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Screenshot der Startseite von Xpartner mit Registrierungsformular, Stand November 2026

Xpartner Test & Erfahrungen 2026: Echt oder Fake?

Xpartner im Test: Laut AGB führen Operatoren oder KI alle Chatprofile, Treffen sind ausgeschlossen. Betreiber, Kosten, Kündigung und was das für dich heißt.

Markus Hoffmann
Markus Hoffmann
· 12 Min. Lesezeit

Xpartner ist nach den eigenen Geschäftsbedingungen kein Ort, an dem du echte Menschen kennenlernst. Die AGB von xpartner.com halten fest, dass Operatoren die Profile betreiben und alle Chatpartner virtuelle Profile sind, gesteuert von bezahlten Menschen oder von künstlicher Intelligenz. Reale Treffen schließt der Anbieter aus. Betreiber ist die Casual Networks B.V. im niederländischen Lomm. Unter derselben Adresse sitzt die Firma hinter DiskreteLust, deren AGB fast wortgleich sind. Bezahlt wird mit einer Premium-Mitgliedschaft und Coins, die Preise stehen erst in der Bestellstrecke.

So haben wir geprüft: Ein Konto haben wir nicht angelegt und nichts gekauft. Am 1. November 2026 haben wir auf xpartner.com Startseite, AGB, Impressum, Datenschutzerklärung und Hilfe gelesen und die AGB mit denen von diskretelust.com und xpartner.de verglichen. Ergänzend durchsucht: Trustpilot, Watchlist Internet, App Store, Google Play. Wie die Chats ablaufen und was Pakete kosten, können wir deshalb nicht aus eigener Nutzung sagen.

Xpartner auf einen Blick

Kurzfazit

  • Laut AGB betreiben Operatoren die Profile, gelenkt von Menschen oder KI.
  • Reale Treffen sind nach den AGB ausgeschlossen.
  • Der Hinweis steht immerhin im Seitenfuß der Startseite, Titel und Suchtext klingen aber nach Partnersuche.
  • Preise für Premium und Coins zeigt Xpartner erst in der Bestellstrecke.
  • Kündigen geht über ein Formular im Seitenfuß oder per E-Mail, die Frist beträgt bis zu 4 Wochen.
PunktStand 1. November 2026
BetreiberCasual Networks B.V., Spikweien 25, 5943 AC Lomm, Niederlande
Vertreten durchPetronella Gerritsen
Registernummer laut Impressum73864439
SchwesterportalDiskreteLust (Media Websolutions B.V., gleiche Adresse)
Art des DienstesFantasy-Chat-Portal laut Seitenfuß
Chatpartnervirtuelle Profile, moderiert von Menschen oder KI
Treffennach den AGB ausgeschlossen
KostenlosProfil, Profile ansehen, Nachrichten lesen
KostenpflichtigNachrichten schreiben (Premium), Coins für weitere Dienste
Kündigungsfrist10 Tage bis 4 Wochen, je nach Mitgliedschaft
Appkeine (App Store und Google Play durchsucht)
Trustpilot1,4 von 5 bei 36 Bewertungen

Wer steckt hinter Xpartner?

Laut Impressum ist xpartner.com ein Dienst der Casual Networks B.V., Spikweien 25 in Lomm in der Provinz Limburg. Vertreten wird sie von Petronella Gerritsen, genannt sind Registernummer, Umsatzsteuer-ID, eine Hotline mit niederländischer Vorwahl und support@xpartner.com. An Verfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nimmt das Unternehmen nicht teil. Den Registereintrag haben wir nicht gesondert geprüft.

Laut Schlussbestimmungen gilt niederländisches Recht, aber ausdrücklich vorbehaltlich der zwingenden Vorschriften des Landes, in dem du lebst. Das entspricht Art. 6 der Rom-I-Verordnung: Richtet sich ein Anbieter an Verbraucher in Deutschland, bleibt ihnen der Schutz des deutschen Verbraucherrechts erhalten.

