Lustagenten ist ein Casual-Dating-Portal für Erwachsene, das sich selbst als „Community für Seitensprünge, besondere Stunden und aufregende Kontakte“ beschreibt. Dahinter steht die EDEV Media AG mit Sitz in Steinhausen, Kanton Zug, Schweiz. Die Anmeldung kostet nichts. Wer schreiben will, zahlt mit Coins oder bucht ein Premium-Paket, die Preise sieht man erst kurz vor dem Kauf. Ist Lustagenten echt oder Fake? Einen Beleg für fiktive Profile haben wir nicht gefunden, einen Beleg für echte Mitglieder aber auch nicht. Dafür gibt es einige Warnsignale.
So sind wir vorgegangen: Geprüft haben wir vom Schreibtisch aus, ohne bezahltes Konto. Am 1. November 2026 haben wir das Impressum und die AGB (Stand 1. Juli 2026) samt angehängter Datenschutzerklärung gelesen, die Startseite im Browser angesehen, den Eintrag im Schweizer Handelsregister geprüft und nach Bewertungen, Warnungen und Urteilen gesucht. Wer dir in den Chats antwortet, können wir deshalb nicht sagen. Einzelne Erfahrungsberichte geben wir nur als Stimmungsbild wieder.
Lustagenten auf einen Blick
Kurzfazit
- Die Betreiberin ist eine eingetragene Schweizer AG. Eine vertretungsberechtigte Person nennt das Impressum aber nicht.
- Moderatoren oder fiktive Profile räumen die AGB nicht ein. Sie sagen aber, dass ein Teil der Nutzer „gewerbsmäßig“ tätig ist.
- Kosten entstehen über Coins, die je nach Angebot auf einen Schlag oder nach Zeit vom Guthaben abgehen, oder über Premium-Pakete. Preise erscheinen erst vor dem Kauf.
- Die Startseite wirbt mit Siegeln wie „Keine Fakes“, ohne eine Prüfstelle zu nennen.
- Eine Warnung von Watchlist Internet oder einer Verbraucherzentrale haben wir nicht gefunden.
| Punkt | Stand 1. November 2026 |
|---|---|
| Betreiberin | EDEV Media AG, Sennweidstrasse 45, 6312 Steinhausen, Schweiz |
| Register | Handelsregister Kanton Zug, UID CHE-430.356.900 |
| Vertretung im Impressum | keine Person genannt |
| Vertragsrecht laut AGB | Schweizer Recht |
| Nutzer pro Monat | 44.500 im Durchschnitt (Selbstangabe nach Digital Services Act, Stand 1. Juni 2026) |
| Kosten | Anmeldung gratis, danach Coins oder Premium-Pakete; Preise nennt die Seite erst kurz vor dem Kauf |
| Kündigung Abo | 14 Tage zum Ende des Abrechnungszeitraums |
| Moderatoren laut AGB | nicht erwähnt, aber „teilweise gewerbsmäßig tätige“ Nutzer |
| App | in den Stores nicht gefunden, die Website soll laut Startseite auf allen modernen Handys laufen |
| Trustpilot | 3 Bewertungen, alle mit einem Stern |
Wer steckt hinter Lustagenten?
Laut Impressum betreibt die EDEV Media AG die Seite, eingetragen beim Handelsregister in Zug unter CH-020.3.036.609-2. Genannt werden außerdem ein Berliner Rechtsanwalt als Jugendschutzbeauftragter und die Support-Adresse service@lustagenten.de. Wer die Firma leitet, steht dort nicht.
Mehr verrät das Schweizer Handelsregister (Eintrag bei Zefix). Die AG war mindestens seit Dezember 2015 in Zürich eingetragen und verlegte ihren Sitz im Dezember 2023 nach Steinhausen. Als Zweck nennt das Register unter anderem Software für Kommunikation per Text, Bild und Ton sowie den Betrieb von Internetplattformen. Laut Handelsamtsblatt vom 13. Oktober 2026 wurde im Verwaltungsrat eine Person durch eine andere ersetzt. Im Handelsregister ist also ein Verwaltungsrat mit Einzelunterschrift eingetragen, das Impressum nennt keinen.
