BeNaughty ist eine internationale Seite für unverbindliche Dates, die laut Impressum von der IDALIA LIMITED aus Dublin betrieben wird. Anmelden kannst du dich kostenlos, für vollen Zugriff brauchst du ein Abo, und das verlängert sich automatisch, auch als Probeabo. Ist BeNaughty echt oder Fake? Fiktive Profile räumen die Nutzungsbedingungen nicht ein. Sie enthalten aber Klauseln, die es schwer machen zu erkennen, ob am anderen Ende ein aktiver Mensch sitzt.
So sind wir vorgegangen: Ein bezahltes Konto haben wir nicht angelegt. Weil sich benaughty.com in unserem Prüf-Browser aus Sicherheitsgründen nicht öffnen ließ, haben wir Impressum, Nutzungsbedingungen, Zahlungsrichtlinie, Widerrufsbelehrung und weitere Rechtstexte am 1. November 2026 über die öffentliche Schnittstelle gelesen, aus der die Website diese Seiten selbst lädt, ohne Login. Dazu kamen irische Registerdaten, App-Stores, Trustpilot und die Suche nach Warnungen. Den Alltag im Chat kennen wir mangels Konto nicht aus eigener Nutzung.
BeNaughty auf einen Blick
Kurzfazit
- Die Betreiberin IDALIA LIMITED wurde im Juni 2024 in Irland gegründet, die Marke BeNaughty ist älter.
- Deutsches Impressum und englische Rechtsseite nennen unterschiedliche Personen an der Spitze.
- Alle Abos verlängern sich automatisch, das 3-Tage-Probeabo laut Zahlungsrichtlinie ins Monatsabo. Preise gibt es erst auf der Bezahlseite.
- Die AGB nennen keine fiktiven Profile, erlauben aber interne Konten, automatisierte Nachrichten und sichtbare inaktive Profile.
- Bei Trustpilot steht BeNaughty bei 1,2 von 5 Sternen, die meisten Beschwerden betreffen vermutete Fakes und Abbuchungen.
| Punkt | Stand 1. November 2026 |
|---|---|
| Betreiberin | IDALIA LIMITED, Landscape House, Baldonnell Business Park, Dublin 22, Irland |
| Register | Irland, Nummer 765979, gegründet 17. Juni 2024 |
| Geschäftsführung | deutsches Impressum: Richard Mc Donald, englische Seite „legalInfo“: Anna Matevosian |
| Anwendbares Recht | deutsche AGB-Fassung: deutsches Recht, englische Fassung: englisches Recht |
| Kosten | Anmeldung kostenlos, Probe- und Monatsabos, Preise erst auf der Bezahlseite |
| Verlängerung | automatisch, auch bei Probeabos |
| Kündigung | spätestens 24 Stunden vor Ablauf, im Konto, per Telefon oder E-Mail |
| Fiktive Profile laut AGB | nicht erwähnt, aber interne technische Konten und automatisierte Nachrichten |
| App | in den AGB erwähnt, im deutschen App Store und bei Google Play nicht auffindbar |
| Trustpilot | 1,2 von 5 bei 621 Bewertungen |
Wer betreibt BeNaughty?
Im Impressum steht die IDALIA LIMITED mit Anschrift in einem Gewerbepark in Dublin 22 und der Registernummer 765979. Die Auskunftsdienste SoloCheck und OpenCorporates führen sie als irische Kapitalgesellschaft mit dem Status „Normal“. Laut SoloCheck wurde sie am 17. Juni 2024 gegründet, als Haupttätigkeit sind sonstige Informationsdienstleistungen eingetragen. Die Namen der Direktoren zeigen beide Dienste nicht frei, einen kostenpflichtigen Auszug haben wir nicht gekauft.
Die Marke ist älter als die Firma: Ihr Trustpilot-Profil hat das Unternehmen laut Trustpilot schon im Juli 2019 beansprucht. Wer BeNaughty vorher betrieb, nennt die Website nicht. Laut Nutzungsbedingungen können Profildaten und laufende Abos bei Markenwechsel oder Verkauf an einen neuen Betreiber übergehen und weiterlaufen, bis du dort kündigst.
