💘 Die besten Dating-Seiten 2026 — ehrlich getestet & verglichen. Finde die Plattform, die zu dir passt.

Jetzt vergleichen
Titelbild der Herzblatt-Studie Der Männerüberschuss-Atlas Deutschlands mit den Kennzahlen 131 zu 100 im Ilm-Kreis auf Platz 1, 87 zu 100 in Freiburg auf Platz 400 und 193 von 400 Kreisen mit mehr als 110 jungen Männern je 100 jungen Frauen

Männerüberschuss-Atlas: Wo Deutschlands junge Frauen fehlen

Männerüberschuss-Atlas: Im Ilm-Kreis kommen 131,3 junge Männer auf 100 junge Frauen, in Freiburg nur 87,0. Alle 400 Kreise und 68 Großstädte im Vergleich.

Dr. Thomas Peters
Dr. Thomas Peters
· 49 Min. Lesezeit

Im Ilm-Kreis in Thüringen kommen auf 100 Frauen zwischen 20 und 39 Jahren 131,3 Männer, mehr als in jedem anderen Kreis Deutschlands. Knapp dahinter folgen die Städte Schweinfurt (131,2) und Kaiserslautern (129,4). Am anderen Ende der Rangliste steht Freiburg im Breisgau: Dort leben in derselben Altersgruppe nur 87,0 Männer je 100 Frauen. Bundesweit liegt der Wert bei 107,3. Das sind rund 717.000 mehr junge Männer als junge Frauen.

Für diesen Atlas haben wir die amtlichen Bevölkerungszahlen zum 1. Januar 2025 ausgewertet, für alle 400 Kreise und kreisfreien Städte, die 16 Bundesländer und die 68 kreisfreien Städte mit mindestens 100.000 Einwohnern. Für die Einordnung zählt vor allem ein zweiter Wert: Schon bei der Geburt kommen etwas mehr Jungen als Mädchen zur Welt, in den Jahrgängen der heute 20- bis 39-Jährigen waren es 105,5 Jungen je 100 Mädchen. Ein leichter Männerüberschuss ist also der Normalfall. Erst was darüber hinausgeht, ist durch Zu- und Fortzüge entstanden. Alle Werte gibt es als CSV-Datei zum Download.

Die Datenbasis in einem Satz: Grundlage ist der Eurostat-Datensatz zur Bevölkerung nach Alter, Geschlecht und Kreis, den die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder liefern; die Verhältniszahlen haben wir selbst berechnet, wie genau, steht im Abschnitt Methodik.

Wichtig vorweg: Die Kennzahl zählt alle Menschen dieses Alters, egal ob verheiratet, in einer Beziehung oder allein. Sie ist kein Single-Anteil.

Auf einen Blick: Die wichtigsten Ergebnisse

  • Bundesweit 107,3 junge Männer je 100 junge Frauen. Zwischen 20 und 39 Jahren leben in Deutschland 10.489.321 Männer und 9.771.914 Frauen, rund 717.000 Männer mehr.
  • Ein Teil davon besteht schon bei der Geburt. In den Geburtsjahrgängen 1985 bis 2004 kamen 105,5 Jungen auf 100 Mädchen. Was über diesem Wert liegt, ist durch Wanderung entstanden.
  • Der Ilm-Kreis liegt vorn. 131,3 Männer je 100 Frauen, vor Schweinfurt (131,2), Kaiserslautern (129,4), Dingolfing-Landau (125,6) und Darmstadt (125,5).
  • Freiburg ist das Gegenstück. Mit 87,0 hat Freiburg im Breisgau den niedrigsten Wert, gefolgt von Münster (91,4), Landau in der Pfalz (91,8) und Heidelberg (92,6), alles Hochschulstädte.
  • Männerüberschuss ist die Regel. 326 von 400 Kreisen liegen über dem Geburtswert von 105,5, 193 sogar über 110. Nur 19 Kreise haben mehr junge Frauen als Männer, darunter ein einziger Landkreis.
  • Thüringen führt, Hamburg ist ausgeglichen. Thüringen kommt auf 112,3, Sachsen-Anhalt auf 111,3. Hamburg ist mit 99,9 das einzige Bundesland mit knapp mehr jungen Frauen als Männern.
  • Mitte 20 ist der Abstand am größten. Bei den 25- bis 29-Jährigen liegt der Wert bei 110,4, bei den 35- bis 39-Jährigen mit 104,3 schon unter dem Geburtswert.

Der Maßstab: 105,5 Jungen auf 100 Mädchen

Wer einen Männerüberschuss bewerten will, braucht einen Vergleichswert, und der liegt nicht bei 100. In Deutschland werden etwas mehr Jungen als Mädchen geboren. In den Jahrgängen 1985 bis 2004, also bei den Menschen, die heute zwischen 20 und 39 Jahre alt sind, zählte das Statistische Bundesamt 8.204.702 lebend geborene Jungen und 7.773.864 Mädchen (Statistischer Bericht „Ehescheidungen, Eheschließungen, Geborene und Gestorbene – Zeitreihen“). Das ergibt 105,5 Jungen je 100 Mädchen.

Ohne Zu- und Fortzüge läge der Wert der 20- bis 39-Jährigen also in der Nähe von 105,5, eher etwas darunter, weil Männer im Schnitt früher sterben als Frauen. Tatsächlich liegt er bundesweit bei 107,3. Für ganz Deutschland kann diese Differenz nur aus Wanderungen über die Grenzen stammen, denn Umzüge innerhalb des Landes gleichen sich in der Summe aus. Dazu passt eine Beobachtung aus dem Datenreport von Statistischem Bundesamt, Wissenschaftszentrum Berlin und Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung: Junge Männer sind unter den Zugewanderten im Vergleich zur hier lebenden Bevölkerung überrepräsentiert.

In den einzelnen Kreisen kommen die Umzüge innerhalb Deutschlands hinzu. Wer für Ausbildung, Studium oder den ersten Job umzieht, verändert das Verhältnis am alten und am neuen Wohnort. Deshalb gilt für den ganzen Atlas: Ein Kreis mit 131,3 und ein Kreis mit 87,0 weichen beide weit von dem ab, was die Geburten erwarten ließen. Beide Werte erzählen von Menschen, die gekommen oder gegangen sind.

Balkendiagramm: Männer je 100 Frauen in Deutschland nach Altersgruppe – 108,7 bei den 20- bis 24-Jährigen, 110,4 bei den 25- bis 29-Jährigen, 106,7 bei den 30- bis 34-Jährigen und 104,3 bei den 35- bis 39-Jährigen, gestrichelt der Geburtswert von 105,5 Jungen je 100 Mädchen

Die Altersgruppen zeigen, in welchem Alter der Abstand heute am größten ist. Bei den 20- bis 24-Jährigen kommen 108,7 Männer auf 100 Frauen, bei den 25- bis 29-Jährigen 110,4, der höchste Wert. Danach sinkt das Verhältnis auf 106,7 bei den 30- bis 34-Jährigen und 104,3 bei den 35- bis 39-Jährigen. Die älteste Gruppe liegt damit sogar unter dem Geburtswert. Einen Grund nennen die Daten nicht. Möglich ist, dass Zu- und Fortzüge in diesem Alter anders zusammengesetzt sind. Außerdem ist der Geburtswert ein Durchschnitt über alle 20 Jahrgänge und kann für einzelne Jahrgänge etwas abweichen.

Platz 1 bis 15: Wo junge Frauen fehlen

An der Spitze steht der Ilm-Kreis in Thüringen. Dort leben 12.649 Männer und 9.634 Frauen zwischen 20 und 39 Jahren, also 3.015 Männer mehr. Bei den 20- bis 29-Jährigen ist der Abstand noch größer: 147,2 Männer kommen auf 100 Frauen. Zum Kreis gehören die Technische Universität Ilmenau und das Industriegebiet Erfurter Kreuz. Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit Schweinfurt (131,2) und Kaiserslautern (129,4) zwei kreisfreie Städte.

