufe. Laut Hilfeseite kannst du bei Finya nicht einmal Zahlungsdaten hinterlegen. Bezahlt wird trotzdem: mit Werbung und mit deiner Einwilligung, dass Finya dir auf dich zugeschnittene Anzeigen zeigt. So steht es ausdrücklich in den Nutzungsbedingungen.
Wir haben dafür am 24. Oktober 2026 die Hilfeseiten, die Nutzungsbedingungen, die Datenschutzerklärung und das Impressum von Finya gelesen, dazu die Einträge im deutschen App Store und bei Google Play. Ein Konto haben wir nicht angelegt. Die Abschnitte zu Vertrag und Widerruf sind Orientierung, keine Rechtsberatung.
Was kostet Finya? Die Antwort des Anbieters
Die Hilfeseite „Welche Kosten entstehen bei Finya wirklich?“ ist eindeutig. Das gesamte Funktionsangebot sei für alle dauerhaft kostenfrei, kostenpflichtige Extras gebe es nicht. Es gebe „keine Möglichkeit, Zahlungsdaten zu hinterlegen oder anderweitig Geld zu bezahlen“ (Finya-Hilfe). Die Nutzungsbedingungen gehen noch weiter: Nach Ziffer 1.3 musst du nichts zahlen, und eine Zahlung ist „auch nicht freiwillig“ möglich.
Die Stores bestätigen das. So sah es am 24. Oktober 2026 aus:
| Wo | Preis | Bezahlfunktionen |
|---|---|---|
| Website finya.de | 0 € | keine, laut Hilfe und Nutzungsbedingungen |
| App Store (iPhone) | „Kostenlos“ | kein Abschnitt „In-App-Käufe“, laut Beschreibung „keine Abos, keine In-App-Käufe“ |
| Google Play (Android) | kostenlos | Hinweis „Enthält Werbung“, kein Hinweis auf In-App-Käufe |
| Finya in Österreich und der Schweiz | 0 € | laut Hilfe ebenfalls vollständig kostenlos |
Quellen: Finya-Hilfe, Nutzungsbedingungen (Stand: 18. März 2025), App-Store-Seite und Google-Play-Seite der Finya-App (abgerufen am 24. Oktober 2026).
Damit ist Finya eine Ausnahme. Die meisten bekannten Dating-Apps sind nur in der Grundversion gratis und verdienen an Abos, Credits oder Einzelkäufen. Wie das etwa bei Tinder aussieht, steht in unserem Artikel zu den Tinder-Kosten. Welche anderen Singlebörsen ganz ohne Bezahlfunktion auskommen, zeigt unser Überblick Partnersuche kostenlos.
Was ist bei Finya gratis?
Alles, was es gibt. Auf der Startseite wirbt Finya mit dem Satz „Bei Finya gibt es nur Premium-Features. Kostenlos.“ Laut Startseite, Hilfe und Store-Beschreibung gehören dazu (Stand: 24. Oktober 2026):
- Ausführliches Profil: Fotos, ein persönliches Statement, Musik- und Essgewohnheiten, Antworten auf die „100 Fragen“.
- Suche: über 20 Suchkriterien, von Alter und Entfernung bis zum Lebensstil.
- „Für dich“: automatische Partnervorschläge. Dahinter arbeiten laut Hilfe Algorithmen, unterstützt von künstlicher Intelligenz. Die Vorschläge kommen auch per E-Mail.
- „Herzen“: Du markierst Profile per Wischen mit einem Herz. Vergeben sich zwei gegenseitig eins, entsteht ein Match.
- Chat: unbegrenzt viele Nachrichten.
- Listen: Besucher, zuletzt besuchte Profile, Favoriten, Kontakte und Aktivitäten.
- Profil pausieren und Support, beides ohne Kosten.
Grenzen gibt es trotzdem, nur lassen sie sich nicht mit Geld aufheben. Ohne eigenes Profilfoto werden deine Herzen laut Hilfe nicht gespeichert. Schreibst du ohne Foto jemanden mit Foto an, landet deine Nachricht in dessen Nebenpostfach, das die Hilfe mal „Andere“, mal „Sonstige“ nennt. Bilder per Nachricht verschicken kannst du laut Hilfe gar nicht. Wie du ein Foto und einen Text wählst, die Gespräche anstoßen, erklärt unser Ratgeber Dating-App-Profil optimieren.
Was kostet Finya für Männer?