Zwei Namen an der Spitze
Als Geschäftsführer nennt das deutsche Impressum Richard Mc Donald. Die englischsprachige Seite „legalInfo“ nennt dagegen Anna Matevosian als „Representative Director and President“. Diese Seite ist erkennbar für einen anderen Markt geschrieben: Sie listet Preise in japanischen Yen, Zahlung im „Convenience store“ und eine Verbrauchssteuer. Welche Angabe für die irische Gesellschaft heute stimmt, konnten wir ohne kostenpflichtigen Registerauszug nicht klären.
Auch bei den Telefonnummern ist BeNaughty nicht einheitlich: Im Impressum steht 0 805 98 55 67, in AGB und Widerrufsformular 0 8001833322.
Deutsche und englische AGB weichen ab
Die deutsche Fassung der Nutzungsbedingungen unterstellt den Vertrag deutschem Recht und deutschen Gerichten. Die englische Fassung, die die Website ohne deutsche Spracheinstellung ausliefert, nennt dagegen englisches Recht und die Gerichte von England und Wales. Für dich als Verbraucherin oder Verbraucher in Deutschland ändert das wenig: Wer sein Angebot gezielt hierher ausrichtet, kann dir die zwingenden Schutzregeln deines Wohnsitzlandes per Rechtswahl nicht nehmen (Art. 6 Rom-I-Verordnung).
So läuft die Anmeldung bei BeNaughty
Die Startseite, die wir abrufen konnten, fragt in wenigen Schritten ab:
- dein Alter und wen du suchst, etwa Mann sucht Frau,
- deinen Ort als Stadt oder Postleitzahl,
- E-Mail-Adresse und ein Passwort mit mindestens sechs Zeichen,
- die Zustimmung zur Datenschutzerklärung samt Profiling für Partnervorschläge und zu den Nutzungsbedingungen.
Mit demselben Klick stimmst du laut Formular auch Newslettern und Angeboten von BeNaughty zu. Laut Nutzungsbedingungen bist du danach Gratismitglied mit eingeschränktem Zugriff. Außer bei Sonderangeboten können andere Mitglieder dich dann laut AGB nicht über die Website anschreiben, voller Zugriff erfordert eine „Vollmitgliedschaft“.
Ein „geprüftes Mitglied“ wirst du, wenn du deine Telefonnummer per Code, Anruf oder kostenloser Rufnummer bestätigst. Mehr wird nicht geprüft. Die englische AGB-Fassung beschreibt zusätzlich Altersprüfungen per Ausweis, Selfie oder KI-Schätzung, wo ein Land sie vorschreibt, die deutsche Fassung enthält diesen Teil nicht.
Was kostet BeNaughty? Abos und Nachrichtenpakete
Eine Preisliste für Deutschland veröffentlicht BeNaughty nicht. Die Gebühren erscheinen laut Nutzungsbedingungen erst auf der Bezahlseite. Bekannt sind Laufzeiten und Regeln:
| Leistung | Laufzeit oder Umfang | Was die Rechtstexte sagen |
|---|---|---|
| Gast oder Gratismitglied | ohne Abo | kostenlos, nur eingeschränkter Zugriff |
| Probeabo | 1, 3 oder 7 Tage | verlängert sich automatisch, das 3-Tage-Abo laut Zahlungsrichtlinie ins Monatsabo |
| Abo | 1, 3, 6 oder 12 Monate | verlängert sich automatisch |
| Nachrichten zum ersten Abo | 25 Stück | nach der Verlängerung keine neuen |
| Nachrichtenpaket | 20 Nachrichten für 7 Tage | keine Verlängerung, Reste verfallen |
| Nachrichtenpaket | 50 plus 10 Nachrichten für 14 Tage | keine Verlängerung, Reste verfallen |
| Nachrichtenpaket | 100 plus 20 Nachrichten für 30 Tage | keine Verlängerung, Reste verfallen |
| Kartenprüfung | 0,50 bis 5 US-Dollar | Erstattung nach 3 bis 5 Tagen |
Die Nachrichtenregeln stammen aus den englischsprachigen Zusatzbedingungen für Pakete. Selbst mit Abo ist die Zahl der Nachrichten also begrenzt. Wer viel schreibt, zahlt zusätzlich. Laut AGB gehört auch das „Anschauen von Livecams und empfohlenen Shows“ zu den Premium-Diensten.