Gleiche Adresse, gleiche Regeln: DiskreteLust

Unter derselben Anschrift in Lomm sitzt laut Impressum die Media Websolutions B.V., Betreiberin von DiskreteLust, vertreten durch Robertus Lamers. Wir haben die AGB beider Seiten am 1. November 2026 wortweise verglichen. Sie stimmen zu rund 98 Prozent überein, getauscht sind im Wesentlichen Firmenname und Kürzel. Auch der Hinweis auf ein Fantasy-Chat-Portal im Seitenfuß ist gleich.

Laut Abschnitt I Nr. 1 der Xpartner-AGB greifen Nutzer auf ein zentrales Datenbanksystem zu, das über mehrere Domains des Betreibers erreichbar ist. Nr. 2 ergänzt, dass der Betreiber zu Werbezwecken weitere Portale unter anderen Namen führt. Welche das sind, steht nicht da. Bemerkenswert bei DiskreteLust: Die Kurzbeschreibung, die Suchmaschinen anzeigen, spricht von diskreten Treffen, obwohl die AGB Treffen ausschließen.

Achtung, Namensvetter: xpartner.de

Wer xpartner.de eintippt, landet nicht bei Casual Networks. Laut Impressum von xpartner.de betreibt diese Seite die DSS Management and Digital Strategy Solutions GmbH & Co.KG in Wien. Aufbau und Hinweis im Seitenfuß sind gleich, die AGB ähneln sich stark, weichen aber ab: Dort ist von echten Mitgliedern und zusätzlich von betreibereigenen Profilen die Rede, mit denen keine Treffen möglich sind. Wie diese Profile gekennzeichnet sind, soll die AGB erklären, an der Stelle steht aber nur ein leerer Platz. Dieser Test bezieht sich auf xpartner.com.

Echte Mitglieder oder Operatoren? Was die Xpartner-AGB sagen

Gleich die Einleitung der AGB beschreibt das Angebot als Unterhaltung für Erwachsene, einschließlich Telefonkontakt und Live-Webcams. Entscheidend ist der nächste Satz: „Die auf dem Portal vorhandenen Profile werden von Operatoren betrieben“ (xpartner.com/gtc, abgerufen am 1. November 2026). Das gilt laut AGB für Chats, Nachrichten und E-Mails ebenso wie für Telefongespräche. Die Profile dienen demnach der reinen Unterhaltung, aber auch der Qualitätssicherung und Service-Tests. Reale Treffen oder Ähnliches seien nicht möglich. Von realen Frauen ist nur beim getrennten Live-Webcam-Angebot die Rede.

Abschnitt VI Nr. 5 wird noch genauer. Das Portal richte sich an Männer und Frauen, die ausschließlich Chats, Rollenspiele und virtuellen Austausch suchen. Alle Chatpartner seien virtuelle Profile, moderiert von professionellen Menschen oder künstlicher Intelligenz, Treffen mit ihnen seien nicht möglich. Eine Kennzeichnung, ob gerade ein Mensch oder eine Software antwortet, sehen die AGB nicht vor.

Was das für dich bedeutet

  1. Du schreibst mit Personal oder einer Maschine. Wer am anderen Ende sitzt, erfährst du nicht. Ein Treffen ist nach den Regeln des Anbieters nie vorgesehen, egal was im Chat versprochen wird.
  2. Nachrichten kommen von allein. Nach der E-Mail-Bestätigung sucht laut Abschnitt VI Nr. 7 ein Welcome Service automatisch passende Mitglieder und versucht, sie mit Nachrichten, Küssen und Freundschaftsanfragen auf dein Profil aufmerksam zu machen. Dass dir viele schreiben, sagt also nichts über echtes Interesse.
  3. Xpartner darf in deinem Namen schreiben. Abschnitt VI Nr. 6 erlaubt das zur Erleichterung des Einstiegs. Du kannst es laut AGB im Profil abschalten. Tu das.
  4. Eine Kontaktgarantie mit Fragezeichen. Laut Abschnitt X Nr. 3 bekommen Kunden mancher Pakete ihr Geld zurück, wenn kein Kontakt zu anderen Nutzern zustande kommt. Welche Nutzer gemeint sind, wenn alle Chatpartner virtuell sind, erklären die AGB nicht.

