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Zwei Personen in eleganten Hochzeitsoutfits halten sich an den Händen

Queere Hochzeit in Deutschland

Kompletter Guide für queere Hochzeiten in Deutschland: rechtliche Grundlagen, kirchliche Trauung und Segnung, Planung und LGBTQ-freundliche Dienstleister.

Laura Weber
Laura Weber
· · 23 Min. Lesezeit

Queere Hochzeit in Deutschland: Alles, was gleichgeschlechtliche Paare wissen müssen

Den Menschen zu heiraten, den man liebt – für viele queere Menschen war das lange ein Traum, den sie sich nicht erfüllen durften. Bis 2017 war eine Eheschließung für gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland nicht möglich. Heute, fast ein Jahrzehnt später, ist sie selbstverständlich geworden: 2025 heirateten rund 8.900 gleichgeschlechtliche Paare. Zwischen Traum und Trauung liegen aber eine Menge Planung, rechtliche Details und Entscheidungen.

Dieser Guide begleitet euch durch jeden Schritt eurer queeren Hochzeit. Wir schauen uns an, was rechtlich gilt, wie die praktische Planung abläuft, wo ihr kirchlich heiraten oder euch segnen lassen könnt und vor allem: wie ihr eure Hochzeit so gestaltet, dass sie wirklich zu euch als Paar passt.

Die Geschichte dahinter: Von Hoffnung zu Wirklichkeit

Dass queere Menschen heute heiraten dürfen, ist eine lange erkämpfte Errungenschaft. Jahrzehnte der Proteste, Demonstrationen und Gerichtsverfahren führten schließlich zum Ziel.

Seit 2001 gab es in Deutschland die eingetragene Lebenspartnerschaft. Sie wurde über die Jahre in vielen Punkten an die Ehe angeglichen, blieb aber ein eigenes Rechtsinstitut. Am 30. Juni 2017 stimmte der Bundestag dann für die „Ehe für alle“, am 1. Oktober 2017 trat das Gesetz in Kraft. Seitdem können gleichgeschlechtliche Paare standesamtlich heiraten. Neue Lebenspartnerschaften lassen sich seither nicht mehr begründen; wer bereits in einer lebt, kann sie beim Standesamt in eine Ehe umwandeln (§ 20a LPartG).

Für Paare, die Jahrzehnte auf diesen Moment gewartet haben, war und ist das eine grundlegende Veränderung. Die Heirat ist für viele queere Menschen keine reine Formalität, sondern die Anerkennung ihrer Liebe durch den Staat – und eine Aussage: „Unsere Liebe ist genauso wertvoll, genauso gültig und genauso berechtigt wie jede andere auch.“

Die rechtlichen Grundlagen verstehen

Mit der Ehe übernehmt ihr Rechte und Pflichten. Das klingt trocken, gibt euch aber Sicherheit und hilft bei Entscheidungen, die ihr rund um die Hochzeit treffen müsst. Die gleichgeschlechtliche Ehe ist der Ehe zwischen Mann und Frau fast vollständig gleichgestellt; die wichtigste Ausnahme betrifft die Elternschaft (dazu unten).

Steuern: gemeinsame Veranlagung und Splitting

Verheiratete Paare können sich gemeinsam veranlagen lassen. Dann gilt der Splittingtarif: Das Finanzamt halbiert das gemeinsame zu versteuernde Einkommen, berechnet darauf die Einkommensteuer und verdoppelt den Betrag. Weil der Steuertarif mit dem Einkommen steigt, sparen vor allem Paare, die unterschiedlich viel verdienen. Verdient ihr beide gleich viel, bringt das Splitting keinen Vorteil.

Mit den Steuerklassen hat das nur indirekt zu tun. Sie legen fest, wie viel Lohnsteuer jeden Monat vom Gehalt einbehalten wird (III/V, IV/IV oder IV mit Faktor). Abgerechnet wird erst mit der Steuererklärung. Ausführlich erklären wir das in den Ratgebern zum Ehegattensplitting und zur Steuerklasse nach der Heirat.

Erbrecht

Als Ehepartner erbt ihr gesetzlich voneinander, auch ohne Testament, und habt Anspruch auf einen Pflichtteil. Wie groß euer Anteil ist, hängt unter anderem vom Güterstand ab und davon, ob es Kinder oder andere Verwandte gibt. Ein Testament bleibt sinnvoll, wenn ihr etwas anders regeln wollt als das Gesetz.