Im Kanton Zug sitzen auch die Betreiber anderer Casual-Portale, etwa von Erotikpur. Lustagenten nutzt aber andere AGB und eine andere Technik. Eine Verbindung zu diesen Firmen haben wir nicht gefunden.
Eine Plattform, mehrere Adressen
Laut AGB-Präambel ist das Angebot „über unterschiedliche URLs erreichbar“, als Beispiel nennt sie nur Lustagenten.de. Ein Detail auf der Startseite passt dazu: Beim Aufruf im Browser stand in einem Werbeabsatz über die Handy-Nutzung an einer Stelle statt „Lustagenten“ der Domainname einer anderen Erotikseite, offenbar ein Rest aus einer gemeinsamen Vorlage. Gemeinsame Plattformen hinter mehreren Marken sind bei Casual-Portalen keine Seltenheit. Für dich heißt das vor allem: Wie groß der Mitgliederbestand hinter genau dieser Seite ist, lässt sich von außen nicht sagen.
Im Seitenfuß verlinkt Lustagenten außerdem ein Partnerprogramm. Laut Datenschutzerklärung speichert ein Cookie, über welche werbende Website du gekommen bist, damit sie eine Vergütung bekommt. Wenn dir eine Vergleichsseite Lustagenten wärmstens empfiehlt, verdient sie womöglich an deiner Anmeldung.
So funktioniert die Anmeldung bei Lustagenten
Aus AGB, Datenschutzerklärung und Startseite ergibt sich dieser Ablauf:
- Grunddaten: Pflicht sind laut Datenschutzerklärung dein Geschlecht, dein Alter und das gesuchte Geschlecht, dazu E-Mail-Adresse, Profilname und Passwort. Alternativ ist ein Login über Google möglich.
- Vertrag: Mit dem Absenden wirst du laut AGB kostenlos Mitglied. Der Grundvertrag ist unbefristet.
- Telefonnummer: Die Datenschutzerklärung nennt eine Verifizierung von Festnetz- oder Handynummer, unter anderem zur Betrugsvorbeugung.
- Betrugscheck: Bei der Registrierung bewertet der US-Dienst IPQualityScore anhand von IP-Adresse, Browser, E-Mail und Klickverhalten das Risiko eines betrügerischen Profils.
- Altersprüfung: Für Angebote, die nur für Volljährige gedacht sind, erhebt Lustagenten laut Datenschutzerklärung Ausweisdaten über einen Dienstleister für Alterskontrolle.
- Profil: Angaben zu Vorlieben, Wohnort, eigene Texte und Fotos sind freiwillig. Weil sie Rückschlüsse auf dein Sexualleben zulassen, holt Lustagenten dafür eine gesonderte Einwilligung ein.
Welche Funktionen ohne Bezahlung offen sind, zählen die AGB nicht auf.
Was kostet Lustagenten? Coins und Premium-Pakete
Eine Preisliste gibt es nicht. Laut AGB werden „die genauen Entgelte und Konditionen“ erst „unmittelbar vor der Freischaltung“ angezeigt. Bekannt ist nur das Abrechnungsmodell:
| Leistung | Abrechnung laut AGB | Was du wissen solltest |
|---|---|---|
| Registrierung und Mitgliedschaft | kostenlos | Vertrag unbefristet |
| Coins | Einzelabbuchung, Coins gehen „einmalig oder pro Zeiteinheit“ vom Guthaben ab | kein Widerrufsrecht und keine Rückabwicklung laut AGB |
| Premium-Pakete | wiederkehrende Abbuchung im gewählten Abrechnungszeitraum | ungenutzte Kontingente verfallen |
| Aktionsabos zum Kennenlernen von Premium | Testzeitraum | bis einen Tag vor Testende kündbar |
| Bezahlen per Handyrechnung | laut AGB möglich | eigene Kündigungsregel |
| Preiserhöhung über 5 Prozent | Sonderkündigungsrecht binnen zwei Wochen | sonst gilt der neue Preis |
Laut Datenschutzerklärung werden Zeitstempel und Dauer deiner Chats „zum Zwecke der vertraglichen Abrechnung“ verarbeitet. Das passt zur Coin-Regel „pro Zeiteinheit“: Je länger ein Chat läuft, desto mehr kann er kosten. Zudem behält sich der Betreiber die Verwendung „unterschiedlicher Preismodelle für verschiedene Nutzergruppen“ vor. Ob Frauen und Männer gleich viel zahlen, bleibt offen.