Die Datenschutzerklärung beschreibt das Angebot trotzdem so, als trätest du mit anderen Nutzern in Kontakt. Woran du unechte Profile allgemein erkennst, zeigt Lügen beim Online-Dating erkennen.

Offener Hinweis unten, Partnersuche oben

Anders als manche Konkurrenz versteckt Xpartner sein Modell nicht nur in den AGB. Im Seitenfuß der Startseite, unter dem Anmeldeformular, steht ein Absatz zum Fantasy-Chat-Portal: virtuelle Profile, Menschen oder KI, keine Treffen. Wer bis dorthin scrollt, weiß Bescheid.

Weiter oben klingt es anders. Der Seitentitel lautet „Finde jetzt X-Partner“, und die Kurzbeschreibung im Seitencode, die Suchmaschinen oft als Vorschautext zeigen, verspricht Kontakte rund um die Uhr und schließt mit „Jetzt unverbindlich Gleichgesinnte kennenlernen!“. Auf der Startseite stehen Beispielprofile mit Alter und Spruch, wie man sie von Singlebörsen kennt.

Das Landgericht Berlin hat 2022 gegen die Betreiberin von icatched.de entschieden, dass ein Dating-Portal Nutzer vor der Registrierung deutlich auf künstliche Profile hinweisen muss, ein Hinweis nur in den AGB reichte dort nicht (Urteil, Az. 16 O 62/21, als PDF). Xpartner zeigt den Hinweis vor der Anmeldung, allerdings unter dem Formular. Ob das genügt, wenn Titel und Vorschautext nach Kennenlernen klingen, hat für Xpartner kein Gericht entschieden.

So funktioniert die Anmeldung bei Xpartner

Laut Startseite, Hilfe und AGB läuft die Anmeldung so:

  1. Du wählst Mann, Frau oder keine Angabe und bestätigst per Pflicht-Häkchen Volljährigkeit und AGB. Das Häkchen für den Newsletter ist freiwillig.
  2. Zahlungsdaten brauchst du laut Hilfe nicht, nur eine E-Mail-Adresse.
  3. Danach kommt eine Mail mit Aktivierungslink. Laut Abschnitt II Nr. 2 ist die Registrierung damit abgeschlossen und ein kostenloser Vertrag entstanden.
  4. Deinen ungefähren Wohnort trägt Xpartner laut Datenschutzerklärung anhand der IP-Adresse ins Profil ein.
  5. Klickst du den Link an, startet laut Abschnitt VI Nr. 7 der Welcome Service.
  6. Zum Schreiben brauchst du einen getrennten, kostenpflichtigen Vertrag.

Was kostet Xpartner? Premium und Coins

Eine Preisliste veröffentlicht Xpartner nicht. Inhalt, Laufzeit, Preis und Zahlungsweise nennt der Anbieter laut Abschnitt II Nr. 3 erst vor Abschluss im Bestellprozess. Auch über eine App lassen sich keine Preise ablesen, denn eine gibt es in den beiden großen Stores nicht.