Krankenversicherung und Rente

Wer gesetzlich krankenversichert ist, kann den Ehepartner beitragsfrei in der Familienversicherung mitversichern – allerdings nur, wenn dieser kein oder nur ein geringes eigenes Einkommen hat und nicht selbst versicherungspflichtig ist (§ 10 SGB V).

Stirbt ein Ehepartner, kann der andere eine Witwen- oder Witwerrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung bekommen. Hat die Ehe weniger als ein Jahr gedauert, gilt sie in der Regel als „Versorgungsehe“, und der Anspruch entfällt, sofern ihr nicht das Gegenteil belegen könnt (§ 46 SGB VI). Für Beamtinnen und Beamte gelten Familienzuschlag und Hinterbliebenenversorgung ebenso für gleichgeschlechtliche Ehepartner.

Kinder und Kindergeld

Das Kindergeld hängt nicht vom Einkommen ab und wird für jedes Kind nur an eine Person gezahlt; welche, legt ihr als Eltern gemeinsam fest. Durch die Ehe kann sich trotzdem etwas ändern: Lebt ein Kind eures Ehepartners in eurem Haushalt, könnt ihr für dieses Kind Kindergeld bekommen, auch wenn ihr es nicht adoptiert habt (§ 63 EStG).

Adoption und Elternschaft

Neu seit 2017 ist vor allem die gemeinsame Adoption: Verheiratete gleichgeschlechtliche Paare können ein Kind gemeinsam adoptieren. In einer Lebenspartnerschaft konnte das nur ein Partner allein; der andere durfte das Kind seit 2014 anschließend ebenfalls adoptieren. Die Stiefkindadoption, also die Adoption des leiblichen Kindes der Partnerin oder des Partners, war für Lebenspartner schon seit 2005 möglich und steht Ehepaaren selbstverständlich offen.

Eine Lücke gibt es bis heute: Bekommt eine verheiratete Frau ein Kind, wird ihr Ehemann automatisch rechtlicher Vater. Ihre Ehefrau wird dagegen nicht automatisch rechtliche Mutter, sondern muss das Kind über eine Stiefkindadoption beim Familiengericht annehmen. Eine Reform, die eine automatische Mit-Mutterschaft einführen sollte, ist bisher nicht beschlossen (Stand Oktober 2026).

Der Weg zum Standesamt: Praktische Schritte

Für gleichgeschlechtliche Paare gibt es beim Standesamt kein eigenes Verfahren. Ablauf, Unterlagen, Fristen und Kosten sind dieselben wie für alle; ausführlich steht das im Ratgeber standesamtlich heiraten.

Die Anmeldung

Zuerst meldet ihr die Eheschließung beim Standesamt an. Üblich sind gültige Ausweise, eine beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister (nicht die Geburtsurkunde) und eine erweiterte Meldebescheinigung. War jemand schon verheiratet oder verpartnert, kommen die entsprechenden Nachweise dazu. Hat einer von euch eine ausländische Staatsangehörigkeit, klärt das Standesamt, welche Unterlagen zusätzlich nötig sind; das kann Monate dauern.

Nach der Mitteilung des Standesamts, dass ihr heiraten könnt, habt ihr sechs Monate Zeit für die Trauung (§ 13 Abs. 4 PStG). Meldet also nicht zu früh an. Den Wunschtermin könnt ihr bei vielen Standesämtern schon vorher reservieren.

Der Tag der Trauung

Trauzeugen sind im Standesamt seit 1998 nicht mehr vorgeschrieben; ihr könnt bis zu zwei benennen (§ 1312 BGB). Das können Freunde, Familie oder Bekannte sein. Manche Paare wählen sehr bewusst Menschen, die ihnen auf dem Weg zu ihrer Hochzeit wichtig waren.

Wie formell die Trauung wirkt, hängt vom Standesamt und von der Standesbeamtin oder dem Standesbeamten ab. Ihr sagt euer „Ja“, unterschreibt, und schon seid ihr verheiratet. Das klingt nüchtern, ist aber ein großer Moment: die erste amtliche Bestätigung eurer Liebe.

Die Eheurkunde

Nach der Trauung bekommt ihr eine Eheurkunde. Für Bank, Versicherungen, Arbeitgeber oder eine Namensänderung lohnt es sich, gleich mehrere Exemplare zu bestellen. Jede Urkunde kostet eine Gebühr, die je nach Bundesland unterschiedlich ist, in Berlin zum Beispiel 12 Euro.