Balkendiagramm: Wo in Deutschland junge Frauen fehlen – die 15 Kreise mit den meisten Männern je 100 Frauen im Alter von 20 bis 39 Jahren, angeführt vom Ilm-Kreis mit 131,3 vor Schweinfurt mit 131,2 und Kaiserslautern mit 129,4, alle weit über dem Bundeswert von 107,3

In der Spitzengruppe fallen zwei Arten von Orten auf. Die erste sind Standorte technischer Hochschulen: Kaiserslautern mit der früheren Technischen Universität Kaiserslautern, die heute Teil der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität (RPTU) ist, Darmstadt (125,5) mit der TU Darmstadt, Karlsruhe (124,4) mit dem Karlsruher Institut für Technologie und die Städteregion Aachen (123,8), zu der die Stadt Aachen mit der RWTH gehört. Die zweite sind Industriestandorte. Im Kreis Dingolfing-Landau (125,6) ist das BMW-Werk Dingolfing nach Angaben des Unternehmens mit Abstand der größte Arbeitgeber der Region. In Ingolstadt (120,0) hat Audi seinen Hauptsitz und sein größtes Werk. Schweinfurt ist ein traditionsreicher Standort der Wälzlagerindustrie, Schaeffler etwa hat dort den Stammsitz seiner Sparte für Lager und Industrielösungen.

Ein Teil der Erklärung dürfte in der Studien- und Berufswahl liegen. Unter den Absolvierenden der Hochschulen stellen Frauen laut Statistischem Bundesamt in fast allen Fächergruppen die Mehrheit, Ausnahmen sind die Ingenieurwissenschaften und der Sport. Wo technische Studiengänge und Industriearbeitsplätze viele junge Menschen anziehen, ziehen also vermutlich mehr Männer als Frauen zu. Bewiesen ist dieser Zusammenhang mit unseren Daten nicht, denn die Bevölkerungsstatistik erfasst keine Umzugsgründe.

Wie stark einzelne Standorte wirken, zeigt der Blick auf das Umland. Die Stadt Schweinfurt kommt auf 131,2, der Landkreis Schweinfurt auf 110,6. Die Stadt Karlsruhe liegt bei 124,4, der Landkreis Karlsruhe bei 113,8. Daneben stehen in der Spitzengruppe aber auch Landkreise ohne Großstadt, etwa Schmalkalden-Meiningen (122,2) und der Kyffhäuserkreis (121,1) in Thüringen sowie die Prignitz in Brandenburg (119,9). Dort dürfte weniger eine Rolle spielen, wer kommt, als wer geht.

Platz 400: Wo mehr junge Frauen als Männer leben

Am Ende der Rangliste steht Freiburg im Breisgau. Dort leben 38.506 Männer und 44.264 Frauen zwischen 20 und 39 Jahren, also 5.758 Frauen mehr. Bei den 20- bis 29-Jährigen kommen sogar nur 78,5 Männer auf 100 Frauen. Es folgen Münster (91,4), Landau in der Pfalz (91,8), Heidelberg (92,6), Düsseldorf (94,6), Köln (95,1), der Landkreis Tübingen (95,2), Würzburg (95,9) und Bonn (96,2).

Balkendiagramm: Hier leben mehr junge Frauen als Männer – die 15 Kreise mit den wenigsten Männern je 100 Frauen im Alter von 20 bis 39 Jahren, von Freiburg im Breisgau mit 87,0 über Münster mit 91,4 und Landau in der Pfalz mit 91,8 bis Weimar mit 98,2

Die Liste besteht zu einem großen Teil aus Hochschulstädten. Hier zeigt sich das Spiegelbild der Spitzengruppe: Laut Statistischem Bundesamt stellen Frauen unter den Absolvierenden einen besonders großen Teil in der Humanmedizin und den Gesundheitswissenschaften sowie in den Geisteswissenschaften. Auch bei den sonstigen universitären Abschlüssen, vor allem den Staatsexamen in Medizin, Lehramt und Rechtswissenschaften, sind sie in der Mehrheit. Universitäten mit breitem Fächerangebot ziehen daher vermutlich mehr junge Frauen an als technische Hochschulen.

Besonders auffällig ist der Kontrast bei einer einzigen Hochschule. Die RPTU hat zwei Standorte: Kaiserslautern liegt mit 129,4 auf Platz 3, Landau in der Pfalz mit 91,8 auf Platz 398. In Landau kann man laut Hochschule Lehramt für Grundschulen, Förderschulen, Realschulen plus und Gymnasien studieren. Unter den 19 Kreisen mit mehr jungen Frauen als Männern ist übrigens nur ein einziger Landkreis, der Landkreis Tübingen mit der gleichnamigen Universitätsstadt.

Auffällig ist, dass der Frauenüberschuss der Hochschulstädte vor allem die Zwanziger betrifft. In Freiburg liegt der Wert bei den 20- bis 29-Jährigen bei 78,5, bei den 30- bis 39-Jährigen bei 98,2. In Münster steigt er von 83,4 auf 103,7, in Heidelberg von 86,6 auf 102,0. In Würzburg kippt das Verhältnis ganz: 84,5 Männer je 100 Frauen bei den 20- bis 29-Jährigen, 112,9 bei den 30- bis 39-Jährigen. Eine mögliche Erklärung ist, dass viele Studentinnen nach dem Abschluss weiterziehen.

Anders sieht es in den großen Städten am Rhein und am Main aus. In Düsseldorf, Köln und Frankfurt am Main (98,0) liegen beide Altersgruppen bei etwa 100 oder darunter, in Düsseldorf zum Beispiel bei 91,1 und 97,5. Ein Grund könnte sein, dass dort Arbeitsplätze in Dienstleistungsberufen ein größeres Gewicht haben als in Industriestädten. Belegen lässt sich das mit Bevölkerungsdaten allein nicht.

Die Bundesländer im Vergleich

Bei den Bundesländern liegt Thüringen mit 112,3 jungen Männern je 100 jungen Frauen vorn. Dort leben 220.736 Männer und 196.503 Frauen zwischen 20 und 39 Jahren. Es folgen Sachsen-Anhalt (111,3), Bremen (109,3) und Sachsen (109,2). Auch die beiden großen Flächenländer im Süden liegen über dem Bundeswert, Baden-Württemberg mit 108,7 und Bayern mit 108,6.

Balkendiagramm: Männerüberschuss nach Bundesland – Männer je 100 Frauen im Alter von 20 bis 39 Jahren, Thüringen mit 112,3 und Sachsen-Anhalt mit 111,3 vorn, Berlin mit 101,8 und Hamburg mit 99,9 am Ende

Am unteren Ende stehen die beiden größten Städte. Berlin kommt auf 101,8, Hamburg mit 99,9 als einziges Bundesland knapp unter 100: 276.265 Männer stehen dort 276.438 Frauen gegenüber. Unter den Flächenländern hat ausgerechnet ein ostdeutsches Land den niedrigsten Wert, Mecklenburg-Vorpommern mit 106,3. Insgesamt ist die Spanne zwischen den Ländern viel kleiner als zwischen den Kreisen. Sie reicht von 99,9 bis 112,3, bei den Kreisen von 87,0 bis 131,3.