Genauso viel wie für Frauen: nichts. Finya sei für alle kostenlos, „unabhängig davon, ob du dich als Frau oder Mann registrierst“, heißt es in der Hilfe (Stand: 24. Oktober 2026). Bei der Registrierung gibst du an, ob du als Frau oder Mann eine Frau oder einen Mann suchst.
Die Frage ist berechtigt, denn anderswo zahlen nicht alle gleich. Bei Lovoo etwa können die Preise laut AGB unter anderem nach Alter oder Geschlecht variieren. Details stehen in unserem Artikel zu den Lovoo-Kosten. Wo es keinen Preis gibt, kann es auch keinen Unterschied geben.
Wie finanziert sich Finya?
Über Werbung. Das sagt Finya auf der Startseite, in der Hilfe und in beiden Store-Beschreibungen. Genauer wird es in den Nutzungsbedingungen. Dort ist deine Einwilligung in personalisierte Werbung ausdrücklich die Gegenleistung:
- Nach Ziffer 1.3 stellt Finya die Plattform bereit „gegen die Erteilung der Einwilligung“ zur Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten für personalisierte Werbung.
- Nach Ziffer 3.2 bist du durch den Vertrag verpflichtet, diese Werbeeinwilligung zu erteilen. Anhand deiner Angaben schaltet Finya Werbung, die zu deinen Interessen passen soll.
- Nach Ziffer 5.3 darf Finya den Vertrag fristlos kündigen, wenn du die Einwilligung widerrufst und Finya die Fortsetzung nicht zuzumuten ist.
Du zahlst also mit Daten. Das Gesetz kennt dieses Modell. Für Verbraucherverträge, bei denen du statt Geld personenbezogene Daten bereitstellst, gelten die Verbraucherschutzregeln ausdrücklich ebenfalls. Widerrufsrecht und Mängelrechte gelten deshalb auch hier (§ 327 Abs. 3 BGB, § 312 Abs. 1a BGB). Deine Einwilligung kannst du nach der DSGVO jederzeit widerrufen. Finya darf dann unter Umständen fristlos kündigen, Schadensersatz für den Widerruf darf es von dir aber nicht verlangen (§ 327q BGB).
Was mit deinen Daten passiert, beschreiben die Quellen unterschiedlich genau (Stand: 24. Oktober 2026):
- Datenschutzerklärung (Stand: Juni 2021): Finya gebe sensible Daten „niemals an Dritte weiter“. Einen eigenen Abschnitt zur personalisierten Werbung oder eine Liste von Werbepartnern fanden wir darin nicht, obwohl die Nutzungsbedingungen für Einzelheiten dorthin verweisen.
- App Store: Der Entwickler gibt an, dass Kennungen genutzt werden können, um dich über Apps und Websites anderer Unternehmen hinweg zu verfolgen. Die Geräte-ID kann demnach mit deiner Identität verknüpft und für Drittanbieter-Werbung verwendet werden.
- Google Play: Laut den Angaben zur Datensicherheit kann die App sexuelle Orientierung, „sonstige Daten“ und Fotos an andere Unternehmen weitergeben. Als Zweck nennt sie die Funktionen der App. Erhoben werden unter anderem E-Mail-Adresse, Nutzer-IDs und Geräte-IDs, die Übertragung ist verschlüsselt.
Beide Stores weisen darauf hin, dass diese Angaben vom Entwickler stammen. Für dich heißt das: Fülle nur aus, was du wirklich zeigen willst. Auf dem iPhone kannst du das App-Tracking ablehnen oder später unter „Einstellungen“, „Datenschutz & Sicherheit“, „Tracking“ abschalten. Den vollen Funktionsumfang einer App behältst du laut Apple trotzdem. Laut Datenschutzerklärung kann Finya bei der Anmeldung außerdem einen SMS-Code verlangen und speichert dann deine Handynummer.
Website oder App: Gibt es Unterschiede bei den Kosten?
Nein. Laut Hilfeseite „Was kostet die Finya-App?“ ist die App genauso kostenlos wie die Website: „Es gibt bei Finya keine In-App-Käufe und keine Abos.“ Ein zweites Konto brauchst du nicht. Mit einem Login nutzt du Finya im Browser und in der App. Wer schon lange dabei ist, meldet sich mit den alten Zugangsdaten in der App an.