Kirchliche Trauung: Welche Möglichkeiten habt ihr?

Für viele Menschen ist die Hochzeit nicht nur ein rechtlicher Akt, sondern auch ein spiritueller oder religiöser Moment. Für queere Paare waren kirchliche Trauungen lange unmöglich.

Die evangelische Kirche

Gute Nachricht: Die evangelische Kirche erlaubt in vielen Landeskirchen und Gemeinden die Trauung von gleichgeschlechtlichen Paaren. Das ist aber nicht überall gleich – es hängt von der Landeskirche und oft von der Gemeinde ab. Manche Pfarrerinnen und Pfarrer sind sehr offen, andere lehnen es ab.

Wenn euch eine evangelische Trauung wichtig ist, sprecht direkt mit eurer Gemeinde oder mit mehreren in eurer Nähe. Es gibt Gemeinden, die sich ausdrücklich als queerfreundlich verstehen und solche Trauungen aktiv anbieten.

Katholische Kirche

Die römisch-katholische Kirche traut gleichgeschlechtliche Paare nicht. Segnungen sind seit der vatikanischen Erklärung „Fiducia supplicans“ vom Dezember 2023 aber möglich, wenn sie nicht wie eine Trauung gestaltet sind. Die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken haben dazu im April 2025 eine Handreichung für Segensfeiern verabschiedet. Sie ist eine Empfehlung an die Bischöfe; ob und wie sie gilt, entscheidet jedes Bistum selbst. Wenn euch die katholische Tradition wichtig ist, fragt deshalb direkt in eurer Gemeinde oder beim Bistum nach.

Freikirchen und andere Religionsgemeinschaften

Für Freikirchen lässt sich keine allgemeine Aussage treffen. Weder der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten) noch die Mennoniten haben die Trauung gleichgeschlechtlicher Paare allgemein geöffnet; wie sie mit dem Thema umgehen, entscheiden dort die einzelnen Gemeinden. Wer freikirchlich heiraten möchte, fragt deshalb direkt bei der Gemeinde nach. Auch in jüdischen Gemeinden ist die Haltung unterschiedlich – es gibt beispielsweise progressive jüdische Gemeinden, die queere Trauungen anbieten.

Wer keine religiöse Zeremonie möchte, findet freie Rednerinnen und Redner, die eure Hochzeit mit persönlichen und auf Wunsch auch spirituellen Elementen gestalten, ohne an eine Religion gebunden zu sein.

Spiritualität ohne Kirche

Viele Paare gestalten ihre Zeremonie ganz ohne Kirche. Dann hält vielleicht ein enger Freund oder eine enge Freundin die Traurede, ihr schafft eigene Rituale oder sagt einfach sehr bewusst euer „Ja“. Wie eine solche Zeremonie abläuft und was sie kostet, steht in unserem Ratgeber zur freien Trauung.

Eine Pflicht zur kirchlichen Trauung gibt es nicht. Eure Hochzeit soll zu euch passen – nicht zu einem abstrakten Ideal.

Die Location finden: Orte, an denen ihr euch willkommen fühlt

Wo ihr feiert, ist eine der wichtigsten Entscheidungen der ganzen Planung.

Hochzeitslocation-Kategorien

Es gibt viele Möglichkeiten: Trauzimmer im Standesamt (oft eher nüchtern, aber günstig), Restaurants und Gasthöfe (persönlich), Schlösser und Herrenhäuser (beeindruckend, aber teuer), Weingüter (romantisch), Hotels (alles aus einer Hand), Museen und Kulturorte (für kreative Paare) oder einfach die Natur – unter freiem Himmel.

LGBTQ-freundliche Locations

Der wichtigste Punkt: Sucht einen Ort, an dem ihr euch als Paar nicht erklären oder rechtfertigen müsst. Viele Locations positionieren sich inzwischen ausdrücklich als LGBTQ-freundlich und haben Erfahrung mit queeren Hochzeiten.

Lest Bewertungen, schreibt die Locations an und stellt direkt Fragen: „Habt ihr bereits gleichgeschlechtliche Hochzeiten ausgerichtet? Wie lief das?“ Ihr merkt schnell, wer euch mit echtem Interesse empfängt und wer nur höflich antwortet.

