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Yoomee: Test & Erfahrungen 2026 – moderierte Profile erklärt

Yoomee im Test 2026: Was AGB und App Store über moderierte Chat-Profile sagen, was Herzen kosten, wer hinter der App steckt und für wen sie sich eignet.

Markus Hoffmann
Markus Hoffmann
· 11 Min. Lesezeit

Yoomee ist eine Flirt- und Chat-App der Hamburger Mobile Trend GmbH. Es gibt sie für iPhone und Android sowie im Browser unter yoomee.love. Neben echten Mitgliedern setzt die Betreiberin laut AGB „professionelle Entertainer und Profil-Betreuer“ ein, mit denen keine realen Treffen möglich sind. Bezahlt wird mit Herzen, ein Abo gibt es nicht.

Wir haben AGB, Datenschutzerklärung und Store-Texte nebeneinandergelegt. Sie sagen nicht überall dasselbe.

So haben wir geprüft: Wir haben kein Konto angelegt und Yoomee nicht selbst genutzt. Am 21. Oktober 2026 haben wir die Startseite yoomee.love, AGB, Datenschutzerklärung, Impressum, die Kinderschutz-Richtlinie und die Richtlinie zur Inhaltsüberwachung gelesen. Dazu kamen die Einträge im App Store und bei Google Play, Trustpilot und eine ältere AGB-Fassung im Internet Archive. Die Domain yoomee.de war am Prüftag nicht erreichbar, das Angebot läuft unter yoomee.love. Alle Anbieterangaben haben den Stand 21. Oktober 2026.

SteckbriefYoomee
BetreiberMobile Trend GmbH, Hamburg, HRB 114233
Art des AngebotsFlirt- und Chat-App mit echten Mitgliedern und laut AGB nicht gekennzeichneten Entertainern
Mindestalter18 Jahre (AGB, App Store, USK bei Google Play)
Anmeldungkostenlos, mit E-Mail-Adresse, Apple-, Google- oder Facebook-Konto
KostenHerzen als Prepaid-Pakete, kein Abo, Startbonus 60 Herzen
AppsiPhone, Android, dazu eine Browser-Version
BewertungenApp Store 4,4, Google Play 4,3, Trustpilot 1,4 von 5

Yoomee im Test: Was die AGB über moderierte Profile sagen

Die entscheidende Stelle steht in § 3.6 der AGB von Yoomee. Dort heißt es: „Um Nutzern jederzeit ein optimales Serviceerlebnis sowie Serviceverfügbarkeit zu gewährleisten, setzt die Betreiberin zur Betreuung und Unterhaltung der Nutzer professionelle Entertainer und Profil-Betreuer ein.“

Weiter steht dort: „Diese Personen sind im System nicht gesondert gekennzeichnet.“ Nutzer könnten ihnen nur innerhalb des Portals schreiben, reale Treffen seien dabei nicht möglich.

Neu ist diese Klausel nicht. In der im Internet Archive gespeicherten Fassung vom Dezember 2022 steht sie wortgleich.

Als Vertragsgegenstand nennen die AGB zugleich die Möglichkeit „zur interaktiven Kommunikation und Online-Dating mit anderen Nutzern“. Geschuldet ist laut § 3.2 aber nur das „Bemühen um Kontaktvermittlung“. Eine Haftung dafür, dass ein Kontakt zustande kommt, schließt die Betreiberin aus, auch bei kostenpflichtigen Leistungen.

Was App Store, Google Play und Website dazu sagen

Im deutschen App Store klingt das anders. Unter der Überschrift „Moderierte Chatprofile für noch mehr Unterhaltung“ heißt es: „Ein herz neben deren Namen markiert diese im Profil.“ Weiter unten steht: „Echte Begegnungen mit ihnen sind nicht möglich.“

Das passt nicht zu den AGB, laut denen die Entertainer nicht gesondert gekennzeichnet sind. Welche Angabe in der App heute gilt, konnten wir ohne Konto nicht prüfen. Geh deshalb davon aus, dass jedes Profil moderiert sein kann, auch eines ohne Herz.

Im Seitenfuß von yoomee.love steht ein ähnlicher Hinweis wie im App Store, allerdings ohne die Herz-Markierung. Zusätzlich zu den Neuanmeldungen könne man „zu Ihrer Unterhaltung mit moderierten Profilen“ chatten, echte Begegnungen mit ihnen seien nicht möglich. Weiter oben wirbt dieselbe Seite mit „jeder Menge Potenzial zum Verlieben“.