Ein paar Unterschiede zwischen den Stores gibt es trotzdem (Stand: 24. Oktober 2026):
| App Store | Google Play | |
|---|---|---|
| Preis | „Kostenlos“ | kostenlos, „Enthält Werbung“ |
| Bewertung | 4,2 von 5 bei 8.338 Bewertungen | 3,6 von 5 bei 10.100 Rezensionen |
| Altersfreigabe | 16+ | USK ab 18 |
| Geräte | nur iPhone | Android, 500.000+ Downloads |
| Anbieter laut Store | GWI Media Technologies GmbH, Hamburg | GWI Media Technologies GmbH, Hamburg |
Von der Freigabe ab 16 im App Store solltest du dich nicht täuschen lassen. Laut Nutzungsbedingungen darf sich nur registrieren, wer mindestens 18 ist. Finya darf dazu Stichproben machen und einen Altersnachweis verlangen. In der Ansicht für Computer und Tablet zeigt Finya laut Hilfe außerdem eine Liste gerade aktiver Singles. In der Mobilversion suchst du stattdessen gezielt nach Profilen, die jetzt aktiv sind.
Muss man Finya kündigen?
Nein, denn ein Abo gibt es nicht. Wer bei Finya kündigen will, löscht sein Profil. Laut Nutzungsbedingungen (Ziffer 5.1) geht das jederzeit und ohne Begründung, und jede Löschung beendet die Registrierung sofort. Kündigungsfristen, automatische Verlängerungen oder ein Kündigungsbutton für Abos spielen hier keine Rolle.
Auch in App Store und Google Play gibt es nichts zu kündigen, weil Finya dort nichts verkauft. Wichtig ist der Umkehrschluss: Die App zu deinstallieren, löscht dein Profil nicht. Konto und Login gelten für Website und App gemeinsam. Dein Profil bleibt also bestehen, bis du es selbst löschst.
Finya-Profil löschen: Schritt für Schritt
Ob du es Profil, Account oder Mitgliedschaft nennst, gemeint ist dasselbe Konto. So beschreibt die Hilfeseite „Wie kann ich mein Profil löschen“ die Löschung (Stand: 24. Oktober 2026):
- Melde dich bei Finya an.
- Öffne den Bereich „Benutzerkonto“.
- Wähle „Mitgliedschaft beenden/pausieren“.
- Wähle „Mitgliedschaft endgültig beenden“.
- Folge den weiteren Schritten bis zum Abschluss.
Wo der Bereich „Benutzerkonto“ in der App liegt, sagt die Hilfe nicht. Findest du ihn dort nicht, melde dich im Browser auf finya.de an, es ist dasselbe Konto. Laut Nutzungsbedingungen kannst du die Löschung auch schriftlich oder per E-Mail beantragen. Die allgemeine Adresse lautet laut Hilfe und Impressum kontakt(at)finya.de.
Was danach passiert:
- Deine Daten werden laut Hilfe „kurzfristig“ gelöscht, eine feste Frist nennt Finya nicht. Gesetzliche Aufbewahrungsfristen bleiben laut Datenschutzerklärung unberührt.
- E-Mails von Finya bekommst du keine mehr, sofern du nichts anderes wünschst.
- Dein Pseudonym bleibt aus Sicherheitsgründen eine Zeit lang gesperrt. So kann sich niemand kurz danach mit deinem Pseudonym neu registrieren.
- Zurück geht es nicht. Mit deinem Löschverlangen darf Finya alle Daten, die du eingestellt hast, unwiderruflich löschen (Ziffer 5.2). Notiere dir vorher, was du behalten willst.
Du willst nur eine Pause? Über denselben Menüpunkt „Mitgliedschaft beenden/pausieren“ kannst du dein Profil pausieren. Dann wirst du laut Hilfe nicht mehr gefunden oder angeschrieben, kannst Finya aber eingeschränkt weiter nutzen. Und wenn du gar nichts tust? Inaktive Profile blendet Finya laut Hilfe nach wenigen Wochen aus den Suchergebnissen aus und informiert vor einer Löschung. Verlass dich nicht darauf: Wenn du gehen willst, lösche dein Profil selbst.
Widerruf: Gibt es etwas zurückzuholen?
Nein, weil du nichts bezahlt hast. Ein Widerrufsrecht hast du trotzdem. Laut Nutzungsbedingungen kannst du den Vertrag binnen 14 Tagen ab Vertragsschluss ohne Begründung widerrufen, per Brief an die Finya GmbH & Co. KG, Kehrwieder 11, 20457 Hamburg, oder per E-Mail. Eine eigene E-Mail-Adresse nennt die Widerrufsbelehrung nicht, die allgemeine lautet laut Impressum kontakt(at)finya.de. Finya fragt bei der Registrierung weder Namen noch Anschrift ab. Bei einem Widerruf per Post kann es deshalb weitere Angaben verlangen, etwa deine E-Mail-Adresse. Die Hinweise auf Zahlungen in der Widerrufsbelehrung stammen laut Finya nur aus dem gesetzlichen Muster.
