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MyDates: Test & Erfahrungen 2026 – Fantasy-Chat statt Dating

MyDates im Test 2026: Laut AGB sind alle Chatpartner virtuelle Profile, gelenkt von Menschen oder KI. Wir zeigen Kosten, Betreiber und für wen es sich eignet.

Markus Hoffmann
Markus Hoffmann
· 11 Min. Lesezeit

MyDates (mydates.com) ist ein kostenpflichtiges Chatportal der niederländischen Boranu Online B.V. Laut eigener Beschreibung ist es ein „Fantasy-Chat-Portal“. Alle Chatpartner sind virtuelle Profile, die laut AGB von professionellen echten Menschen oder von künstlicher Intelligenz moderiert werden. Reale Treffen schließt der Anbieter aus. Bezahlt wird mit Coins, eine Nachricht kostet laut AGB 50 Coins.

Wer bei MyDates ein Date sucht, ist dort also fehl am Platz. Wer bewusst einen Flirt- und Rollenspiel-Chat zur Unterhaltung will, sollte vor allem die Kosten kennen.

So haben wir geprüft: Wir haben kein Konto angelegt und MyDates nicht selbst genutzt. Die Website mydates.com blockt automatische Abrufe mit einer Sicherheitsprüfung des Dienstleisters Cloudflare. Die Live-Seite konnten wir am 21. Oktober 2026 deshalb nicht öffnen. Grundlage sind die Kopien im Internet Archive: die deutsche Startseite vom 12. März 2026, AGB, Impressum und Datenschutzerklärung vom 9. März 2026 sowie ältere Fassungen von 2019 bis 2025. Dazu kamen am 21. Oktober 2026 der App-Store-Eintrag, Google Play, Trustpilot und die Verbraucherzentrale. Seit März 2026 kann sich auf der Website etwas geändert haben.

SteckbriefMyDates
BetreiberBoranu Online B.V., ’s-Hertogenbosch (Niederlande), Handelskammer-Nr. 63016419
Art des Angebotslaut Startseite „Fantasy-Chat-Portal“, alle Chatpartner sind virtuelle Profile
Mindestalter18 Jahre (laut AGB und Seitenfuß)
Anmeldungkostenlos, mit E-Mail-Adresse, Google- oder Facebook-Konto
KostenCoins, laut AGB 50 Coins pro Nachricht, kein Abo
AppiPhone und iPad, bei Google Play keine App gefunden
AGBFassung vom 21.01.2026 (englisch, archiviert am 09.03.2026)

MyDates im Test: Was Startseite und AGB über die Chatpartner sagen

Bei MyDates steht die entscheidende Information schon auf der Startseite. In der archivierten deutschen Startseite vom März 2026 heißt es: „Alle Gespräche auf mydates.com werden von professionellen Chatpartnern* geführt.“ Kurz davor steht: „Es finden keine realen Treffen und kein Austausch privater Kontaktdaten statt.“

Im Vordergrund stehe laut Anbieter nicht das reale Kennenlernen. Es gehe um das Erleben von Geschichten, Rollen und Emotionen im virtuellen Raum. Der Seitenfuß erklärt das Sternchen: „Alle professionellen Chatpartner* sind virtuelle Profile die von spannenden echten Menschen oder künstlicher Intelligenz moderiert werden.“

Die AGB in der Fassung vom 21. Januar 2026 liegen im Archiv nur auf Englisch vor. Dort steht: „All chat partners are virtual profiles moderated by professional real people or artificial intelligence.“ Übersetzt: Alle Chatpartner sind virtuelle Profile, die von professionellen echten Menschen oder von künstlicher Intelligenz moderiert werden. Reale Treffen mit diesen Profilen seien nicht möglich.

Nach der kostenlosen Registrierung siehst du laut AGB die Profile, die der Betreiber angelegt hat. Ob ein Profil gerade online ist, zeigt ein farbiger Punkt: Grün heißt online. Bei einem roten Punkt sollst du laut AGB keine Antwort erwarten.

Solche Formulierungen kennt die Verbraucherzentrale aus ihrer Warnung vor Fake-Profilen. Sie nennt Begriffe wie „Animateure“ oder „Moderator“ in AGB als Hinweis auf Profile, hinter denen Mitarbeitende des Portals stecken. MyDates sagt das inzwischen ohne Umweg.