RangBundeslandMänner je 100 Frauen (20–39 J.)Männer 20–39Frauen 20–39
1Thüringen112,3220.736196.503
2Sachsen-Anhalt111,3221.961199.406
3Bremen109,3102.21893.481
4Sachsen109,2449.279411.353
5Baden-Württemberg108,71.477.7371.359.082
6Saarland108,6122.226112.540
7Bayern108,61.726.8861.590.753
8Rheinland-Pfalz108,5506.368466.811
9Niedersachsen107,9977.667906.062
10Brandenburg107,8252.203233.869
11Hessen106,7803.930753.170
12Nordrhein-Westfalen106,52.297.6572.157.944
13Schleswig-Holstein106,4345.533324.666
14Mecklenburg-Vorpommern106,3156.569147.263
15Berlin101,8552.086542.573
16Hamburg99,9276.265276.438
Deutschland107,310.489.3219.771.914

Männer und Frauen im Alter von 20 bis 39 Jahren am 1. Januar 2025. Quelle: Eurostat (demo_r_pjangrp3), Statistische Ämter des Bundes und der Länder, eigene Berechnung.

Stadt und Land, Ost und West

Der klarste Unterschied im Atlas verläuft zwischen Stadt und Land. In den kreisfreien Städten zusammen kommen 104,0 junge Männer auf 100 junge Frauen, in den Landkreisen 109,5. Unter den Landkreisen weit vorn stehen nicht nur ostdeutsche, sondern auch viele westdeutsche Kreise, etwa Höxter (116,8), der Werra-Meißner-Kreis (116,6), das Emsland (116,3) und Schwäbisch Hall (116,1).

Für Ostdeutschland ist die Abwanderung junger Frauen gut beschrieben. Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung stellte in seiner Studie „Not am Mann“ von 2007 fest, dass nach dem Fall der Mauer vor allem junge, qualifizierte Frauen den Osten verlassen hatten. Den Hauptgrund sahen die Autoren im Bildungsvorsprung junger Frauen, der es ihnen leichter mache, anderswo einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu finden.

In den aktuellen Zahlen ist der Abstand auf dem Land klein. In den ostdeutschen Landkreisen kommen 110,5 junge Männer auf 100 junge Frauen, in den westdeutschen 109,3. Zwar stehen mit dem Ilm-Kreis, Schmalkalden-Meiningen, dem Kyffhäuserkreis und der Prignitz mehrere ostdeutsche Landkreise unter den ersten 15. Ein reines Ostphänomen ist der Männerüberschuss auf dem Land nach diesen Zahlen aber nicht, sondern eines des ländlichen Raums in ganz Deutschland.

Größer ist der Unterschied bei den Städten. Die kreisfreien Städte im Osten kommen zusammen auf 107,5, die im Westen auf 103,9 (Berlin ist hier keiner der beiden Gruppen zugeordnet). Cottbus (117,8), Magdeburg (117,5), Chemnitz (114,6) und Dresden (111,3) liegen deutlich über dem Bundeswert. Es gibt aber auch ostdeutsche Städte mit mehr jungen Frauen, etwa Potsdam (98,1) und Weimar (98,2). Leipzig kommt auf 102,0.

Die Großstädte: Dresden vorn, Düsseldorf am Ende

Unter den 15 einwohnerstärksten kreisfreien Städten hat Dresden mit 111,3 den höchsten Wert, vor Bremen (109,1), Duisburg (108,5), Dortmund (107,7) und Nürnberg (107,6). Am Ende stehen Hamburg (99,9), Frankfurt am Main (98,0), Köln (95,1) und Düsseldorf (94,6). München liegt mit 100,5 fast genau im Gleichgewicht, Berlin mit 101,8 knapp darüber.

Balkendiagramm: Die 15 größten Städte im Vergleich – Männer je 100 Frauen im Alter von 20 bis 39 Jahren, Dresden mit 111,3 vorn, Hamburg mit 99,9, Frankfurt am Main mit 98,0, Köln mit 95,1 und Düsseldorf mit 94,6 unter 100

Auffällig ist der Abstand zwischen den Städten an Rhein und Ruhr: Duisburg, Dortmund und Bochum (106,9) liegen nahe am Bundeswert, die Rheinmetropolen Köln und Düsseldorf deutlich darunter. Unter allen 68 kreisfreien Städten ab 100.000 Einwohnern führen Kaiserslautern (129,4), Darmstadt (125,5), Heilbronn (124,5) und Karlsruhe (124,4), am Ende steht Freiburg im Breisgau.

Eine Einschränkung gilt für diese Liste: Großstädte, die zu einem größeren Kreis gehören, haben in der Statistik keinen eigenen Wert. Aachen steckt in der Städteregion Aachen (123,8), Hannover in der Region Hannover (105,8). Die vollständige Rangliste aller kreisfreien Großstädte:

RangStadtBundeslandMänner je 100 Frauen (20–39 J.)Rang unter allen 400 Kreisen
1KaiserslauternRheinland-Pfalz129,43
2DarmstadtHessen125,55
3HeilbronnBaden-Württemberg124,56
4KarlsruheBaden-Württemberg124,47
5IngolstadtBayern120,014
6MagdeburgSachsen-Anhalt117,523
7SalzgitterNiedersachsen116,528
8Ludwigshafen am RheinRheinland-Pfalz115,541
9ChemnitzSachsen114,652
10ErlangenBayern114,653
11HammNordrhein-Westfalen112,697
12MönchengladbachNordrhein-Westfalen112,4103
13KoblenzRheinland-Pfalz111,9122
14DresdenSachsen111,3142
15RemscheidNordrhein-Westfalen111,2146
16BraunschweigNiedersachsen111,1150
17UlmBaden-Württemberg111,0156
18BremerhavenBremen110,7163
19PforzheimBaden-Württemberg109,4213
20RostockMecklenburg-Vorpommern109,3215
21LeverkusenNordrhein-Westfalen109,2223
22BremenBremen109,1227
23KrefeldNordrhein-Westfalen108,5241
24FürthBayern108,5244
25DuisburgNordrhein-Westfalen108,5245
26DortmundNordrhein-Westfalen107,7274
27AugsburgBayern107,6277
28WolfsburgNiedersachsen107,6278
29NürnbergBayern107,6281
30MannheimBaden-Württemberg107,5284
31GelsenkirchenNordrhein-Westfalen107,3287
32RegensburgBayern107,0290
33BochumNordrhein-Westfalen106,9292
34JenaThüringen106,5297
35Mülheim an der RuhrNordrhein-Westfalen106,5298
36BottropNordrhein-Westfalen106,3306
37WuppertalNordrhein-Westfalen106,2310
38TrierRheinland-Pfalz106,1313
39Offenbach am MainHessen105,7321
40HerneNordrhein-Westfalen105,2334
41SolingenNordrhein-Westfalen104,5344
42StuttgartBaden-Württemberg104,2349
43ErfurtThüringen104,2352
44HagenNordrhein-Westfalen104,0356
45KielSchleswig-Holstein103,4359
46KasselHessen103,3362
47Halle (Saale)Sachsen-Anhalt103,0366
48OberhausenNordrhein-Westfalen102,8367
49EssenNordrhein-Westfalen102,5370
50LeipzigSachsen102,0374
51BerlinBerlin101,8375
52Oldenburg (Oldenburg)Niedersachsen100,9378
53LübeckSchleswig-Holstein100,7379
54MünchenBayern100,5380
55HamburgHamburg99,9382
56BielefeldNordrhein-Westfalen99,8383
57WiesbadenHessen99,3384
58OsnabrückNiedersachsen98,8385
59PotsdamBrandenburg98,1388
60Frankfurt am MainHessen98,0389
61MainzRheinland-Pfalz97,2390
62BonnNordrhein-Westfalen96,2392
63WürzburgBayern95,9393
64KölnNordrhein-Westfalen95,1395
65DüsseldorfNordrhein-Westfalen94,6396
66HeidelbergBaden-Württemberg92,6397
67MünsterNordrhein-Westfalen91,4399
68Freiburg im BreisgauBaden-Württemberg87,0400

Kreisfreie Städte mit mindestens 100.000 Einwohnern am 1. Januar 2025, Männer je 100 Frauen im Alter von 20 bis 39 Jahren. Quelle: Eurostat (demo_r_pjangrp3), Statistische Ämter des Bundes und der Länder, eigene Berechnung.