Mit dem Löschen erreichst du praktisch dasselbe, nur schneller: Der Vertrag endet sofort. Einen Widerruf eines „Abonnements“ oder einer „Einzugsermächtigung“ brauchst du laut Finya nicht, denn kostenpflichtige Leistungen gibt es dort keine.
Typische Kostenfallen rund um Finya
Bei Finya selbst kannst du kein Geld ausgeben. Kosten entstehen eher drumherum:
- Bezahlte Kündigungsdienste: Im Netz bieten Firmen an, gegen Gebühr in deinem Namen zu kündigen. Finya arbeitet laut Hilfe nicht mit ihnen zusammen und rät davon ab. Für Finya brauchst du keinen solchen Dienst, die Löschung ist kostenlos.
- Klicks auf Werbung: Anzeigen, die auf andere Angebote verlinken, gehören laut Nutzungsbedingungen nicht zur Plattform. Schließt du über eine Anzeige ein Abo ab, ist dein Vertragspartner der Anbieter hinter der Anzeige, nicht Finya.
- Geldbitten im Chat: Wer dich um Geld, Gutscheine oder Kryptowährung bittet, ist ein Fall für die Meldefunktion. Die Nutzungsbedingungen verbieten Spam und Scamming ausdrücklich. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.
- Abbuchungen unter dem Namen Finya: Weil du laut Hilfe gar keine Zahlungsdaten hinterlegen kannst, stammt eine solche Abbuchung nicht aus einer Finya-Mitgliedschaft. Prüfe, wer genau abgebucht hat, und wende dich an deine Bank.
- Eigene Kosten: Internetverbindung und mobile Daten zahlst du laut Nutzungsbedingungen selbst.
Ist Finya eine Betrugsmasche?
Nach allem, was öffentlich belegt ist, nein. Hinter Finya steht ein im Handelsregister eingetragenes Unternehmen aus Hamburg, das laut eigenen Angaben seit 2001 besteht. Weil du nichts bezahlen kannst, gibt es auch keine Abofalle des Anbieters. Die Stiftung Warentest hat Finya 2016 im Test „Singlebörsen im Internet“ mit „befriedigend“ (2,6) bewertet. Als Kosten für drei Monate nannte sie 0 Euro. Was der Test sonst ergab, steht in unserem Artikel zum Singlebörsen-Test der Stiftung Warentest.
Ein seriöser Betreiber schützt aber nicht vor unseriösen Mitgliedern. Das gilt für jede Plattform, kostenlos wie kostenpflichtig. Was Finya dazu schreibt (Stand: 24. Oktober 2026):
- Keine Hinweise auf bezahlte Schreiber: In den Nutzungsbedingungen fanden wir keine Stelle über Moderatoren, Animateure, fiktive Profile oder Profile des Betreibers. Mitarbeiter haben laut Ziffer 4.11 keinen Einblick in eure Nachrichten.
- Filter und Prüfungen: Elektronische Filter sortieren laut Nutzungsbedingungen Spam aus. Inhalte wie persönliche Statements prüft Finya laut Hilfe maschinell oder manuell, teils stichprobenartig. „Schwarze Schafe“ spüre Finya nach eigenen Angaben mit technischen Mitteln und künstlicher Intelligenz auf.
- Keine Pflicht-Verifizierung: Neue Profilfotos prüft Finya laut Hilfe manuell und automatisch darauf, ob sie den Foto-Regeln entsprechen. Eine Identitäts- oder Ausweisprüfung für alle Mitglieder beschreiben aber weder Hilfe noch Nutzungsbedingungen. Ob ein Profil echt ist, musst du also selbst einschätzen.
Beim Liebesbetrug, auch Romance Scamming genannt, bauen Betrüger über Dating-Plattformen oder soziale Medien eine Beziehung auf, oft über Wochen. Dann bitten sie um Geld. Diese Warnzeichen nennen die Polizei und die Verbraucherzentrale:
- viele Komplimente und schnelle Zukunftspläne, bevor ihr euch gesehen habt,
- Treffen, die immer kurzfristig wegen eines Unglücks platzen,
- eine plötzliche Notlage, für die Geld nötig ist, etwa für ein Flugticket oder eine Operation,
- Bitten um Ausweiskopien, Kontodaten oder das Weiterleiten von Päckchen,
- eine Lebensgeschichte voller Schicksalsschläge, die Mitleid wecken soll.