Neu seit Dezember 2025: künstliche Intelligenz

In den archivierten Fassungen von 2024 bis Oktober 2025 sprach der Seitenfuß nur von echten Menschen, die die Profile moderieren. Seit der AGB-Fassung vom 18. Dezember 2025 nennt MyDates zusätzlich künstliche Intelligenz.

Welche Profile oder Nachrichten von einem Menschen stammen und welche von einer KI, sagen Startseite und AGB nicht. Für dich heißt das: Auf der anderen Seite schreibt immer jemand im Auftrag des Betreibers oder eine Software.

Wie sich MyDates verändert hat

Wer ältere Erfahrungsberichte liest, sollte auf das Datum achten. Laut den Kopien im Internet Archive hat sich das Angebot stark gewandelt:

  • 2019: Die englische Startseite warb mit Sätzen wie „It is high time to fall in love“. Einen Hinweis auf moderierte Profile enthielt der Seitenfuß dieser Kopie nicht.
  • 2021 und 2022: Laut den deutschen AGB in der Fassung vom 20. Januar 2021 setzte Boranu „professionelle Animateure und Operatoren“ ein, die „im System nicht gesondert gekennzeichnet werden“. Im Seitenfuß war gleichzeitig von täglich „tausenden Neuanmeldungen“ und von Treffen mit „realen Profilen“ die Rede.
  • 2024 und 2025: Der englische Seitenfuß bezeichnete alle mit Sternchen markierten Chatpartner als virtuelle Profile.
  • Seit Dezember 2025: MyDates nennt sich „Fantasy-Chat-Portal“. Laut deutscher Startseite vom März 2026 führen alle Gespräche professionelle Chatpartner.

Viele Bewertungen im Netz sind älter und beziehen sich auf frühere Fassungen. Heute beschreibt der Anbieter offen, dass es keine Treffen gibt.

Wer steckt hinter MyDates?

Laut Impressum in der Fassung vom März 2026 ist MyDates ein Produkt der Boranu Online B.V. Eine B.V. entspricht in etwa einer deutschen GmbH. Als Adresse nennt das Impressum den Stationsplein 91 in ’s-Hertogenbosch, als Geschäftsführer John Cuppen. Bei der niederländischen Handelskammer ist die Firma unter der Nummer 63016419 eingetragen.

Bis mindestens Mitte 2024 stand im Seitenfuß noch eine Adresse in Venlo. Die App gibt es im App Store seit Dezember 2018. Zur Kontaktaufnahme verweist das Impressum auf ein Kontaktformular, eine Telefonnummer steht dort nicht.

Auf der Startseite wirbt MyDates mit dem Satz „Das Original - Bekannt aus dem TV!“. Welche Sendung gemeint ist, steht dort nicht. Weil der Betreiber in einem anderen EU-Land sitzt, hilft dir bei Streit das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland kostenlos.

Anmeldung und Mindestalter

Für die Anmeldung fragt MyDates, ob du Frau oder Mann bist und wen du suchst. Dazu kommen Benutzername, Passwort, Alter und E-Mail-Adresse. Alternativ meldest du dich mit einem Google- oder Facebook-Konto an.

Das Mindestalter liegt laut Seitenfuß bei 18 Jahren, die AGB schließen Minderjährige aus. Zweifelt der Betreiber am Alter oder an der Berechtigung, darf er laut AGB amtliche Dokumente verlangen. Manche Inhalte sind laut AGB je nach Recht des Landes erst nach einer Altersprüfung über ein externes System freigeschaltet.

Im App Store ist die App ab 16 Jahren eingestuft. Maßgeblich für die Nutzung ist die Grenze des Anbieters, also 18 Jahre.

Was kostet MyDates? Coins statt Abo

Die Registrierung ist kostenlos. Ohne Kosten kannst du laut AGB ein Profil anlegen, Profile ansehen und markieren sowie Nachrichten der virtuellen Profile lesen.

Wer antworten oder selbst schreiben will, braucht Coins. Laut AGB kostet jede Nachricht 50 Coins. Ein Abo gibt es nicht. Jeder Kauf eines Coin-Pakets ist ein einzelner Vertrag.