Die einzigen öffentlichen Preise stehen auf der japanisch ausgerichteten Seite „legalInfo“, etwa 6.800 Yen für einen Monat, und sind erkennbar nicht für Deutschland gedacht.
Das Kleingedruckte beim Bezahlen
- Zwei Preisregeln: Abschnitt 4 verspricht die Verlängerung zum ursprünglichen Preis, Abschnitt 8 zum „aktuellen und nicht ermäßigten Preis“. Ein Rabatt beim Einstieg gilt also womöglich nicht für die Verlängerung.
- Lastschrift: Abgebucht wird einen Bankarbeitstag nach der Bestellung, die Vorabankündigung ist auf einen Tag verkürzt.
- Erstattungen: Die AGB schließen sie aus, außer wenn „mildernde Umstände“ vorliegen. Unzufriedenheit oder Kaufreue zählen ausdrücklich nicht. Wer eine Erstattung bekommt, kann laut AGB auf Negativlisten von Zahlungsdienstleistern landen.
- Zahlungsverzug: Für die Meldung an ein Inkassobüro verlangt BeNaughty 11 Euro, zusätzlich zu Inkasso- und Anwaltskosten.
- Zahlung per Telefon: Laut AGB kannst du Kartendaten auch am Telefon durchgeben. Tu das nur in einem Anruf, den du selbst gestartet hast.
BeNaughty kündigen: so gehst du vor
Kündigen musst du laut Nutzungsbedingungen spätestens 24 Stunden vor Ablauf des bezahlten Zeitraums, sonst wird der nächste abgebucht.
- Ablaufdatum notieren. Schau direkt nach dem Kauf in die Bestätigungsmail. Laut AGB kann sie Preis, Laufzeit, Verlängerungsdatum und einen Link zur Kündigung enthalten.
- Im Konto kündigen. Die AGB nennen den Bereich „Mein Konto“, die Zahlungsrichtlinie den Menüpunkt „Meine Einstellungen“ zum Verwalten des Abos.
- Oder telefonisch beziehungsweise per E-Mail. Ruf 0 8001833322 an oder schreib an support@benaughty.com, mit deinem Bildschirmnamen und der E-Mail-Adresse deines Kontos.
- Apple-Käufe gesondert beenden. Hast du über iTunes bezahlt, kündigst du in den Abonnements deines Apple-Kontos.
- Nachweis aufheben. Mach einen Screenshot der Kündigung oder heb die gesendete E-Mail auf. Prüf danach deine Kreditkarten- oder Kontoauszüge.
Ob benaughty.com in Deutschland die vorgeschriebene Kündigungsschaltfläche zeigt, konnten wir nicht prüfen. In den Rechtstexten kommt sie nicht vor. Online abschließbare Abos brauchen eine ständig verfügbare, eindeutig beschriftete Schaltfläche, etwa „Verträge hier kündigen“, samt sofortiger Eingangsbestätigung (§ 312k BGB).
Verlängerung und deutsches Recht
Verlängert sich ein Sechs- oder Zwölfmonatsabo jeweils um dieselbe Laufzeit, geht das über § 309 Nr. 9 BGB hinaus. Danach darf sich ein Vertrag mit Verbrauchern nach der ersten Laufzeit nur noch auf unbestimmte Zeit verlängern, kündbar mit höchstens einem Monat Frist. Weil die deutsche Fassung selbst deutsches Recht wählt, gilt das hier ohne Umweg. Wurde dein Abo trotzdem um Monate verlängert, lass dich von einer Verbraucherzentrale beraten.
Widerruf in den ersten 14 Tagen
Den Vertrag kannst du binnen 14 Tagen widerrufen, per E-Mail, Brief, Telefon oder über dein Konto. Laut AGB gibt es dann eine anteilige Erstattung, die sich danach richtet, wie lange du den Dienst genutzt hast. Als Nutzung zählt BeNaughty aber schon eine Suche, ein angesehenes Foto oder eine geänderte Einstellung.
Der Europäische Gerichtshof hat 2020 in einem Parship-Fall entschieden, dass nach einem Widerruf grundsätzlich nur der zeitanteilige Preis geschuldet ist (Zusammenfassung des vzbv zu C-641/19). Bestehe also auf einer Rechnung nach Tagen, nicht nach Klicks. Das ist Orientierung, keine Rechtsberatung.