Was die Zahlen nicht zeigen

Ein Männerüberschuss-Atlas lädt zu schnellen Schlüssen ein. Einige davon geben die Daten nicht her.

  1. Er ist kein Single-Anteil. Die Kennzahl zählt alle 20- bis 39-Jährigen, Verheiratete und Menschen in einer Beziehung genauso wie Singles. Sätze wie „Im Ilm-Kreis finden Single-Männer keine Frau“ lassen sich daraus nicht ableiten. Wo viele Menschen allein leben, zeigt unser Singles-Atlas Deutschlands.
  2. Er sagt nichts über Partnerwünsche. Sexuelle Orientierung, das gewünschte Alter des Gegenübers und die Frage, ob jemand überhaupt sucht, erfasst die Bevölkerungsstatistik nicht.
  3. Kreisgrenzen sind keine Lebensgrenzen. Wer im Landkreis Schweinfurt wohnt, arbeitet, feiert oder lernt vielleicht in der Stadt. Pendeln und Kennenlernen über Kreisgrenzen hinweg bildet der Atlas nicht ab.
  4. Gezählt wird, wer gemeldet ist. Grundlage ist die Bevölkerung am Hauptwohnsitz. Wer an einem Ort nur mit Nebenwohnsitz gemeldet ist, zählt dort nicht mit. Wer gar nicht gemeldet ist, etwa Angehörige ausländischer Streitkräfte, fehlt ganz.
  5. Einzelne Einrichtungen können einen Kreis verschieben. Kasernen, Erstaufnahmeeinrichtungen oder große Wohnheime verändern die Zusammensetzung der jungen Bevölkerung. Wilhelmshaven (123,9) zum Beispiel ist nach Angaben der Marine zusammen mit Einrichtungen der Streitkräftebasis der größte Standort der Bundeswehr. Ob und wie stark das den Wert hebt, zeigen die Daten nicht.
  6. Kleine Kreise schwanken stärker. In Suhl leben 3.265 Männer und 2.767 Frauen zwischen 20 und 39 Jahren. Dort verändern schon wenige Hundert Zu- oder Fortzüge den Wert deutlich.
  7. Ursachen sind Vermutungen. Hochschulen, Industrie und Abwanderung sind plausible Erklärungen, aber keine geprüften. Die Bevölkerungsstatistik zählt Menschen, sie fragt nicht nach ihren Gründen.

Was der Männerüberschuss für die Partnersuche bedeutet

Für die Partnersuche ist der Atlas vor allem eine Beschreibung des Umfelds. In einem Kreis mit hohem Wert gibt es unter den Gleichaltrigen mehr Männer als Frauen, in Hochschulstädten wie Freiburg oder Münster ist es bei den 20- bis 29-Jährigen umgekehrt. Wie viele dieser Menschen frei sind und eine Beziehung suchen, verrät die Zahl nicht. Einen Überblick, wie viele Singles es in Deutschland gibt und wie sie leben, findest du in unserem Beitrag Wie viele Singles gibt es in Deutschland?

Dazu kommt: Bei den meisten Hochzeiten ist der Mann älter als die Frau, wie unsere Studie zum Altersabstand bei Hochzeiten zeigt. Ein Vergleich nur innerhalb derselben Altersgruppe greift deshalb zu kurz, zumal sich das Verhältnis mit dem Alter verschiebt: von 110,4 bei den 25- bis 29-Jährigen auf 104,3 bei den 35- bis 39-Jährigen.

Alle 400 Kreise und kreisfreien Städte zum Nachschlagen

Du willst wissen, wie dein Kreis abschneidet? Hier stehen alle 400 Kreise und kreisfreien Städte, sortiert nach dem Verhältnis von Männern zu Frauen im Alter von 20 bis 39 Jahren. Mit der Suchfunktion deines Browsers (Strg + F oder Cmd + F) findest du deinen Kreis am schnellsten.