Die zehn Coin-Pakete, die der App Store am 21. Oktober 2026 anzeigte, kosteten zwischen 1,99 und 99,99 Euro. Wie viele Coins in einem Paket stecken, steht dort nicht. Den Preis pro Nachricht konnten wir deshalb nicht berechnen. Die deutsche FAQ nannte 2022 zur Begrüßung 100 Gratis-Coins, also genug für zwei Nachrichten. Ob das heute noch gilt, ließ sich ohne Konto nicht prüfen.

Im Browser bezahlst du laut AGB per Kreditkarte, Lastschrift, Online-Banking, Paysafecard oder PayPal. Auf der Kreditkartenabrechnung erscheint „myDates“.

Erstattung und Widerruf

Gekaufte Coins sind laut AGB „final and non-refundable“, also endgültig und nicht erstattungsfähig. Für nicht genutzte Coins gibt es bei einer Kontoschließung keine Entschädigung. Der Betreiber prüft Anträge laut AGB im Einzelfall und erstattet höchstens aus Kulanz.

Die AGB enthalten außerdem eine Widerrufsbelehrung mit einer Frist von 14 Tagen. Hast du verlangt, dass die Leistung sofort beginnt, schuldest du laut AGB einen anteiligen Betrag für bereits Genutztes. Buchst du eine Zahlung zurück, darf MyDates laut AGB dein Konto löschen.

Leg dir vor dem ersten Kauf ein festes Monatsbudget fest und halte dich daran.

Funktionen im Überblick

MyDates bietet die Bausteine eines typischen Flirt-Chats:

  • Profile: Du kannst Profile durchsuchen und kostenlos markieren. Über Besuche und Markierungen informieren dich laut AGB Push-Nachrichten, die du in der App abschalten kannst.
  • Chat: Nachrichten in Textform, dazu Küsschen und virtuelle Geschenke. Laut einer englischen Infoseite von 2025 sind einige Küsschen pro Tag kostenlos.
  • Online-Anzeige: Ein grüner Punkt zeigt, dass ein Profil online ist.
  • Externe Chats: Laut AGB lässt sich der Chat mit deiner Zustimmung auch über externe Chat-Apps oder per SMS führen. Dabei werden bisherige Chatdaten übertragen.
  • Melden: Im Seitenfuß gibt es einen Link, um Profile zu melden.

Wer Rollenspiele im Chat mag, findet ohne Kosten auch offene Communitys. Wie Chat-Rollenspiel funktioniert und welche Regeln dort gelten, zeigt unser Ratgeber zum Rollenspiel-Chat.

Datenschutz und Sicherheit

Verantwortlich ist laut Datenschutzerklärung die Boranu Online B.V. Zum Schutz vor Überlastungsangriffen setzt MyDates den Dienstleister Akamai ein, dabei sind Übermittlungen ins Ausland möglich. Eine nötige Altersprüfung übernimmt ein externer Anbieter.

Laut den Datenschutzangaben im App Store kann die App Kennungen zum Tracking über andere Apps und Websites nutzen. Mit deiner Identität verknüpft werden können unter anderem dein Name, die E-Mail-Adresse, der ungefähre Standort, der Einkaufsverlauf, Nachrichten sowie Fotos oder Videos. Apple hat diese Angaben nicht geprüft.

Die Startseite schließt einen Austausch privater Kontaktdaten aus. Die AGB erlauben aber Chats über externe Apps oder SMS. Für einen SMS-Chat braucht der Dienst deine Handynummer, überleg dir also gut, ob du sie herausgibst.

Schick niemandem Geld, egal wie überzeugend eine Geschichte klingt. Wie solche Maschen ablaufen, erklärt unser Ratgeber Online-Dating-Betrug erkennen. Wirst du mit Bildern erpresst, zahl nicht und wende dich an die Polizei, bei akuter Gefahr über die 110. Was dann zu tun ist, steht im Ratgeber anonym chatten.

Konto löschen

Weil es kein Abo gibt, musst du nichts kündigen. Dein Konto löschst du laut Datenschutzerklärung selbst:

  1. Im Browser: Unter „Mein Profil“ öffnest du über die drei grauen Balken neben deinem Namen ein Menü und wählst „Konto löschen“.
  2. In der App: In den Einstellungen oben rechts findest du über die drei grauen Balken den Punkt „Profil löschen“.
  3. Bestätigen: MyDates schickt dir einen Link an deine hinterlegte E-Mail-Adresse. Erst mit dem Klick darauf ist das Konto gelöscht.