Echte Mitglieder oder Fake-Profile bei BeNaughty?
Die Wörter „fiktiv“, „Animateur“ oder „Operator“ kommen in der deutschen Fassung der Nutzungsbedingungen nicht vor, ein Begriff wie „Promotional profiles“ in keiner Fassung. Anders als etwa Xpartner legt BeNaughty also keine betriebenen Profile offen. Moderatoren erwähnen die AGB nur für die Freigabe hochgeladener Fotos. Mehrere Klauseln betreffen aber genau die Frage, ob hinter einem Profil ein aktiver Mensch steht.
Was die Nutzungsbedingungen sagen
- Unterhaltung und mehrere Seiten: BeNaughty beschreibt seine Leistung als „Online-Unterhaltungs- und soziale Dienste“, mit denen du Nutzer „unserer verschiedenen Websites und Apps“ kontaktieren kannst. Die Mitglieder stammen also womöglich nicht nur von dieser einen Seite.
- Interne Konten: Der Betreiber darf interne technische Konten für Qualitätssicherung und Tests nutzen. Wörtlich: „Diese Konten stellen keine tatsächlichen Nutzer dar“. Für soziale Interaktion oder Werbung seien sie nicht bestimmt. Überprüfen lässt sich das von außen nicht.
- Automatische Nachrichten: Unter der Überschrift „BENUTZERDEFINIERTE UND BEWORBENE NACHRICHTEN“ heißt es, Nutzer könnten „automatisierte oder manuelle Mitteilungen wie Flirts oder Einleitungsnachrichten“ verschicken. Das System darf Teile davon „durch standardisierte Systemvorlagen ersetzen“. Was „beworbene“ Nachrichten sind, erklärt der Text nicht.
- Inaktive Profile: Profile bleiben sichtbar, „auch wenn dieses Mitglied unsere Website nicht mehr aktiv verwendet“. Anschreiben kannst du solche Profile laut AGB selbst als zahlendes Mitglied nicht.
- Keine Kontrolle: Unter Buchstabe D steht in Großbuchstaben, man führe „KEINE WIE AUCH IMMER GEARTETEN ÜBERPRÜFUNGEN“ der Nutzer durch. Das Siegel „geprüftes Mitglied“ bestätigt nur eine Telefonnummer und kann laut AGB „keine Garantie über die Echtheit oder echten Absichten einer Person geben“.
Heißt: Eine erste Nachricht kann automatisch verschickt worden sein, ein Profil kann längst verwaist sein, und der Betreiber behält sich Konten vor, hinter denen laut eigener Aussage keine echten Nutzer stehen. Fiktive Chatpartner sind das nicht zwingend, aber du kannst nie sicher sein, wer schreibt.
KI-Bilder auf der Startseite
Im Seitenfuß der Startseite, die wir abrufen konnten, steht: „This page contains AI-generated images.“ Die Gesichter in der Werbung können also künstlich erzeugt sein. Über Profilfotos im Mitgliederbereich sagt das nichts. Tipps zur Bilderprüfung findest du im Ratgeber Catfishing erkennen.
Bewertungen und Warnungen
- Trustpilot: BeNaughty bei Trustpilot kommt auf 621 Bewertungen und eine Note von 1,2, das Profil ist vom Unternehmen beansprucht. Rund 94 Prozent vergeben einen Stern. Die meisten Bewertungen sind englisch, die jüngste stammt vom 25. Oktober 2026, die jüngste deutschsprachige vom 15. Juli 2026. Wiederkehrende Vorwürfe sind Fake-Profile und automatisierte Chats, Probeabos, die in reguläre Abos übergehen, und mühsame Kündigungen. Belegt ist damit kein einzelner Vorwurf, die Häufung ist aber auffällig.
- App-Stores: Da wir keine App gefunden haben, fehlen auch Store-Bewertungen.
- Behörden und Verbraucherschutz: Watchlist Internet führt zu BeNaughty und IDALIA keinen Beitrag (Suche am 1. November 2026). Auch auf Warnungen deutscher Verbraucherzentralen oder Gerichtsurteile zur Marke sind wir nicht gestoßen.