Tabelle aller 400 Kreise und kreisfreien Städte aufklappen
RangKreis / kreisfreie StadtBundeslandMänner je 100 Frauen (20–39 J.)Männer 20–39Frauen 20–39
1Ilm-KreisThüringen131,312.6499.634
2Schweinfurt (Stadt)Bayern131,27.9846.086
3Kaiserslautern (Stadt)Rheinland-Pfalz129,417.19213.284
4Dingolfing-LandauBayern125,614.04311.178
5Darmstadt (Stadt)Hessen125,532.35425.783
6Heilbronn (Stadt)Baden-Württemberg124,521.19017.022
7Karlsruhe (Stadt)Baden-Württemberg124,454.70043.980
8Wilhelmshaven (Stadt)Niedersachsen123,910.5138.484
9Städteregion AachenNordrhein-Westfalen123,894.83476.622
10Hof (Stadt)Bayern123,56.6465.382
11Straubing (Stadt)Bayern122,77.3876.021
12Schmalkalden-MeiningenThüringen122,212.23910.017
13KyffhäuserkreisThüringen121,16.7755.595
14Ingolstadt (Stadt)Bayern120,022.39618.664
15PrignitzBrandenburg119,97.3676.146
16KronachBayern119,77.1785.998
17Amberg (Stadt)Bayern119,25.7474.820
18Saalfeld-RudolstadtThüringen118,89.1517.701
19Neckar-Odenwald-KreisBaden-Württemberg118,517.72414.958
20HildburghausenThüringen118,15.6434.778
21Suhl (Stadt)Thüringen118,03.2652.767
22Cottbus (Stadt)Brandenburg117,812.02510.205
23Magdeburg (Stadt)Sachsen-Anhalt117,536.53931.110
24GreizThüringen117,17.8066.668
25NordhausenThüringen116,98.2277.035
26HöxterNordrhein-Westfalen116,816.28513.937
27Werra-Meißner-KreisHessen116,611.0569.483
28Salzgitter (Stadt)Niedersachsen116,513.35311.460
29Cochem-ZellRheinland-Pfalz116,47.0116.025
30EmslandNiedersachsen116,343.62837.502
31WittenbergSachsen-Anhalt116,310.9629.425
32Schwäbisch HallBaden-Württemberg116,126.44722.779
33Main-Tauber-KreisBaden-Württemberg116,115.95813.747
34SigmaringenBaden-Württemberg116,016.65214.349
35Coburg (Stadt)Bayern115,85.8525.052
36Bayreuth (Stadt)Bayern115,812.34110.657
37OlpeNordrhein-Westfalen115,816.33814.111
38Zweibrücken (Stadt)Rheinland-Pfalz115,84.2123.638
39DeggendorfBayern115,716.40014.180
40HolzmindenNiedersachsen115,57.3136.329
41Ludwigshafen am Rhein (Stadt)Rheinland-Pfalz115,525.76522.300
42Lindau (Bodensee)Bayern115,59.8178.503
43ZwickauSachsen115,229.62225.705
44GothaThüringen115,214.10412.239
45Schwalm-Eder-KreisHessen115,120.88318.137
46Frankenthal (Pfalz) (Stadt)Rheinland-Pfalz115,16.0955.294
47Mansfeld-SüdharzSachsen-Anhalt115,111.2829.803
48Neumünster (Stadt)Schleswig-Holstein115,010.6429.253
49FreudenstadtBaden-Württemberg114,915.40713.409
50KulmbachBayern114,98.1227.071
51HochsauerlandkreisNordrhein-Westfalen114,831.33627.288
52Chemnitz (Stadt)Sachsen114,630.75026.822
53Erlangen (Stadt)Bayern114,620.58917.962
54Gera (Stadt)Thüringen114,610.4549.122
55UnterallgäuBayern114,518.49716.151
56ChamBayern114,515.75713.762
57VogelsbergkreisHessen114,410.8289.469
58Saale-Orla-KreisThüringen114,37.0356.153
59Waldeck-FrankenbergHessen114,318.01615.760
60GünzburgBayern114,316.74314.648
61HohenlohekreisBaden-Württemberg114,215.06713.194
62GoslarNiedersachsen114,114.25912.493
63Unstrut-Hainich-KreisThüringen114,19.2418.102
64Donau-RiesBayern114,016.93814.856
65Elbe-ElsterBrandenburg114,08.2987.281
66Mühldorf a. InnBayern114,015.71213.788
67HeidenheimBaden-Württemberg113,917.03714.952
68HarburgNiedersachsen113,930.30426.601
69FreisingBayern113,827.05323.766
70Rotenburg (Wümme)Niedersachsen113,820.22417.770
71Landkreis KarlsruheBaden-Württemberg113,855.49448.767
72BorkenNordrhein-Westfalen113,848.26942.422
73Anhalt-BitterfeldSachsen-Anhalt113,814.35812.622
74Landsberg am LechBayern113,714.21512.502
75KuselRheinland-Pfalz113,77.7186.788
76MittelsachsenSachsen113,627.83724.499
77NordsachsenSachsen113,619.06316.787
78Neumarkt i. d. OPf.Bayern113,517.54415.462
79Weiden i. d. Opf (Stadt)Bayern113,45.7815.098
80Pfaffenhofen a. d. IlmBayern113,416.89914.908
81WartburgkreisThüringen113,315.07013.298
82GüterslohNordrhein-Westfalen113,345.23839.919
83Pirmasens (Stadt)Rheinland-Pfalz113,35.0124.423
84Jerichower LandSachsen-Anhalt113,38.0727.126
85VulkaneifelRheinland-Pfalz113,36.7005.916
86KelheimBayern113,215.92814.068
87BiberachBaden-Württemberg113,126.65023.566
88HerfordNordrhein-Westfalen113,030.09526.621
89HaßbergeBayern113,09.7988.674
90ErzgebirgskreisSachsen112,927.33624.218
91VogtlandkreisSachsen112,919.69217.449
92HarzSachsen-Anhalt112,819.16216.995
93SoestNordrhein-Westfalen112,735.93331.872
94SteinfurtNordrhein-Westfalen112,755.89149.603
95EsslingenBaden-Württemberg112,670.13562.267
96WesermarschNiedersachsen112,610.3449.188
97Hamm (Stadt)Nordrhein-Westfalen112,623.71921.069
98Main-SpessartBayern112,614.07112.501
99Rhön-GrabfeldBayern112,59.1128.098
100Brandenburg an der Havel (Stadt)Brandenburg112,58.5817.629
101RegenBayern112,59.0098.011
102Neuburg-SchrobenhausenBayern112,412.29610.938
103Mönchengladbach (Stadt)Nordrhein-Westfalen112,436.17232.181
104Bernkastel-WittlichRheinland-Pfalz112,412.96211.537
105OrtenaukreisBaden-Württemberg112,355.44149.347
106Altmarkkreis SalzwedelSachsen-Anhalt112,37.4066.592
107AltöttingBayern112,313.92512.398
108RastattBaden-Württemberg112,327.30724.317
109SalzlandkreisSachsen-Anhalt112,316.94015.086
110Dillingen a.d. DonauBayern112,312.15010.823
111Neustadt a. d. Aisch-Bad WindsheimBayern112,211.77610.492
112Frankfurt (Oder) (Stadt)Brandenburg112,26.6545.931
113Oberspreewald-LausitzBrandenburg112,19.5668.531
114CoesfeldNordrhein-Westfalen112,126.45323.592
115BirkenfeldRheinland-Pfalz112,19.6908.643
116KitzingenBayern112,111.0499.859
117ForchheimBayern112,013.36211.930
118EmmendingenBaden-Württemberg112,020.50718.311
119Grafschaft BentheimNiedersachsen111,917.71815.828
120Siegen-WittgensteinNordrhein-Westfalen111,935.34031.574
121Rosenheim (Stadt)Bayern111,99.8638.815
122Koblenz (Stadt)Rheinland-Pfalz111,917.97316.064
123FuldaHessen111,828.47525.469
124RottweilBaden-Württemberg111,816.92915.146
125Worms (Stadt)Rheinland-Pfalz111,711.71510.491
126EuskirchenNordrhein-Westfalen111,623.91921.427
127TirschenreuthBayern111,68.4387.560
128HeidekreisNiedersachsen111,616.52314.804
129Schwarzwald-Baar-KreisBaden-Württemberg111,526.82024.049
130KleveNordrhein-Westfalen111,541.68137.379
131SaarlouisSaarland111,524.05121.572
132Altenkirchen (Westerwald)Rheinland-Pfalz111,515.47813.885
133DachauBayern111,519.43317.433
134GöppingenBaden-Württemberg111,531.95628.668
135Landkreis MünchenBayern111,543.63439.147
136MiltenbergBayern111,514.80813.286