Das Bauchgefühl ist wichtig

Der beste Rat: Besucht die Location persönlich. Wie fühlt es sich an? Ist das Team herzlich und offen oder eher steif? Bei einer Hochzeit geht es nicht nur um den Ort, sondern auch um die Menschen, die euch an diesem Tag begleiten.

LGBTQ-freundliche Dienstleister finden und wählen

Eure Hochzeit ist ein großes Projekt, für das ihr ein ganzes Team braucht: Fotografie, Catering, Blumen, Musik oder DJ, vielleicht eine Hochzeitsplanerin oder einen Hochzeitsplaner.

Spezialisierte Hochzeitsplattformen

Es gibt Plattformen, Verzeichnisse, Blogs und Podcasts, die sich auf queere Hochzeiten konzentrieren. Dort findet ihr Profis, die ausdrücklich mit queeren Paaren arbeiten, und seht oft auch Bilder und Berichte von früheren Hochzeiten.

Direktes Nachfragen

Wenn euch ein Fotograf, eine Fotografin oder ein anderer Dienstleister gefällt, fragt nach: „Habt ihr schon gleichgeschlechtliche Hochzeiten begleitet? Können wir Arbeiten davon sehen?“

Gute Profis beantworten solche Fragen gern und zeigen ihre Arbeit mit Stolz. Wer ausweichend oder unsicher reagiert, ist wahrscheinlich nicht die richtige Wahl für euch.

Preise

Profis sind Profis, egal ob sie eine heterosexuelle oder eine queere Hochzeit begleiten. Es sollte keine Preisunterschiede geben. Verlangt jemand mehr, weil es eine queere Hochzeit ist, sucht euch jemand anderen.

Die Hochzeitsplanung: Anzüge, Kleider und euer Look

Bei einer queeren Hochzeit gibt es keine vorgegebene Rollenverteilung. Niemand muss ein Kleid tragen und niemand einen Anzug. Ihr entscheidet selbst.

Traditionelle Rollen hinterfragen

Manche Paare wählen trotzdem klassische Looks – das ist völlig in Ordnung. Wer sich in einem Hochzeitskleid wohlfühlt, trägt ein Kleid; wer einen Anzug möchte, trägt einen Anzug.

Andere machen es anders: beide im Anzug, beide im Kleid oder jede und jeder in dem, was sich richtig anfühlt. Manche queere Menschen möchten weder klassisch männlich noch weiblich gekleidet sein und wählen etwas ganz Eigenes.

Shopping ohne Verstellen

Ihr könnt beim Termin im Brautmodengeschäft oder beim Herrenausstatter von Anfang an sagen, für wen und für welche Hochzeit ihr einkauft, und auch gemeinsam hingehen. Ihr müsst euch nicht verstellen oder so tun, als würdet ihr für jemand anderen kaufen. Fragt bei der Terminvereinbarung ruhig nach, ob das Geschäft Erfahrung mit queeren Paaren hat.

Schmuck, Haare, Make-up

Ein Termin für Haare und Make-up ist bei vielen Hochzeiten üblich, für alle, die das möchten. Ob ihr euch schminkt oder nicht, ist eure Entscheidung. Es geht darum, dass ihr euch wohl und wie ihr selbst fühlt.

Trauzeugen und die Rollen im Hochzeitsteam

Bei klassischen Hochzeiten gibt es oft eine Trauzeugin auf der einen und einen Trauzeugen auf der anderen Seite. Bei eurer Hochzeit entscheidet ihr selbst.

Wer sollen eure Trauzeugen sein?

Es sind die Menschen, die euch am nächsten stehen und die ihr in diesem Moment an eurer Seite haben wollt: beste Freundinnen und Freunde oder Familienmitglieder. Im Standesamt sind höchstens zwei Trauzeugen möglich (§ 1312 BGB), Pflicht sind sie nicht. Wer mehr Menschen eine besondere Rolle geben möchte, kann sie bei einer freien Trauung oder auf der Feier einbinden, etwa mit einer Rede.

Die Reden

Trauzeuginnen und Trauzeugen halten oft eine Rede: wie ihr euch kennengelernt habt, was eure Liebe besonders macht. Gebt ihnen Freiheit, aber auch Richtung. Manche brauchen viel Input, andere schreiben die Rede ganz allein. Drei bis fünf Minuten sind eine gute Länge.

Bei queeren Hochzeiten kann es schön sein, wenn die Rede auch würdigt, was diese Hochzeit bedeutet: dass hier eine Liebe gefeiert wird, die lange nicht gefeiert werden durfte. Tipps zum Aufbau stehen in unserem Ratgeber Hochzeitsrede schreiben.