Prüf vorher, ob die richtige E-Mail-Adresse in deinem Konto steht. Restliche Coins verfallen laut AGB mit der Löschung.

MyDates Erfahrungen: Was Nutzer berichten

Auf Trustpilot hatte MyDates am 21. Oktober 2026 eine Durchschnittsnote von 1,5 von 5 bei 3.582 Bewertungen. Davon kamen 29 in den letzten zwölf Monaten, die neueste stammt vom Mai 2026. Das Unternehmen hat sein Profil dort nicht beansprucht.

Viele negative Bewertungen klagen über Fake-Profile, den Druck, Coins nachzukaufen, und Treffen, die nie stattfinden. Das deckt sich mit dem, was die AGB heute offen sagen. Eine positive Bewertung lobt, dass man leicht ins Gespräch kommt.

Im App Store stand die App bei 3,0 von 5 Sternen aus 1.290 Bewertungen. Die dort sichtbaren Rezensionen stammen aus dem Jahr 2019, als MyDates noch als Dating-App auftrat. Ob einzelne Bewertungen echt sind, können wir nicht prüfen.

Für wen passt MyDates und für wen nicht?

MyDates kann passen, wenn du:

  • bewusst einen Fantasy- oder Rollenspiel-Chat zur Unterhaltung suchst,
  • weißt, dass du mit professionellen Chatpartnern oder einer KI schreibst,
  • volljährig bist und dir vorher ein festes Budget für Coins setzt.

MyDates passt nicht, wenn du:

  • eine Partnerin, einen Partner oder Freundschaften suchst,
  • dich mit echten Menschen treffen willst,
  • vor dem Kauf genau wissen willst, was eine Nachricht kostet.

Alternativen zu MyDates

Willst du kostenlos mit echten Menschen schreiben, ist eine offene Chat-Community naheliegend. Unser Test zu Knuddels zeigt einen großen deutschen Chat mit Mindestalter, Regeln und Moderation. Geht es dir um eine Beziehung, findest du in unserer Übersicht seriöser Dating-Apps Anbieter, bei denen echte Mitglieder schreiben.

Woran du moderierte Portale erkennst und was Gerichte zu verdeckten Profilen entschieden haben, erklärt unser Ratgeber zum Flirt-Chat mit Coins und Moderatoren. Wie eine App echte Mitglieder und moderierte Profile mischt, zeigt unser Test von Yoomee.

Wer nur zum Zeitvertreib flirten will, kann einen Unterhaltungs-Chat nutzen. Maßgeblich sind dann AGB und FAQ, nicht der Werbetext auf der Startseite.

Unterhaltungs-Chat mit klaren Regeln

Ein weiterer Unterhaltungs-Chat ist zum Beispiel Verlieben24. Das Portal beschreibt sich im Seitenfuß als „Unterhaltungsplattform für Online-Flirts und Chats“ und ist nur für Erwachsene ab 18. In den AGB heißt es, Verlieben24 sei „keine Kennenlern-Plattform“, sondern „eine reine Entertainment-Plattform“. Geschrieben wird dort laut AGB mit „professionellen Chat-Partnern“, die rein fiktive Profile führen. Kontakte zu real existierenden Personen vermittelt das Portal auch zahlenden Mitgliedern nicht, und reale Treffen sind laut FAQ „ausdrücklich nicht Teil des Angebots“. Bezahlt wird mit Flirtcoins, nicht verbrauchte erstattet der Anbieter laut AGB nicht. Die Premium-Mitgliedschaft läuft laut AGB 1 oder 12 Monate. Sie verlängert sich automatisch, wenn du nicht spätestens 4 Wochen vor Ablauf in Textform kündigst, also per E-Mail oder Brief. Preise siehst du erst nach der Anmeldung. Mehr dazu in unserem Test von Verlieben24.

Fazit zu MyDates

MyDates ist heute ein bezahlter Fantasy-Chat, kein Dating-Portal. Startseite und AGB sagen offen, dass alle Chatpartner virtuelle Profile sind, geführt von Menschen oder einer KI, und dass es keine Treffen gibt. Unklar bleibt vor dem Kauf, was eine Nachricht in Euro kostet.