Bei Lastschrift kündigt Lustagenten den Einzug laut AGB spätestens einen Tag vorher an. Wird eine Zahlung zu Unrecht zurückgebucht, verlangt der Betreiber je Rückbelastung Aufwendungsersatz und sperrt den Zugang. Wer verhindern will, dass etwas über die Handyrechnung läuft, kann beim eigenen Mobilfunkanbieter eine Drittanbietersperre einrichten lassen.
Coins und Widerruf
Für Coins und andere digitale Güter schließt Lustagenten das Widerrufsrecht aus, weil sie „nicht zur Rücksendung geeignet“ seien. Ob das gegenüber Verbrauchern in Deutschland trägt, ist fraglich. Bei digitalen Inhalten erlischt das Widerrufsrecht laut § 356 Abs. 6 BGB erst, wenn du dem sofortigen Beginn ausdrücklich zugestimmt, den Verlust des Widerrufsrechts bestätigt und darüber eine Bestätigung bekommen hast. Prüf also deine Kaufbestätigung. Das ist Orientierung, keine Rechtsberatung.
Lustagenten kündigen: Schritt für Schritt
Wichtig vorab: Dein Profil zu deaktivieren entfernt laut AGB zwar die Inhalte, beendet aber keine Premium-Pakete. Die musst du gesondert kündigen.
- Frist ausrechnen. Premium-Abos kündigst du laut AGB mit 14 Tagen Frist zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Aktionsabos gehen bis einen Tag vor Ende des Testzeitraums. Bei Zahlung per Handyrechnung gilt das Ende des Abrechnungszeitraums. Kündigst du erst an dessen letztem Tag, wirkt das zum Ende des folgenden.
- Kündigungslink nutzen. Im Seitenfuß steht „Abo kündigen“. Ohne Anmeldung öffnete sich bei unserem Abruf am 1. November 2026 nur ein Login-Fenster. Logg dich also ein und folge dem Link.
- Oder per E-Mail kündigen. Schreib an service@lustagenten.de, mit User-ID, E-Mail-Adresse, Vor- und Nachname und vollständiger Anschrift, wie es die AGB empfehlen. Eine schlichte E-Mail genügt, denn strenger als Textform darf eine AGB-Klausel die Kündigung nicht machen (§ 309 Nr. 13 BGB).
- Bestätigung sichern. Bei Kündigung über die Schaltfläche muss der Anbieter Inhalt, Eingangszeit und Vertragsende sofort in Textform bestätigen (§ 312k Abs. 4 BGB). Bei einer E-Mail hebst du die gesendete Nachricht auf.
- Danach das Profil deaktivieren und deine Kontoauszüge oder die Handyrechnung im nächsten Monat prüfen.
Zum Login vor dem Kündigungslink: § 312k BGB verlangt, dass die Schaltfläche „ständig verfügbar sowie unmittelbar und leicht zugänglich“ ist. Ob eine vorgeschaltete Anmeldung erlaubt ist, haben Gerichte bisher unterschiedlich beurteilt. Wenn es hakt, ist die E-Mail der sichere Weg.
Laufzeit, Schweizer Recht und Widerruf
Seit dem 1. März 2022 gilt für neue Abos: Nach der ersten Laufzeit darf sich der Vertrag laut § 309 Nr. 9 BGB nur noch auf unbestimmte Zeit verlängern und muss dann mit höchstens einem Monat Frist kündbar sein. Wie Lustagenten das bei längeren Paketen umsetzt, sagen die AGB nicht. Bestehe nach der ersten Laufzeit auf monatlicher Kündbarkeit.