BausteinWas die AGB sagenPreis
Registrierung und Profilkostenlos, auch Profile ansehen und Nachrichten lesen0 €
Premium-Mitgliedschaftnötig, um Nachrichten zu schreiben, verschiedene Laufzeiten, automatische Verlängerungerst in der Bestellstrecke
CoinsGuthaben für einzelne Dienste, Verbrauch beim jeweiligen Dienst angezeigterst in der Bestellstrecke
Automatischer Nachkaufnur nach Opt-in, füllt Coins bei Verbrauch aufje nach gewählter Menge
Gültigkeit der Coinssolange die Mitgliedschaft gilt–
Wertersatz bei Widerrufangemessener Betrag, laut AGB mindestens 30 €–

Zwei Details solltest du kennen. Zahlst du per PayPal, wird laut Abschnitt III Nr. 3 der Gesamtbetrag einmalig eingezogen. Bei Bezahlung über die Handyrechnung, in den AGB WAP-Billing genannt, kündigst du laut Abschnitt V Nr. 6 nur beim Zahlungsanbieter. Den automatischen Coin-Nachkauf lässt du am besten aus.

Xpartner kündigen: Schritt für Schritt

Bei Xpartner laufen der kostenlose Nutzungsvertrag und die bezahlte Mitgliedschaft getrennt, du kündigst beide einzeln.

  1. Frist prüfen: Je nach Mitgliedschaft beträgt sie laut Abschnitt V Nr. 2 zwischen 10 Tagen und 4 Wochen. Die gültige Frist steht in deiner Bestellbestätigung. Bei Laufzeiten unter 30 Tagen reicht ein Kalendertag vor Ablauf.
  2. Formular nutzen: Im Seitenfuß findest du „Vertrag kündigen“. Das Formular fragt Name, Anschrift, Benutzername, Passwort, E-Mail-Adresse und den gewünschten Zeitpunkt ab, die Voreinstellung ist der nächstmögliche Termin. Abgeschickt wird über „Jetzt kündigen“, danach zeigt die Seite eine Eingangsbestätigung zum Ausdrucken.
  3. Alternativ per E-Mail: Schreib an support@xpartner.com mit Benutzername und Registrierungs-E-Mail. Laut AGB genügt die Textform, eine Unterschrift ist nicht nötig. Das ist dein Weg, wenn dir das Passwort fehlt.
  4. Bestätigung abwarten: Laut Abschnitt V Nr. 5 bestätigt Xpartner jede Kündigung per E-Mail. Kommt nichts, hak nach und heb alle Nachweise auf.
  5. Handyrechnung: Bei WAP-Billing kündigst du beim Zahlungsanbieter, den dir der Support nennt.
  6. Profil löschen: Den kostenlosen Vertrag kündigst du per E-Mail mit Registrierungs-E-Mail und Portalname oder per Brief nach Lomm. Danach wird das Profil laut AGB gelöscht.

Rechtlich macht Xpartner hier vieles ordentlich: Eine Kündigungsschaltfläche verlangt § 312k BGB von Anbietern online abschließbarer Abos, sie ist vorhanden. Vor jeder Verlängerung kündigt Xpartner laut Abschnitt V Nr. 10 eine Erinnerung per E-Mail an.

Offen bleibt die Verlängerung selbst: Laufzeit und Preis danach stehen laut AGB nur in den Vertragsinhalten der Bestellung. Nach § 309 Nr. 9 BGB muss ein seit März 2022 geschlossener Vertrag nach stillschweigender Verlängerung jederzeit mit höchstens einem Monat Frist kündbar sein, eine Verlängerung um eine feste Laufzeit ist unzulässig. Achte beim Kauf darauf, was dort steht, und mach ein Bildschirmfoto. Tipps für andere Portale bündelt unser Ratgeber Dating-App kündigen.

Widerruf und Wertersatz

Binnen 14 Tagen kannst du ohne Begründung widerrufen, per E-Mail, Brief oder über die Online-Funktion „Vertrag widerrufen“ im Seitenfuß. Hast du verlangt, dass die Leistung sofort beginnt, verlangt Xpartner laut AGB einen angemessenen Betrag, mindestens aber 30 Euro. Einen solchen Mindestbetrag kennt das Gesetz nicht. Laut Europäischem Gerichtshof ist der Wertersatz grundsätzlich zeitanteilig zu berechnen (vzbv zu C-641/19). Widerrufst du nach zwei Tagen eines Monatsabos, schuldest du also eher einen kleinen Bruchteil des Preises. Im Streit hilft die Verbraucherzentrale, eine Rechtsberatung ersetzt dieser Abschnitt nicht.