137ZollernalbkreisBaden-Württemberg111,423.35420.955
138Oder-SpreeBrandenburg111,416.81415.089
139SchwandorfBayern111,418.43516.544
140TuttlingenBaden-Württemberg111,418.67916.764
141OstallgäuBayern111,417.07515.333
142Dresden (Stadt)Sachsen111,384.04275.487
143CloppenburgNiedersachsen111,324.04221.599
144CalwBaden-Württemberg111,319.56817.581
145UckermarkBrandenburg111,310.4019.346
146Remscheid (Stadt)Nordrhein-Westfalen111,214.23212.795
147BautzenSachsen111,225.27922.737
148Landkreis LandshutBayern111,119.57317.610
149DithmarschenSchleswig-Holstein111,114.94613.448
150Braunschweig (Stadt)Niedersachsen111,139.20035.281
151Minden-LübbeckeNordrhein-Westfalen111,138.33834.520
152Straubing-BogenBayern111,112.24211.023
153Rhein-Hunsrück-KreisRheinland-Pfalz111,012.27611.056
154Limburg-WeilburgHessen111,020.75118.695
155EnzkreisBaden-Württemberg111,023.56221.229
156Ulm (Stadt)Baden-Württemberg111,021.29419.190
157Speyer (Stadt)Rheinland-Pfalz110,95.9895.401
158SteinburgSchleswig-Holstein110,915.25213.759
159Ansbach (Stadt)Bayern110,85.3234.802
160NortheimNiedersachsen110,713.55112.242
161Lahn-Dill-KreisHessen110,730.14727.236
162Landkreis CoburgBayern110,79.2728.379
163Bremerhaven (Stadt)Bremen110,716.17814.620
164Amberg-SulzbachBayern110,612.17111.002
165Landkreis SchweinfurtBayern110,613.12211.864
166Altenburger LandThüringen110,67.5336.813
167Rottal-InnBayern110,614.49513.111
168Landkreis AnsbachBayern110,522.75920.590
169Bamberg (Stadt)Bayern110,512.83411.614
170Landkreis BayreuthBayern110,411.21010.150
171Teltow-FlämingBrandenburg110,418.98017.193
172PaderbornNordrhein-Westfalen110,443.66539.555
173Rhein-Lahn-KreisRheinland-Pfalz110,414.13312.803
174Hersfeld-RotenburgHessen110,312.87511.668
175Weißenburg-GunzenhausenBayern110,311.28010.228
176AhrweilerRheinland-Pfalz110,314.82113.439
177Landkreis HeilbronnBaden-Württemberg110,344.46440.322
178ViersenNordrhein-Westfalen110,334.03330.863
179WetteraukreisHessen110,236.60033.198
180RavensburgBaden-Württemberg110,237.62634.129
181Memmingen (Stadt)Bayern110,25.8225.281
182Merzig-WadernSaarland110,212.58611.419
183Groß-GerauHessen110,234.32431.144
184GörlitzSachsen110,220.89718.961
185SaalekreisSachsen-Anhalt110,217.19915.612
186BurgenlandkreisSachsen-Anhalt110,116.14914.664
187Alb-Donau-KreisBaden-Württemberg110,125.35823.029
188EichsfeldThüringen110,19.9859.070
189StendalSachsen-Anhalt110,19.9349.024
190BördeSachsen-Anhalt110,115.69814.262
191OdenwaldkreisHessen110,110.3279.383
192UelzenNiedersachsen110,110.0499.131
193Mecklenburgische SeenplatteMecklenburg-Vorpommern110,022.16720.144
194DonnersbergkreisRheinland-Pfalz110,08.2477.500
195NordfrieslandSchleswig-Holstein109,919.03317.314
196SonnebergThüringen109,95.0864.629
197WolfenbüttelNiedersachsen109,913.04711.877
198Emden (Stadt)Niedersachsen109,86.4455.870
199LichtenfelsBayern109,87.6887.005
200Passau (Stadt)Bayern109,78.6407.873
201Freyung-GrafenauBayern109,79.0258.224
202Potsdam-MittelmarkBrandenburg109,720.02418.247
203Ostprignitz-RuppinBrandenburg109,79.4208.587
204NeunkirchenSaarland109,715.46014.096
205MiesbachBayern109,710.9379.973
206DürenNordrhein-Westfalen109,634.94631.876
207Landkreis PassauBayern109,622.24720.299
208Landkreis HofBayern109,59.6918.848
209Saale-Holzland-KreisThüringen109,47.8217.148
210EbersbergBayern109,417.05215.585
211Eifelkreis Bitburg-PrümRheinland-Pfalz109,411.88210.862
212Regionalverband SaarbrückenSaarland109,444.92341.068
213Pforzheim (Stadt)Baden-Württemberg109,419.14517.504
214Landkreis RegensburgBayern109,422.89220.930
215Rostock (Stadt)Mecklenburg-Vorpommern109,329.46226.955
216LippeNordrhein-Westfalen109,340.48637.041
217Darmstadt-DieburgHessen109,335.08132.099
218ReutlingenBaden-Württemberg109,236.56033.469
219LörrachBaden-Württemberg109,229.00326.557
220Aschaffenburg (Stadt)Bayern109,29.9889.147
221Hameln-PyrmontNiedersachsen109,216.63215.232
222Kaufbeuren (Stadt)Bayern109,25.8935.397
223Leverkusen (Stadt)Nordrhein-Westfalen109,221.48719.679
224MeißenSachsen109,220.60718.876
225HeinsbergNordrhein-Westfalen109,131.29928.680
226OstalbkreisBaden-Württemberg109,139.51236.212
227Bremen (Stadt)Bremen109,186.04078.861
228Schwerin (Stadt)Mecklenburg-Vorpommern109,111.53710.577
229Märkischer KreisNordrhein-Westfalen109,047.51943.601
230EichstättBayern109,016.81115.427
231DiepholzNiedersachsen108,825.07723.045
232Oberbergischer KreisNordrhein-Westfalen108,832.07129.477
233Landkreis OsnabrückNiedersachsen108,740.84037.556
234Rems-Murr-KreisBaden-Württemberg108,753.96849.647
235Mayen-KoblenzRheinland-Pfalz108,625.77023.719
236Rendsburg-EckernfördeSchleswig-Holstein108,629.60927.256
237Landkreis BambergBayern108,617.00515.660
238HelmstedtNiedersachsen108,59.8369.062
239WaldshutBaden-Württemberg108,520.20018.612
240Main-Kinzig-KreisHessen108,550.44646.496
241Krefeld (Stadt)Nordrhein-Westfalen108,529.34927.053
242Nienburg (Weser)Niedersachsen108,513.73212.659
243Neustadt a. d. WaldnaabBayern108,511.17910.306
244Fürth (Stadt)Bayern108,518.46817.027
245Duisburg (Stadt)Nordrhein-Westfalen108,568.12362.809
246HavellandBrandenburg108,417.31015.969
247BergstraßeHessen108,331.26328.855
248Landkreis AschaffenburgBayern108,319.15717.687
249Breisgau-HochschwarzwaldBaden-Württemberg108,331.99229.548
250Landkreis KasselHessen108,324.84522.950
251NeuwiedRheinland-Pfalz108,222.14320.458
252Spree-NeißeBrandenburg108,28.4747.831
253AurichNiedersachsen108,120.97819.402
254BodenseekreisBaden-Württemberg108,125.55223.636
255Kempten (Allgäu) (Stadt)Bayern108,19.6838.957
256PeineNiedersachsen108,115.49314.334
257RothBayern108,114.71313.616
258Landkreis RosenheimBayern108,029.70727.494
259Berchtesgadener LandBayern108,012.87911.920
260Weilheim-SchongauBayern108,016.06414.872
261GifhornNiedersachsen108,019.35617.922
262LeerNiedersachsen108,019.89018.418
263Alzey-WormsRheinland-Pfalz108,014.97213.866
264Main-Taunus-KreisHessen108,026.56824.607
265Neu-UlmBayern107,924.12822.357
266SegebergSchleswig-Holstein107,932.53730.157
267Trier-SaarburgRheinland-Pfalz107,916.89615.664
268PinnebergSchleswig-Holstein107,836.90934.232
269Südliche WeinstraßeRheinland-Pfalz107,812.06211.188
270Landshut (Stadt)Bayern107,810.2149.474
271Rhein-Pfalz-KreisRheinland-Pfalz107,816.69015.487
272SömmerdaThüringen107,86.2875.834
273Sächsische Schweiz-OsterzgebirgeSachsen107,721.50219.956