Was du tun kannst: Überweise niemals Geld an jemanden, den du nie getroffen hast. Prüfe Profilfotos mit einer umgekehrten Bildersuche. Melde verdächtige Profile über „Dieses Mitglied melden/sperren“ und blockiere sie. Ist schon Geld geflossen, sichere alle Nachrichten und erstatte Anzeige. Ausführlich erklärt das unser Report zu Love Scamming und Romance Scam.
Für das erste Treffen rät die Polizei: Verabrede dich in einem Lokal oder einer Gegend, die du kennst. Plane An- und Abreise selbst und sag einer Vertrauensperson, wann und wo du dich triffst. Fühlst du dich bedroht, ruf die Polizei unter 110.
Für wen lohnt sich Finya?
Kosten entstehen dir bei Finya selbst keine. Wie sich die Plattform im Alltag schlägt, zeigt unser Finya-Test. Gut passt sie, wenn du
- kein Abo abschließen und nichts kündigen willst,
- lieber selbst suchst und ausführliche Profile liest,
- mit Werbung leben kannst.
Weniger passt sie, wenn du
- keine personalisierte Werbung möchtest, denn sie ist laut Nutzungsbedingungen Teil des Vertrags,
- Wert auf verifizierte Profile legst, denn eine Identitätsprüfung für alle Mitglieder beschreibt Finya nicht.
Laut Finya sind mehr als sieben Millionen Singles registriert. Wie viele davon aktiv sind, veröffentlicht Finya nicht, und eine belastbare Zahl dazu haben wir nicht gefunden. Ob in deiner Gegend genug Menschen suchen, siehst du am schnellsten selbst. Ob Gratis-Plattformen weniger seriös sind als kostenpflichtige, lässt sich nicht pauschal sagen. Woran du unseriöse Anbieter erkennst, steht in unserem Ratgeber Seriöse Dating-Apps.
Wer steckt hinter Finya?
Betreiber der Website ist laut Impressum die Finya GmbH & Co. KG, Kehrwieder 11, 20457 Hamburg. Sie ist beim Amtsgericht Hamburg unter HR A 101007 eingetragen. Persönlich haftende Gesellschafterin ist die GWI Beteiligungsgesellschaft mbH (HR B 91871), Geschäftsführer sind Alexander Gerlach und Julien Walther. Gegründet wurde Finya laut Hilfe 2001 in Hamburg. Der Name ist ein Wortspiel aus dem englischen „find you“.
Die Apps vertreibt laut beiden Stores die GWI Media Technologies GmbH unter derselben Hamburger Adresse. Den Copyright-Vermerk im App Store trägt die Finya GmbH & Co. KG. An Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nimmt Finya laut Nutzungsbedingungen nicht teil. Zuständige Datenschutzaufsicht ist laut Datenschutzerklärung der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit.
Das Wichtigste in Kürze
- Finya ist kostenlos, für Frauen und Männer, auf der Website und in der App. Abos, In-App-Käufe oder Premium gibt es nicht (Stand: 24. Oktober 2026).
- Du bezahlst mit Werbung und Daten. Laut Nutzungsbedingungen ist deine Einwilligung in personalisierte Werbung die Gegenleistung.
- Kündigen musst du nichts. Wer gehen will, löscht das Profil über „Benutzerkonto“, „Mitgliedschaft beenden/pausieren“ und „Mitgliedschaft endgültig beenden“.
- Die App zu deinstallieren, löscht das Profil nicht.
- Für die Löschung brauchst du keinen bezahlten Kündigungsdienst. Geldbitten im Chat sind ein Warnzeichen für Liebesbetrug.
- Betreiber ist die Finya GmbH & Co. KG in Hamburg.
Quellen und Stand: Finya-Hilfe (Kosten, App, Profil löschen und pausieren, Funktionen, Sicherheit), Startseite, Nutzungsbedingungen (18. März 2025), Datenschutzerklärung (Juni 2021) und Impressum von Finya; App-Store-Seite (Deutschland) und Google-Play-Seite der Finya-App samt Datenschutz-Angaben; Apple-Support zur Transparenz beim App-Tracking; Stiftung Warentest, Singlebörsen im Internet 2016; Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes sowie Verbraucherzentrale zu Romance Scamming; § 312, § 327 und § 327q BGB. Anbieterangaben geprüft am 24. Oktober 2026.