Xpartner-Erfahrungen: Bewertungen, Beschwerden, Warnungen

  • Trustpilot: 36 Bewertungen, im Schnitt 1,4 von 5, 91 Prozent mit nur einem Stern (Xpartner bei Trustpilot, Stand 1. November 2026). Neue Einträge gab es seit dem 27. November 2024 nicht, das Profil ist vom Unternehmen nicht übernommen.
  • Was dort kritisiert wird: unechte Profile, Standardnachrichten, nie zustande gekommene Treffen sowie Ärger mit Kündigung, Widerruf und Zahlungen danach. Als Beleg taugen solche Stimmen nicht, ins Bild der AGB fügen sie sich trotzdem.
  • Behörden, Warnseiten, Gerichte: Weder Watchlist Internet noch Verbraucherzentralen führen zu xpartner.com oder Casual Networks eine Warnung, ein Urteil fanden wir ebenfalls nicht.

Datenschutz und Sicherheit bei Xpartner

Ein Satz in den AGB verdient besondere Aufmerksamkeit. Laut Abschnitt I Nr. 2 willigst du mit der Registrierung ein, dass dein Nutzerprofil zu Werbezwecken auch auf anderen Websites verwendet werden darf. Laut Datenschutzerklärung sind zudem die Angaben in deinem Profil für andere Nutzer zugänglich, auch heikle Angaben zu Vorlieben oder Sexualität, die du freiwillig einträgst.

Weitere Punkte aus der Datenschutzerklärung:

  • Eingebunden sind Google Analytics, bei dem Daten an Server in den USA gehen können, der Werbedienst ExoClick aus Barcelona und für A/B-Tests die Software Bunchbox einer Hamburger Firma. Analyse- und Werbe-Cookies waren im Cookie-Banner am 1. November 2026 nicht vorausgewählt.
  • Name und Anschrift erhält beim Kauf laut Erklärung nur der Zahlungsdienstleister.

So schützt du dich:

  • Nutze ein Profilbild ohne dein Gesicht und trag nichts ein, das du nicht auf fremden Seiten sehen willst.
  • Schalte das Schreiben in deinem Namen und den Newsletter ab.
  • Private Kontaktdaten und Überweisungen haben in diesem Chat nichts verloren.

Woran du Betrugsmaschen auf anderen Plattformen erkennst, zeigt Online-Dating-Betrug erkennen.

Für wen eignet sich Xpartner – und welche Alternativen gibt es?

Passen kann Xpartner, wenn du …

  • über 18 bist und genau dieses Rollenspiel gegen Geld suchst,
  • damit leben kannst, dass eine KI antwortet,
  • Preise in der Bestellstrecke genau liest und Fristen notierst.

Nicht geeignet ist Xpartner, wenn du …

  • echte Menschen kennenlernen oder treffen willst,
  • Wert darauf legst, dass dein Profil nicht anderswo auftaucht,
  • gerade allein bist und dir vom Chat Halt erhoffst.

Wie ein Portal aussieht, das fiktive Profile nur im Kleingedruckten erwähnt, zeigt unser Zwinkr-Test. Für reale, unverbindliche Begegnungen sind der C-Date-Test, der JOYclub-Test und unser Casual-Dating-Vergleich der bessere Startpunkt.

Fazit: Xpartner ist ein Chat-Dienst, kein Partnerportal

Xpartner sagt offener als manche Konkurrenz, was es ist: ein Fantasy-Chat, in dem Operatoren oder eine KI die Profile führen und Treffen ausgeschlossen sind. Kündigungsbutton, Widerrufsfunktion und Erinnerung vor der Verlängerung sind vorhanden. Das spricht für einen Anbieter, der die Formalien kennt.