Nutzt du MyDates, dann mit klarer Erwartung: als Unterhaltung, mit festem Budget und ohne die Hoffnung, dass aus einem Chat ein Treffen wird.

Häufig gestellte Fragen

Ist MyDates seriös oder sind die Profile fake?

MyDates sagt selbst, dass du dort nicht mit anderen Mitgliedern schreibst. Laut AGB in der Fassung vom 21. Januar 2026 sind alle Chatpartner virtuelle Profile, die von professionellen echten Menschen oder von künstlicher Intelligenz moderiert werden. Reale Treffen mit diesen Profilen schließt der Anbieter aus. Die deutsche Startseite nennt MyDates ein „Fantasy-Chat-Portal“. Wer das weiß, bekommt einen bezahlten Unterhaltungs-Chat. Wer eine Partnerin oder einen Partner sucht, ist dort falsch. Ein Urteil oder eine Warnung von Verbraucherschützern speziell zu MyDates haben wir nicht gefunden.

Wer betreibt MyDates?

Laut Impressum ist MyDates ein Produkt der Boranu Online B.V., einer niederländischen Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Die im März 2026 archivierte Fassung nennt als Sitz den Stationsplein 91 in ’s-Hertogenbosch und die Nummer 63016419 bei der niederländischen Handelskammer. Bis mindestens Mitte 2024 stand im Seitenfuß noch eine Adresse in Venlo. Erreichbar ist der Betreiber laut Impressum über ein Kontaktformular. Bei Streit hilft Verbraucherinnen und Verbrauchern aus Deutschland das Europäische Verbraucherzentrum kostenlos.

Was kostet MyDates?

Anmeldung, Profil und das Lesen von Nachrichten sind laut AGB kostenlos. Wer selbst schreiben will, braucht Coins: Eine Nachricht kostet laut AGB 50 Coins. Ein Abo gibt es nicht, du kaufst Coin-Pakete im Voraus. Die zehn Pakete, die der App Store am 21. Oktober 2026 anzeigte, kosteten zwischen 1,99 und 99,99 Euro. Wie viele Coins ein Paket enthält, steht dort nicht, deshalb lässt sich der Preis pro Nachricht nicht berechnen. Gekaufte Coins erstattet der Betreiber laut AGB grundsätzlich nicht, auch nicht bei einer Kontolöschung, sondern höchstens aus Kulanz. Daneben enthalten die AGB eine Widerrufsbelehrung mit 14 Tagen Frist.

Kann man bei MyDates echte Menschen kennenlernen?

Nein, laut Anbieter nicht. Auf der deutschen Startseite steht im März 2026, dass alle Gespräche von professionellen Chatpartnern geführt werden und dass weder reale Treffen noch ein Austausch privater Kontaktdaten stattfinden. Auch die AGB schließen Treffen mit den virtuellen Profilen aus. Ältere Fassungen hatten noch von täglich tausenden Neuanmeldungen gesprochen. Wer heute jemanden zum Treffen sucht, ist in einer Singlebörse oder einer Dating-App ohne moderierte Profile besser aufgehoben.

Wie lösche ich mein MyDates-Konto?

Laut Datenschutzerklärung geht das im Browser über „Mein Profil“: Über die drei grauen Balken neben deinem Namen öffnest du ein Menü und wählst „Konto löschen“. In der App findest du den Punkt „Profil löschen“ in den Einstellungen oben rechts. In beiden Fällen bestätigst du die Löschung über einen Link, den MyDates an deine hinterlegte E-Mail-Adresse schickt. Prüf deshalb vorher, ob dort die richtige Adresse eingetragen ist. Nicht verbrauchte Coins verfallen laut AGB.

Gibt es eine MyDates-App?

Ja, für iPhone und iPad. Im App Store heißt sie „MyDates – Fantasy Chat App“, Anbieter ist die Boranu Online B.V. Am 21. Oktober 2026 stand sie dort bei 3,0 von 5 Sternen aus 1.290 Bewertungen, die letzte Version erschien im April 2026. Apple stuft die App ab 16 Jahren ein, der Anbieter selbst erlaubt die Nutzung erst ab 18. Bei Google Play haben wir am selben Tag keine MyDates-App von Boranu gefunden. Daneben gibt es die Browser-Version auf mydates.com.

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