274Dortmund (Stadt)Nordrhein-Westfalen107,785.17779.054
275Rheingau-Taunus-KreisHessen107,719.69118.276
276WarendorfNordrhein-Westfalen107,732.74830.398
277Augsburg (Stadt)Bayern107,647.61344.230
278Wolfsburg (Stadt)Niedersachsen107,616.75815.569
279Delmenhorst (Stadt)Niedersachsen107,610.2269.502
280SüdwestpfalzRheinland-Pfalz107,69.2128.560
281Nürnberg (Stadt)Bayern107,678.56773.013
282Bad KreuznachRheinland-Pfalz107,618.56517.260
283Rhein-Sieg-KreisNordrhein-Westfalen107,569.18364.360
284Mannheim (Stadt)Baden-Württemberg107,551.41247.842
285Lüchow-DannenbergNiedersachsen107,44.3124.014
286VechtaNiedersachsen107,419.63118.280
287Gelsenkirchen (Stadt)Nordrhein-Westfalen107,334.86232.503
288Aichach-FriedbergBayern107,215.81214.749
289Landkreis AugsburgBayern107,130.65328.613
290Regensburg (Stadt)Bayern107,027.73125.908
291OstholsteinSchleswig-Holstein106,919.53718.280
292Bochum (Stadt)Nordrhein-Westfalen106,951.50448.196
293TraunsteinBayern106,720.20318.926
294RecklinghausenNordrhein-Westfalen106,771.66467.140
295NordwestmecklenburgMecklenburg-Vorpommern106,614.88713.961
296ErdingBayern106,617.57616.490
297Jena (Stadt)Thüringen106,517.35516.291
298Mülheim an der Ruhr (Stadt)Nordrhein-Westfalen106,520.71219.443
299CuxhavenNiedersachsen106,520.55819.305
300UnnaNordrhein-Westfalen106,544.85942.137
301OberallgäuBayern106,517.75516.678
302LudwigsburgBaden-Württemberg106,466.80862.769
303StormarnSchleswig-Holstein106,324.97123.495
304HochtaunuskreisHessen106,324.85823.390
305Friesland (DE)Niedersachsen106,310.6189.991
306Bottrop (Stadt)Nordrhein-Westfalen106,313.94313.121
307WesterwaldkreisRheinland-Pfalz106,223.88322.479
308Mainz-BingenRheinland-Pfalz106,221.86320.585
309StadeNiedersachsen106,224.26822.854
310Wuppertal (Stadt)Nordrhein-Westfalen106,247.99845.207
311Landkreis OldenburgNiedersachsen106,214.74513.889
312BöblingenBaden-Württemberg106,149.18946.358
313Trier (Stadt)Rheinland-Pfalz106,117.12516.142
314VerdenNiedersachsen106,115.57614.683
315StarnbergBayern106,014.22113.414
316Bad KissingenBayern106,011.12610.498
317Rhein-Kreis NeussNordrhein-Westfalen105,950.99748.140
318SchaumburgNiedersachsen105,916.89615.954
319Region HannoverNiedersachsen105,8150.898142.601
320GöttingenNiedersachsen105,743.78041.420
321Offenbach am Main (Stadt)Hessen105,720.59619.488
322OberhavelBrandenburg105,720.87919.756
323Landkreis OffenbachHessen105,742.99440.689
324Flensburg (Stadt)Schleswig-Holstein105,615.31314.497
325Landkreis WürzburgBayern105,618.18317.220
326Rhein-Erft-KreisNordrhein-Westfalen105,656.41653.449
327Bad DürkheimRheinland-Pfalz105,413.70913.001
328WeselNordrhein-Westfalen105,450.91548.293
329Rhein-Neckar-KreisBaden-Württemberg105,464.94061.612
330Bad Tölz-WolfratshausenBayern105,414.96514.202
331Weimarer LandThüringen105,37.4947.114
332Vorpommern-RügenMecklenburg-Vorpommern105,319.09718.131
333WittmundNiedersachsen105,25.8435.553
334Herne (Stadt)Nordrhein-Westfalen105,219.73618.763
335Dahme-SpreewaldBrandenburg105,217.86516.990
336GermersheimRheinland-Pfalz105,115.35414.611
337Landkreis RostockMecklenburg-Vorpommern104,918.93718.045
338Ludwigslust-ParchimMecklenburg-Vorpommern104,718.54617.708
339MettmannNordrhein-Westfalen104,753.37150.984
340CelleNiedersachsen104,719.08518.232
341FürstenfeldbruckBayern104,725.19624.073
342Nürnberger LandBayern104,618.19517.398
343Erlangen-HöchstadtBayern104,614.96714.315
344Solingen (Stadt)Nordrhein-Westfalen104,520.01019.147
345Wunsiedel i. FichtelgebirgeBayern104,57.3857.067
346AmmerlandNiedersachsen104,513.92713.328
347Herzogtum LauenburgSchleswig-Holstein104,422.08221.153
348Schleswig-FlensburgSchleswig-Holstein104,421.44820.549
349Stuttgart (Stadt)Baden-Württemberg104,298.57494.573
350Rheinisch-Bergischer KreisNordrhein-Westfalen104,229.97328.769
351HildesheimNiedersachsen104,231.79630.523
352Erfurt (Stadt)Thüringen104,229.42528.252
353Dessau-Roßlau (Stadt)Sachsen-Anhalt104,17.0026.724
354Ennepe-Ruhr-KreisNordrhein-Westfalen104,135.47034.081
355Landkreis LeipzigSachsen104,022.60621.730
356Hagen (Stadt)Nordrhein-Westfalen104,023.89622.978
357Landkreis FürthBayern104,012.58712.108
358St. WendelSaarland103,99.2538.904
359Kiel (Stadt)Schleswig-Holstein103,442.63541.227
360Garmisch-PartenkirchenBayern103,310.1299.803
361Landkreis KaiserslauternRheinland-Pfalz103,311.57811.210
362Kassel (Stadt)Hessen103,329.80428.858
363PlönSchleswig-Holstein103,312.27411.885
364Saarpfalz-KreisSaarland103,015.95315.481
365Neustadt an der Weinstraße (Stadt)Rheinland-Pfalz103,05.9235.752
366Halle (Saale) (Stadt)Sachsen-Anhalt103,031.25830.361
367Oberhausen (Stadt)Nordrhein-Westfalen102,825.83325.118
368BarnimBrandenburg102,818.48917.987
369Landkreis GießenHessen102,639.80038.777
370Essen (Stadt)Nordrhein-Westfalen102,576.51574.624
371Marburg-BiedenkopfHessen102,233.57432.844
372Märkisch-OderlandBrandenburg102,217.03516.670
373KonstanzBaden-Württemberg102,238.15237.337
374Leipzig (Stadt)Sachsen102,0100.04698.126
375BerlinBerlin101,8552.086542.573
376OsterholzNiedersachsen101,011.19211.076
377Vorpommern-GreifswaldMecklenburg-Vorpommern100,921.93621.742
378Oldenburg (Oldenburg) (Stadt)Niedersachsen100,926.95926.722
379Lübeck (Stadt)Schleswig-Holstein100,728.34528.161
380München (Stadt)Bayern100,5247.912246.651
381Landkreis LüneburgNiedersachsen100,421.41721.325
382HamburgHamburg99,9276.265276.438
383Bielefeld (Stadt)Nordrhein-Westfalen99,846.11246.188
384Wiesbaden (Stadt)Hessen99,338.49438.759
385Osnabrück (Stadt)Niedersachsen98,826.83527.152
386Weimar (Stadt)Thüringen98,28.0918.243
387Schwabach (Stadt)Bayern98,14.5204.606
388Potsdam (Stadt)Brandenburg98,124.02124.481
389Frankfurt am Main (Stadt)Hessen98,0119.280121.657
390Mainz (Stadt)Rheinland-Pfalz97,238.94740.070
391Baden-Baden (Stadt)Baden-Württemberg97,05.9556.141
392Bonn (Stadt)Nordrhein-Westfalen96,247.40349.285
393Würzburg (Stadt)Bayern95,923.62324.634
394Landkreis TübingenBaden-Württemberg95,234.09135.809
395Köln (Stadt)Nordrhein-Westfalen95,1151.983159.887
396Düsseldorf (Stadt)Nordrhein-Westfalen94,689.36894.461
397Heidelberg (Stadt)Baden-Württemberg92,628.85231.165
398Landau in der Pfalz (Stadt)Rheinland-Pfalz91,86.8057.410
399Münster (Stadt)Nordrhein-Westfalen91,449.95854.652
400Freiburg im Breisgau (Stadt)Baden-Württemberg87,038.50644.264