Die deutsche Beschreibung bei Google Play erwähnt moderierte Profile am 21. Oktober 2026 nicht. Dort wirbt Yoomee mit Singles, die nach Dates, Flirts, Freundschaften oder romantischen Beziehungen suchen. Auf die AGB verweist die Beschreibung nur per Link.

Was moderierte Profile für dich bedeuten

Ein moderiertes Profil gehört keinem Mitglied. Dahinter schreibt jemand im Auftrag der Betreiberin. Du kannst mit dieser Person chatten, sie aber nie treffen.

Bezahlt wird trotzdem. Unter kritischen Rezensionen bei Google Play antwortete Yoomee im August und September 2026: „Für Unterhaltungen berechnen wir In-App-Credits.“ Schreibst du mit einem moderierten Profil, zahlst du also Herzen für ein Gespräch, aus dem kein Treffen werden kann.

Gerichte haben in Verfahren gegen andere Portale entschieden, dass ein Hinweis nur in den AGB nicht genügt, wenn ein Portal mit Kennenlernen wirbt. Die Urteile fassen wir im Ratgeber zum Flirt-Chat mit Coins und Moderatoren zusammen. Yoomee nennt die moderierten Profile allerdings auch im App Store und im Seitenfuß der Website. Ein Urteil oder eine Warnung von Verbraucherschützern speziell zu Yoomee haben wir nicht gefunden.

Ein ähnliches Modell zeigt unser Test von Kizzle. Auch dort schreiben echte Mitglieder und Moderatoren nebeneinander. Die Verbraucherzentrale rät, vor der Anmeldung die AGB auf solche Hinweise zu prüfen.

Wer steckt hinter Yoomee?

Laut Impressum betreibt die Mobile Trend GmbH mit Sitz am Zirkusweg 1–3 in Hamburg die App. Eingetragen ist die Firma im Handelsregister unter HRB 114233, Gerichtsstand ist Hamburg. Im Seitenfuß der Website schreibt sie sich „mobile TREND GmbH“.

Im App Store ist Yoomee seit Juni 2015 erhältlich, die aktuelle Version erschien am 13. Oktober 2026. Erreichbar ist die Firma laut Impressum per E-Mail an kontakt@yoomee.love, Hilfe-Anfragen laufen laut Website über info@yoomee.love.

Datenschutzbeauftragte ist laut Datenschutzerklärung die Iqanta GmbH. Weil die Betreiberin in Deutschland sitzt und die AGB deutsches Recht vorsehen, kannst du dich bei Problemen an die Verbraucherzentrale deines Bundeslandes wenden.

Anmeldung und Mindestalter

Auf der Website meldest du dich mit E-Mail-Adresse oder über ein Apple-, Google- oder Facebook-Konto an. Pflicht sind laut Datenschutzerklärung Geschlecht, Alter, Nutzername, Stadt, E-Mail-Adresse und Passwort. Weitere Angaben sind freiwillig und für andere eingeloggte Nutzer sichtbar.

Die AGB erlauben die Nutzung erst ab 18 Jahren. Wer jünger ist, verliert laut AGB sein Konto samt Guthaben. Im App Store ist die App ab 18 Jahren freigegeben, bei Google Play mit USK ab 18. Wie das Alter überprüft wird, beschreiben AGB und Datenschutzerklärung nicht genauer.

Was kostet Yoomee? Herzen statt Abo

Die Nutzung ist laut AGB grundsätzlich kostenlos, bezahlen musst du nur einzelne Zusatzleistungen. Dafür kaufst du Herzen, die Startseite nennt sie eine „Fantasiewährung“. Wie viele Herzen eine Leistung kostet, teilt dir Yoomee laut AGB vorher mit.

Zum Start schenkt Yoomee dir laut AGB einmalig 60 Herzen. Laut Google Play gibt es außerdem tägliche Gratis-Herzen fürs Einloggen und einen „einarmigen Banditen“ mit einem Hauptgewinn von bis zu 999 Herzen. Einmal am Tag darfst du laut AGB kostenlos spielen, jede weitere Runde kostet Herzen.