Unser Urteil: echt oder Fake?
Dass BeNaughty mit erfundenen Profilen arbeitet, ist nicht belegt. Belegt ist, dass die eigenen Regeln Raum lassen für Konten ohne echten Nutzer dahinter, für automatisch verschickte Kontaktversuche und für Profile, auf die niemand mehr antwortet. Zusammen mit dem begrenzten Nachrichtenkontingent und der Bewertungslage ist das ein klares Warnsignal.
Datenschutz und Diskretion
Besonders wichtig ist ein Satz der deutschen AGB-Fassung: Der Betreiber darf „sämtliche Ihrer Inhalte, einschließlich Ihrer Fotos, für Werbungs- oder Öffentlichkeitsarbeitszwecke verwenden“. Wer das nicht will, soll sich laut AGB beim Support melden. Am besten tust du das schriftlich gleich nach der Anmeldung. Die englische Fassung ist in sich widersprüchlich: Ein Absatz schließt Werbung ohne gesonderte, ausdrückliche Einwilligung aus, wenige Absätze später steht derselbe Werbesatz wie in der deutschen Fassung.
Weitere Punkte für deine Diskretion:
- Dein Profil darf laut AGB auf allen oder Teilen der Websites und Produkte des Betreibers erscheinen, nicht nur auf benaughty.com.
- Profildaten können an Dienstleister außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums gehen.
- Laut Anmeldeformular stimmst du mit den AGB zugleich Newslettern und Angeboten zu. Abbestellen kannst du sie danach.
Nutz deshalb eine eigene E-Mail-Adresse und lade kein Foto hoch, das dich eindeutig zeigt. Schick niemandem Geld, Gutscheine oder Kryptowährung, siehe Romance Scam erkennen. Willst du jemanden treffen, halte dich an die Hinweise der Polizeilichen Kriminalprävention: Triff dich, wo viele Menschen sind, komm und geh auf eigene Faust und sag einer vertrauten Person Bescheid. Was beim ersten Date sonst zählt, steht in Vom Chat zum ersten Treffen.
Für wen eignet sich BeNaughty?
In Frage kommt BeNaughty, wenn du …
- volljährig bist und nur unverbindliche Kontakte suchst,
- dir vor dem Kauf Laufzeit, Preis und Verlängerungsdatum notierst,
- mit einem begrenzten Nachrichtenkontingent leben kannst.
Eher nicht, wenn du …
- sicher sein willst, dass jedes sichtbare Profil aktiv und echt ist,
- ein Probeabo nur kurz testen und nicht ans Kündigen denken willst,
- Wert auf eine klar benannte Geschäftsführung legst.
Einen deutschen Anbieter mit offener Preisseite und Ausweisprüfung beschreibt unser JOYclub-Test. Wie ein Schweizer Anbieter mit Coins abrechnet, zeigt der Lustagenten-Test. Wie es aussieht, wenn ein Anbieter fiktive Profile offen einräumt, steht im Zwinkr-Test.
Fazit: viele Fragezeichen hinter BeNaughty
Auf der Habenseite steht wenig, aber Konkretes: Die Betreiberin ist im irischen Register geführt, die Rechtstexte räumen keine fiktiven Profile ein, und öffentliche Warnungen fanden wir keine.
Dem stehen viele Unklarheiten gegenüber: zwei Namen an der Spitze einer jungen Firma, Probeabos mit automatischer Verlängerung, kaum Erstattungen, begrenzte Nachrichten und Regeln, die automatisierte Flirts und sichtbare inaktive Profile erlauben. Dazu kommt eine sehr schlechte Bewertungslage. Wenn du BeNaughty nutzt, dann mit notiertem Kündigungstermin und eigener E-Mail-Adresse.
Quellen und Stand: benaughty.com (Impressum, Nutzungsbedingungen auf Deutsch und Englisch, Zahlungsrichtlinie, Widerrufsbelehrung, Zusatzbedingungen für Pakete, legalInfo, Startseite), SoloCheck und OpenCorporates, Trustpilot, Watchlist Internet, App Store und Google Play, alle abgerufen am 1. November 2026. BGB §§ 309, 312k; Rom-I-Verordnung; EuGH C-641/19.