Männer und Frauen im Alter von 20 bis 39 Jahren am 1. Januar 2025. Quelle: Eurostat (demo_r_pjangrp3), Statistische Ämter des Bundes und der Länder, eigene Berechnung.

Methodik und Zitierhinweis

Datenquelle: Eurostat, Datensatz demo_r_pjangrp3 („Population on 1 January by age group, sex and NUTS 3 region“), Bevölkerungsstand 1. Januar 2025. Eurostat bezieht die Werte von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder, Grundlage ist die Bevölkerungsfortschreibung auf Basis des Zensus 2022. Eurostat erlaubt die Weiterverwendung seiner Daten mit Quellenangabe, redaktionelle Inhalte stehen unter CC BY 4.0 (Copyright-Hinweis von Eurostat). Den Vergleichswert bei der Geburt haben wir aus dem Statistischen Bericht „Ehescheidungen, Eheschließungen, Geborene und Gestorbene – Zeitreihen“ des Statistischen Bundesamts berechnet (Tabelle 126xx-b02, Lebendgeborene nach Geschlecht).

Berechnung der Kennzahlen:

KennzahlBerechnung
Männer je 100 Frauen (20–39 Jahre)Summe der Männer in den Altersgruppen 20–24, 25–29, 30–34 und 35–39 Jahre, geteilt durch die Summe der Frauen derselben Altersgruppen, mal 100
Werte für 20–29 und 30–39 JahreDieselbe Rechnung für die Altersgruppen 20–24 und 25–29 beziehungsweise 30–34 und 35–39 Jahre
Bundesländer, Stadt und Land, Ost und WestSumme aller Männer geteilt durch die Summe aller Frauen der jeweiligen Kreise, mal 100 (kein Durchschnitt der Kreiswerte)
GeburtswertLebend geborene Jungen der Jahrgänge 1985 bis 2004, geteilt durch lebend geborene Mädchen derselben Jahrgänge, mal 100
GroßstädteKreisfreie Städte mit mindestens 100.000 Einwohnern am 1. Januar 2025, das sind 68

Als ostdeutsch gelten die Kreise in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Berlin zählt bei den Städtevergleichen weder zum Osten noch zum Westen. Die Rangfolge beruht auf den ungerundeten Werten, deshalb können Kreise mit gleichem gerundetem Wert auf verschiedenen Plätzen stehen. In der Kreistabelle sind kreisfreie Städte außer Berlin und Hamburg mit „(Stadt)“ gekennzeichnet, trägt ein Landkreis denselben Namen wie eine Stadt, steht „Landkreis“ davor.

Einschränkungen: Die Bevölkerungsfortschreibung schreibt die Ergebnisse des Zensus 2022 mit Geburten, Sterbefällen und Wanderungen fort und zählt Menschen am Hauptwohnsitz. Der Geburtswert gilt für alle in Deutschland geborenen Kinder der Jahrgänge 1985 bis 2004 zusammen, Zugewanderte sind darin nicht enthalten. Weitere Grenzen der Daten beschreibt der Abschnitt „Was die Zahlen nicht zeigen“.

Kontrollrechnung: Die Summe der Männer aller 400 Kreise ergibt exakt den Deutschland-Wert von Eurostat (41.241.701 Männer insgesamt).

Du darfst diese Daten verwenden. Der Männerüberschuss-Atlas ist ein offenes Daten-Asset. Journalistinnen und Journalisten, Bloggerinnen und Blogger, Studierende und Forschende dürfen Zahlen und Grafiken mit Quellenangabe frei verwenden (CC BY 4.0). Empfohlene Angabe: Quelle: Herzblatt Journal, „Der Männerüberschuss-Atlas Deutschlands 2026“, Datenbasis: Eurostat (demo_r_pjangrp3) und Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Bevölkerungsstand 1. Januar 2025. Über einen Link auf diese Seite freuen wir uns.

Download: Alle Werte für die 400 Kreise und kreisfreien Städte als CSV-Datei (Semikolon-getrennt, mit NUTS-3-Code, Einwohnerzahl, Männern und Frauen von 20 bis 39 Jahren sowie den Werten für 20–29 und 30–39 Jahre).

Alle Kennzahlen unserer Studien gebündelt: Dating & Beziehungen in Zahlen. Weitere Auswertungen: Der Singles-Atlas Deutschlands, Wer heiratet eigentlich noch?, Altersabstand bei Hochzeiten und unsere Dating-Statistiken für Deutschland.

Häufig gestellte Fragen

Wo gibt es in Deutschland die meisten jungen Männer im Verhältnis zu Frauen?

Im Ilm-Kreis in Thüringen. Dort kommen auf 100 Frauen zwischen 20 und 39 Jahren 131,3 Männer, der höchste Wert aller 400 Kreise und kreisfreien Städte. Knapp dahinter liegen die Städte Schweinfurt (131,2) und Kaiserslautern (129,4). Grundlage ist der Bevölkerungsstand vom 1. Januar 2025, den Eurostat nach Angaben der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder veröffentlicht.

Wo leben mehr junge Frauen als Männer?

In Freiburg im Breisgau kommen auf 100 Frauen zwischen 20 und 39 Jahren nur 87,0 Männer, der niedrigste Wert in Deutschland. Es folgen Münster (91,4), Landau in der Pfalz (91,8) und Heidelberg (92,6). Insgesamt haben nur 19 von 400 Kreisen mehr junge Frauen als Männer, fast alle davon sind kreisfreie Städte (Eurostat, Stand 1. Januar 2025).

Wie groß ist der Männerüberschuss in Deutschland?

Am 1. Januar 2025 lebten in Deutschland 10.489.321 Männer und 9.771.914 Frauen im Alter von 20 bis 39 Jahren. Das sind 107,3 Männer je 100 Frauen oder rund 717.000 Männer mehr. Die Zahlen stammen von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder und werden von Eurostat veröffentlicht.

Ist ein Männerüberschuss bei jungen Erwachsenen normal?

Ein leichter schon, denn es werden etwas mehr Jungen als Mädchen geboren. In den Geburtsjahrgängen 1985 bis 2004, also bei den heute 20- bis 39-Jährigen, kamen laut Statistischem Bundesamt 105,5 Jungen auf 100 Mädchen. Der heutige Wert von 107,3 liegt darüber. Dieser Unterschied ist durch Zu- und Fortzüge entstanden, in den einzelnen Kreisen auch durch Umzüge innerhalb Deutschlands.

Gibt es in Ostdeutschland einen Frauenmangel?

Thüringen (112,3) und Sachsen-Anhalt (111,3) haben die höchsten Werte aller Bundesländer. Der Abstand zum Westen ist auf dem Land aber kleiner als oft vermutet: In den ostdeutschen Landkreisen kommen 110,5 junge Männer auf 100 junge Frauen, in den westdeutschen 109,3. Größer ist der Unterschied bei den kreisfreien Städten mit 107,5 im Osten und 103,9 im Westen (Eurostat, Stand 1. Januar 2025, eigene Berechnung).

Haben Single-Männer in Kreisen mit Männerüberschuss schlechtere Chancen?

Das lässt sich aus diesen Zahlen nicht ablesen. Die Kennzahl zählt alle 20- bis 39-Jährigen, auch Verheiratete und Menschen in einer Beziehung. Sie ist kein Single-Anteil und sagt nichts über Partnerwünsche, sexuelle Orientierung oder darüber, wer jemanden jenseits der Kreisgrenze kennenlernt. Bundesweit kommen 107,3 junge Männer auf 100 junge Frauen; wie viele davon Single sind, erfasst die Bevölkerungsstatistik nicht.

Darf ich die Daten des Männerüberschuss-Atlas verwenden?

Ja. Unsere Berechnungen und Grafiken darfst du mit Quellenangabe frei verwenden (CC BY 4.0). Die Rohdaten stammen von Eurostat und den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder, Eurostat erlaubt die Weiterverwendung mit Quellenangabe. Bitte nenne deshalb auch Eurostat als Quelle. Alle Werte für die 400 Kreise gibt es als CSV-Datei zum Download.

Artikel teilen:

Welche Dating-Seite passt zu dir?

Finde es heraus — in nur einer Minute.