Für alle, die einen Partner oder ein Date suchen, ist das Urteil trotzdem eindeutig: Hier gibt es keins, auch wenn Titel und Suchvorschau anderes nahelegen. Dazu kommen Preise erst in der Bestellstrecke, ein Mindest-Wertersatz von 30 Euro und die Erlaubnis, dein Profil für Werbung auf anderen Seiten zu nutzen. Bei einer Anmeldung gilt: Das Geld fließt in Unterhaltung, und das Schreiben in deinem Namen gehört sofort abgeschaltet.

Quellen und Stand: xpartner.com (Startseite, AGB, Impressum, Datenschutzerklärung, Hilfe), diskretelust.com (Impressum, AGB), xpartner.de (Impressum, AGB), Trustpilot, Watchlist Internet, App Store und Google Play, alle abgerufen am 1. November 2026. BGB §§ 309, 312k; Art. 6 Rom-I-Verordnung; LG Berlin, Az. 16 O 62/21; EuGH, C-641/19.

Häufig gestellte Fragen

Ist Xpartner fake?

Echte Mitglieder, die dich treffen wollen, verspricht xpartner.com gar nicht. Laut AGB werden die Profile von Operatoren betrieben, alle Chatpartner sind virtuelle Profile, moderiert von Menschen oder künstlicher Intelligenz. Reale Treffen schließt der Anbieter aus. Im Seitenfuß nennt sich die Seite ein Fantasy-Chat-Portal.

Kann ich bei Xpartner echte Frauen oder Männer treffen?

Nein, laut Anbieter nicht. Sowohl die Einleitung der AGB als auch Abschnitt VI Nr. 5 schließen reale Treffen mit den Chatpartnern aus. Wer jemanden zum Kennenlernen sucht, ist bei einer Plattform mit echten Mitgliedern besser aufgehoben.

Was kostet Xpartner?

Profil anlegen, Profile ansehen und Nachrichten lesen ist kostenlos. Schreiben kannst du laut AGB nur mit einer kostenpflichtigen Premium-Mitgliedschaft, dazu kommen Coins für einzelne Dienste. Preise nennt Xpartner erst in der Bestellstrecke. Bei PayPal wird laut AGB der Gesamtbetrag auf einmal eingezogen.

Wie kündige ich Xpartner?

Am einfachsten über „Vertrag kündigen“ im Seitenfuß von xpartner.com oder per E-Mail an support@xpartner.com mit Benutzername und Registrierungs-E-Mail, Textform genügt laut AGB. Die Frist liegt je nach Mitgliedschaft zwischen 10 Tagen und 4 Wochen, bei Laufzeiten unter 30 Tagen reicht ein Kalendertag vor Ablauf. Das kostenlose Profil kündigst du gesondert.

Wer betreibt Xpartner?

xpartner.com betreibt laut Impressum die Casual Networks B.V., Spikweien 25, 5943 AC Lomm, Niederlande, vertreten durch Petronella Gerritsen. Unter xpartner.de läuft ein gleichnamiges Portal einer anderen Firma, der DSS Management and Digital Strategy Solutions GmbH & Co.KG in Wien.

Was hat Xpartner mit DiskreteLust zu tun?

DiskreteLust gehört laut Impressum der Media Websolutions B.V., die unter derselben Adresse in Lomm sitzt wie der Xpartner-Betreiber. Die AGB beider Seiten sind fast wortgleich, auch dort betreiben laut AGB Operatoren die Profile.

Verschickt Xpartner Nachrichten in meinem Namen?

Das erlaubt Abschnitt VI Nr. 6 der AGB, um neuen Kunden den Einstieg zu erleichtern. Du kannst die Funktion laut AGB in deinem Profil abschalten. Zusätzlich macht ein Welcome Service nach der E-Mail-Bestätigung automatisch passende Mitglieder auf dein Profil aufmerksam.

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