Im App Store waren am 21. Oktober 2026 zehn Pakete aufgeführt (Apple zeigt höchstens zehn an), darunter diese:

PaketPreis im App Store
200 Herzen3,99 €
120 Herzen9,99 €
450 Herzen9,99 €
280 Herzen19,99 €
1.200 Herzen49,99 €
2.400 Herzen99,99 €

Für 9,99 Euro listet der App Store also zwei Pakete mit sehr unterschiedlich vielen Herzen. Welche Pakete dir die App tatsächlich anbietet, konnten wir ohne Konto nicht prüfen.

Was eine Nachricht kostet, nennt Yoomee öffentlich nicht. In Store-Rezensionen berichten Nutzer von 20 Herzen pro Nachricht (2017 und 2020) und von 30 Herzen (August 2026). Stimmt die jüngste Angabe, reichen 120 Herzen für vier Nachrichten. Überprüfen konnten wir das nicht.

Restguthaben und Erstattung

Laut § 8 der AGB ist die Betreiberin „aus keinem Grund zur Rückerstattung von bereits genutzter virtueller Währung verpflichtet“, ein Widerruf ist dann ausgeschlossen. Für nicht genutztes Guthaben gibt es keinen Anspruch auf Geld, ausdrücklich auch nicht, wenn du dein Konto selbst löschst. Anträge prüft die Betreiberin laut AGB im Einzelfall und erstattet nur aus Kulanz.

Bei In-App-Käufen rechnen Apple oder Google ab, eine Erstattung kannst du dann auch beim jeweiligen Store beantragen. Leg dir vor dem ersten Kauf ein festes Monatsbudget fest.

Funktionen im Überblick

Yoomee kombiniert Swipe-App und Flirt-Chat:

  • Radar: Laut App Store zeigt es Chatpartner in deiner Nähe. Dafür nutzt die App deinen Standort, den du im Betriebssystem jederzeit abschalten kannst.
  • Matchgame: Du wischst nach links oder rechts. Mögt ihr euch beide, entsteht ein Match.
  • Direkt anschreiben: Laut Google Play kannst du Profile auch ohne Match anschreiben.
  • Fotos und Sticker: Du kannst Fotos verschicken, dazu Flirt-Sticker und virtuelle Komplimente.
  • Profilbesucher: Wer dein Profil angesehen hat, lässt sich laut Google Play aufdecken.
  • Sicherheit: Melden über das jeweilige Profil, dazu laut Anbieter ein „Anti-Scammer-Tool“. Was genau das Werkzeug tut, erklärt die Store-Beschreibung nicht. Laut Richtlinie zur Inhaltsüberwachung erkennen automatische Systeme unter anderem Spam und Betrug.
  • Browser: Auf yoomee.love chattest du auch ohne App.

Datenschutz und Sicherheit

Verantwortlich ist die Mobile Trend GmbH. Die Website liegt laut Datenschutzerklärung bei Hetzner „ausschließlich auf deutschen Servern“. Einige Dienstleister sitzen in den USA, Daten gehen laut Datenschutzerklärung nur nach deiner Einwilligung dorthin. Auf der Website laufen nach Zustimmung unter anderem Google Analytics, Google AdSense und das Facebook-Pixel.

Laut den Datenschutzangaben im App Store können Kontaktdaten und Kennungen zum Tracking über andere Apps und Websites genutzt werden. Mit deiner Identität verknüpft werden können unter anderem dein ungefährer Standort, Nachrichten sowie Fotos und Videos. Apple hat diese Angaben nicht geprüft.

Laut der Richtlinie zur Inhaltsüberwachung vom Januar 2026 liest niemand private Nachrichten durchgehend mit. Geprüft wird, wenn jemand etwas meldet, ein automatischer Filter anschlägt oder das Gesetz es verlangt. Schreibst du mit einem moderierten Profil, liest die Person dahinter deine Nachrichten ohnehin.

Gib deshalb keine Adresse, keinen Arbeitgeber und keine intimen Fotos preis. Schick niemandem Geld, egal wie überzeugend die Geschichte klingt. Wie solche Maschen ablaufen, zeigt unser Ratgeber Online-Dating-Betrug erkennen. Wirst du mit Bildern erpresst, zahl nicht und wende dich an die Polizei, bei akuter Gefahr über die 110. Was dann hilft, steht im Ratgeber anonym chatten.

Konto löschen

Ein Abo gibt es nicht, kündigen musst du also nichts. Laut AGB können beide Seiten den Vertrag jederzeit ohne Frist beenden.