Dass die AGB Schweizer Recht wählen, nimmt dir diesen Schutz nicht. Richtet sich ein Anbieter gezielt an Kundschaft in Deutschland, bleiben die zwingenden Verbraucherregeln deines Wohnsitzlandes anwendbar (Art. 6 Rom-I-Verordnung).
Einen neuen Vertrag kannst du binnen 14 Tagen ohne Gründe widerrufen. Dafür gibt es im Seitenfuß den Link „Vertrag widerrufen“, der zu einem Formular des Kundenservice führt. Startet die Leistung auf deinen Wunsch sofort, zahlst du laut AGB einen anteiligen Betrag.
Echte Mitglieder oder Moderatoren?
Andere Portale beantworten diese Frage in ihren AGB selbst. Zwinkr erklärt dort, alle Profile seien fiktiv. Xpartner schreibt, die Profile würden von Operatoren betrieben. Bei Lustagenten fehlt eine solche Klausel. Die Begriffe Moderator, Animateur oder fiktives Profil kommen in den AGB nicht vor.
Auffällig: Die Coin-Regel mit Abbuchung „einmalig oder pro Zeiteinheit“ und ohne Rückabwicklung steht fast wortgleich auch in den Zwinkr-AGB. Solche Bausteine werden oft von Vorlage zu Vorlage übernommen. Ein Beleg für denselben Betreiber oder dasselbe Geschäftsmodell ist das nicht.
Der Satz über gewerbliche Nutzer
Im Abschnitt zum Leistungsumfang steht: „Teilweise sind die Nutzer auch gewerbsmäßig tätig und können in diesem Zusammenhang Kontakt zu nichtgewerbsmäßigen Nutzern aufnehmen.“ Wer diese Nutzer sind, was sie gewerblich tun und ob sie gekennzeichnet sind, erklärt Lustagenten nicht.
Das passt schlecht zu anderen Stellen derselben AGB. Dort müssen Nutzer versichern, dass sie mit der Anmeldung „keine geschäftlichen Absichten“ verbinden, sonst droht eine Vertragsstrafe von 5.000 Euro. Inhalte zu Begleitdiensten und Prostitution sind verboten. Für dich bleibt praktisch offen, ob dein Gegenüber privat schreibt oder gewerblich, und damit, wofür du Coins ausgibst.
Siegel ohne Aussteller
Unter der Überschrift „Lustagenten ist geprüft und sicher“ zeigt die Startseite drei Grafiken: „Jedes Profil handgeprüft“, „Keine Fakes“ und „DSGVO konform“. Ein Aussteller, ein Prüfbericht oder eine Erklärung, wie geprüft wird, fehlt. Die AGB klingen vorsichtiger: Der Betreiber behält sich vor, Texte und Bilder zu prüfen, geht dazu aber „keine derartige Verpflichtung“ ein, und er haftet nicht für die Richtigkeit der Profilangaben. Die Siegel sind deshalb Werbung, kein Nachweis.
Eine konkrete Zahl nennt der Betreiber selbst: Im Durchschnitt 44.500 Nutzer pro Monat meldet Lustagenten nach dem Digital Services Act, geprüft hat das niemand von außen. Wie viele davon in deiner Nähe aktiv sind, verrät die Zahl nicht.
Was Nutzer berichten und wer warnt
- Trustpilot: Das nicht vom Betreiber beanspruchte Profil von Lustagenten bei Trustpilot hat nur drei Bewertungen, alle mit einem Stern, die jüngste vom 6. Dezember 2024. Es geht um teure Coins, immer gleiche Antworten, vermutete Model-Profile und eine Zahlung nach einem zu spät angekommenen Widerruf. Prüfen können wir das nicht, und drei Stimmen ergeben kein Bild.
- App-Stores: Ohne App gibt es dort keine Bewertungen.
- Warnungen: Die Suche bei Watchlist Internet ergab am 1. November 2026 keinen Eintrag zu Lustagenten oder EDEV Media. Warnungen von Verbraucherzentralen oder Urteile haben wir ebenfalls nicht gefunden. Ein Freibrief ist das nicht.