Wichtig: Wer nur die App deinstalliert, hat sein Konto nicht gelöscht. Darauf weist die Datenschutzerklärung ausdrücklich hin. Lösch dein Nutzerprofil in der App oder beantrage die Löschung per E-Mail beim Betreiber. Aus den Produktiv-Datenbanken verschwinden deine Daten laut Datenschutzerklärung innerhalb von 48 Stunden, gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben bestehen.

Restliche Herzen verfallen laut AGB, eine Auszahlung gibt es nicht. Verbrauch dein Guthaben also vorher oder frag beim Support nach einer Kulanzlösung.

Yoomee Erfahrungen: Was Nutzer berichten

Die Bewertungen gehen weit auseinander. Im App Store hatte Yoomee am 21. Oktober 2026 eine Note von 4,4 von 5 bei 38.917 Bewertungen. Bei Google Play waren es 4,3 Sterne bei rund 166.000 Rezensionen und mehr als fünf Millionen Downloads. Auf Trustpilot lag der Schnitt bei 1,4 von 5 aus 643 Bewertungen, das Unternehmen hat sein Profil dort nicht beansprucht.

Die aktuellen kritischen Rezensionen bei Google Play ähneln sich. Nutzer berichten von Nachrichten wenige Sekunden nach der Anmeldung, von Antworten binnen einer Minute mitten in der Nacht und von Kosten pro Nachricht. Mehrere vermuten, sie hätten mit Moderatoren oder einem Computer geschrieben. Dass es moderierte Profile gibt, bestätigen die AGB.

Positive Rezensionen im App Store loben die übersichtliche Bedienung. Ob einzelne Bewertungen echt sind, können wir nicht prüfen.

Für wen passt Yoomee und für wen nicht?

Yoomee kann passen, wenn du:

  • unverbindlich chatten und flirten willst und weißt, dass ein Teil der Profile moderiert ist,
  • volljährig bist und dir ein festes Budget für Herzen setzt,
  • Radar und Swipe-Spiel als Zeitvertreib nutzen willst.

Yoomee passt eher nicht, wenn du:

  • gezielt ein Date oder eine Beziehung suchst,
  • sicher sein willst, dass du mit einem echten Mitglied schreibst,
  • vor dem Kauf wissen willst, was eine Nachricht kostet.

Alternativen zu Yoomee

Willst du kostenlos mit echten Menschen chatten, ist eine offene Community wie Knuddels naheliegend. Suchst du eine Beziehung, findest du in unserer Übersicht seriöser Dating-Apps Anbieter, bei denen echte Mitglieder schreiben. Wie ein Portal auftritt, das nur noch virtuelle Chatpartner anbietet, zeigt unser Test von MyDates.

Wer bewusst einen Unterhaltungs-Chat will, sollte einen wählen, der das in AGB und FAQ klar sagt. Maßgeblich sind diese Texte, nicht die Werbung auf der Startseite.

Wenn du nur zur Unterhaltung chatten willst

Ein solcher Unterhaltungs-Chat ist etwa Verlieben24. Im Seitenfuß nennt sich das Portal „Unterhaltungsplattform für Online-Flirts und Chats“, zugelassen sind nur Erwachsene ab 18. Laut AGB ist Verlieben24 „keine Kennenlern-Plattform“, sondern „eine reine Entertainment-Plattform“. Du schreibst dort laut AGB mit „professionellen Chat-Partnern“, die rein fiktive Profile betreiben. Kontakte zu real existierenden Personen gibt es laut AGB auch für zahlende Mitglieder nicht, reale Treffen sind laut FAQ „ausdrücklich nicht Teil des Angebots“. Bezahlt wird mit Flirtcoins, ungenutzte erstattet der Anbieter laut AGB nicht. Die Premium-Mitgliedschaft hat laut AGB eine Laufzeit von 1 oder 12 Monaten. Sie verlängert sich automatisch, wenn du nicht mindestens 4 Wochen vor Ende in Textform kündigst, etwa per E-Mail oder Brief. Die Preise zeigt Verlieben24 erst nach der Anmeldung. Ausführlich: unser Test von Verlieben24.

Fazit zu Yoomee

Yoomee mischt echte Mitglieder mit Entertainern und Profil-Betreuern, die für die Betreiberin schreiben und die du nie treffen kannst. App Store und Website weisen darauf hin, die Beschreibung bei Google Play nicht. Ob die moderierten Profile in der App markiert sind, bleibt wegen des Widerspruchs zwischen AGB und App-Store-Text offen. Was eine Nachricht kostet, erfährst du erst in der App.