Unser Urteil zu „echt oder Fake“
„Fake“ wäre eine Behauptung ohne Beleg. Belegt sind dagegen ein Bezahlmodell, das an Nachrichten und Chatdauer verdient, ein ungeklärter Anteil gewerblicher Nutzer und Werbesiegel ohne Prüfung. Ein praktischer Test: Schlag früh ein Treffen an einem öffentlichen Ort vor. Findet dein Gegenüber nach vielen bezahlten Nachrichten immer neue Gründe, warum es gerade nicht geht, brich ab. Was sonst auf Betrug hindeutet, zeigt Online-Dating-Betrug erkennen. Und leg dir vorher ein festes Coin-Budget fest.
Sicherheit und Datenschutz bei Lustagenten
Die Datenschutzerklärung (Stand 1. März 2024) wirkt in Teilen veraltet. Für Dienstleister in den USA beruft sie sich noch auf den EU-US Privacy Shield, den der Europäische Gerichtshof im Juli 2020 für ungültig erklärt hat (Pressemitteilung zu C-311/18). An anderer Stelle verweist sie auf das neuere Data Privacy Framework.
Weitere Punkte aus der Erklärung:
- Chat-Texte bleiben in deinem Konto, bis der Vertrag endet.
- IP-Adressen werden zur Betrugsvorbeugung bis zum Vertragsende gespeichert.
- Statistik-Cookies laufen bis zu 50 Monate.
- Lustagenten nutzt Google Analytics und Google Ads und fragt Auskunfteien zu deiner Zahlungsfähigkeit ab.
- Bei Zahlungsverzug arbeitet der Betreiber mit Inkasso- und Rechtsdienstleistern.
Für deine Diskretion: Nutz eine eigene E-Mail-Adresse, lade keine Fotos hoch, auf denen man dich erkennt, und gib Telefonnummer und Wohnort erst spät heraus.
Kommt es zu einem Treffen, rät die Polizeiliche Kriminalprävention zu einem belebten Ort, eigener An- und Abreise und einer eingeweihten Vertrauensperson. Mehr Sicherheitstipps stehen unter sichere Dates. Geld oder Gutscheine für Chatbekanntschaften sind tabu.
Für wen eignet sich Lustagenten?
Ausprobieren kannst du Lustagenten, wenn du …
- volljährig bist und unverbindliche Kontakte suchst,
- dir vorher ein festes Budget für Coins setzt und dich daran hältst,
- damit leben kannst, dass du die Preise erst kurz vor dem Kauf siehst.
Eher nicht, wenn du …
- wissen willst, ob du mit einer Privatperson schreibst,
- Preise vor der Anmeldung vergleichen möchtest,
- in einer kleinen Stadt wohnst und viele Kontakte in der Nähe brauchst.
Offene Preise und eine Ausweisprüfung bietet zum Beispiel JOYclub, siehe unseren JOYclub-Test. Wie es bei einem internationalen Anbieter aussieht, zeigt der BeNaughty-Test. Wie ein Casual-Portal mit Abo statt Coins abrechnet, zeigt der Gelegenheitssex-Test.
Fazit: kein Fake-Beleg, aber viel Unklarheit
Lustagenten hat eine eingetragene Betreiberin und AGB, die weder Moderatoren noch fiktive Profile einräumen. Warnungen von Verbraucherschützern haben wir nicht gefunden. Das ist die gute Nachricht.
Die schlechte: Preise erst kurz vor dem Kauf, Coins, die pro Zeiteinheit abgehen können, ein unbenannter Anteil gewerblicher Nutzer und Siegel ohne Prüfstelle. Ob du mit echten Privatleuten schreibst, kannst du vorher nicht prüfen. Wenn du es versuchst, dann mit festem Budget, notiertem Kündigungstermin und Screenshots von jedem Kauf.
Quellen und Stand: lustagenten.de (Startseite, Impressum, AGB vom 1. Juli 2026, Datenschutzerklärung vom 1. März 2024), Zefix und Schweizerisches Handelsamtsblatt, Trustpilot, Watchlist Internet, App Store und Google Play, alle abgerufen am 1. November 2026. BGB §§ 309, 312k, 356; Rom-I-Verordnung; EuGH C-311/18.