Nutzt du Yoomee, dann zur Unterhaltung, mit festem Budget und mit der Annahme, dass jedes Profil moderiert sein kann.

Häufig gestellte Fragen

Ist Yoomee seriös oder sind die Profile fake?

Yoomee setzt laut eigenen AGB neben echten Mitgliedern „professionelle Entertainer und Profil-Betreuer“ ein. Mit ihnen kannst du nur innerhalb der App schreiben, reale Treffen sind nicht möglich. Die AGB betonen zudem, diese Personen seien „im System nicht gesondert gekennzeichnet“. Der App-Store-Text sagt dagegen, ein Herz neben dem Namen markiere die moderierten Profile. Welche Angabe in der App gilt, konnten wir ohne Konto nicht prüfen. Ein Urteil oder eine Warnung von Verbraucherschützern speziell zu Yoomee haben wir nicht gefunden.

Was kostet Yoomee?

Registrierung und Profil sind kostenlos, ein Abo gibt es nicht. Für kostenpflichtige Funktionen wie das Schreiben brauchst du Herzen, die du in Paketen kaufst. Die zehn Pakete, die der App Store am 21. Oktober 2026 anzeigte, kosteten zwischen 3,99 Euro für 200 Herzen und 99,99 Euro für 2.400 Herzen. Zum Start gibt es laut AGB einmalig 60 Herzen, dazu tägliche Gratis-Herzen. Wie viele Herzen eine Nachricht kostet, nennt Yoomee öffentlich nicht. In Nutzerbewertungen ist von 20 bis 30 Herzen die Rede.

Wer steckt hinter Yoomee?

Betreiberin ist laut AGB und Impressum die Mobile Trend GmbH mit Sitz am Zirkusweg in Hamburg, eingetragen im Handelsregister unter HRB 114233. Im App Store ist Yoomee seit Juni 2015 erhältlich. Erreichbar ist das Unternehmen laut Impressum per E-Mail an kontakt@yoomee.love, Hilfe-Anfragen laufen laut Website über info@yoomee.love. Weil die Firma in Deutschland sitzt und die AGB deutsches Recht vorsehen, hilft bei Problemen die Verbraucherzentrale deines Bundeslandes.

Kann man bei Yoomee echte Leute treffen?

Mit echten Mitgliedern laut Anbieter ja. Website und App-Store-Text sprechen von täglich tausenden Neuanmeldungen. Mit den moderierten Profilen sind Treffen laut AGB aber ausgeschlossen. Laut AGB sind diese Profile nicht gekennzeichnet, laut App-Store-Text markiert sie dagegen ein Herz neben dem Namen. Was in der App gilt, ließ sich ohne Konto nicht prüfen. Du weißt im Zweifel also nicht sicher, mit wem du schreibst. Eine erfolgreiche Kontaktvermittlung garantiert die Betreiberin laut AGB ausdrücklich nicht, auch nicht bei kostenpflichtigen Leistungen. Wer gezielt ein Date sucht, ist in einer Dating-App ohne moderierte Profile besser aufgehoben.

Wie lösche ich mein Yoomee-Konto?

Du musst das Nutzerprofil löschen, nicht nur die App. Die Datenschutzerklärung weist ausdrücklich darauf hin, dass das Deinstallieren der App das Konto nicht löscht. Alternativ kannst du die Löschung per E-Mail beim Betreiber beantragen. Aus den Produktiv-Datenbanken verschwinden deine Daten laut Datenschutzerklärung innerhalb von 48 Stunden, gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben. Restliche Herzen verfallen laut AGB, einen Anspruch auf Erstattung gibt es nicht. Ein Abo musst du nicht kündigen.

Ab welchem Alter darf man Yoomee nutzen?

Erst ab 18 Jahren. Die AGB schließen jüngere Nutzer aus, bei einem Verstoß löscht die Betreiberin das Konto samt Guthaben. Im App Store ist die App ab 18 Jahren freigegeben, bei Google Play mit USK ab 18. Bei der Anmeldung gibst du dein Alter selbst an. Wie es überprüft wird, beschreiben AGB und Datenschutzerklärung nicht genauer. Wurdest du im Chat bedrängt oder mit Bildern erpresst, wende dich an die Polizei, bei akuter Gefahr über die 110.

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