Traditionen und Rituale

Viele klassische Hochzeitstraditionen passen auch für queere Paare, und die meisten lassen sich ohne Aufwand an euch anpassen.

Der erste Tanz

Den Eröffnungstanz gestaltet ihr so, wie es zu euch passt: klassisch und romantisch, humorvoll oder ganz persönlich. Es ist euer Moment. Passende Lieder nach Tanzart und Tempo findet ihr in unserem Ratgeber zu Hochzeitstanz-Liedern.

Handfasting

Beim Handfasting werden die Hände des Paares während des Eheversprechens mit einem Band oder Tuch locker zusammengebunden. Der Begriff stammt aus dem englischen und schottischen Raum, wo er früher ein verbindliches Eheversprechen per Handschlag bezeichnete. Das Zusammenbinden mit einem Band ist eine neuere Form, die vor allem bei freien Trauungen beliebt ist. Das Ritual ist an keine Religion und keine Geschlechterrollen gebunden.

Jumping the Broom

Beim „Jumping the Broom“ springt das Paar gemeinsam über einen Besen. Bekannt ist der Brauch vor allem aus afroamerikanischen Hochzeiten. Er wird auf die Zeit der Sklaverei in den USA zurückgeführt, als Ehen versklavter Menschen rechtlich nicht anerkannt waren und der Sprung vor Zeugen die Verbindung besiegelte. Woher er ursprünglich stammt, ist umstritten.

Kerzenrituale

Jede Person bringt eine Kerze mit, und gemeinsam zündet ihr damit eine dritte an. Das Bild ist einfach und stark: zwei eigene Flammen, die zusammen eine neue entzünden.

Ringe und andere Symbole

Ringe sind das bekannteste Symbol der Ehe, aber kein Muss. Manche Paare tragen Ringe, andere lassen sich ein gemeinsames Tattoo stechen oder wählen Armreifen. Es geht um ein Zeichen, das sagt: „Ich habe gewählt.“

Segnungen

In vielen Kulturen segnen Ältere oder spirituelle Führungspersonen das Paar. Das muss nicht religiös sein, es kann auch ein Moment der Gemeinschaft sein.

Ihr könnt das auch tun: Ladet ältere Menschen aus eurer Community ein, euch zu segnen. Ladet auch Menschen ein, die euch auf eurem Weg unterstützt haben. Das schafft einen Moment von Gemeinschaft und Kontinuität.

Eigene Rituale

Andere Paare erfinden ihre eigenen Rituale: einen Baum pflanzen, eine Zeitkapsel mit Briefen füreinander füllen, die erst nach zehn Jahren geöffnet wird, oder die Ringe vor dem Tausch von allen Gästen halten lassen.

Kinderwunsch und Adoption nach der Hochzeit

Viele Paare beschäftigt nach der Hochzeit die Frage nach Kindern. Rechtlich gibt es dafür mehrere Wege, die unterschiedlich aufwendig sind.

Das Adoptionsverfahren

Bei einer Adoption werden verheiratete gleichgeschlechtliche Paare rechtlich genauso behandelt wie andere Ehepaare. Das Verfahren läuft über die Adoptionsvermittlungsstelle des Jugendamts oder eine anerkannte freie Vermittlungsstelle. Es umfasst Gespräche, Unterlagen und einen Hausbesuch und braucht viel Geduld. Bei Adoptionen aus dem Ausland gelten zusätzlich die Regeln des Herkunftslands.

Stiefkindadoption

Hat einer von euch bereits ein Kind, kann der andere es adoptieren, wenn der zweite rechtliche Elternteil zustimmt oder seine Zustimmung ersetzt wird. Dann seid ihr beide rechtliche Eltern: Das Kind ist abgesichert, erbt von euch beiden, und ihr könnt beide etwa bei Schule oder Arzt entscheiden. Bei Frauenpaaren ist die Stiefkindadoption derzeit auch dann nötig, wenn das Kind in die Ehe hineingeboren wird (siehe oben).

Samenspende und Leihmutterschaft

Frauenpaare können über Kinderwunschpraxen und Samenbanken mit Spendersamen schwanger werden. Seit 2018 werden Spender bei ärztlich begleiteten Behandlungen in einem zentralen Register erfasst, damit das Kind später erfahren kann, wer sein Spender ist.

Für Männerpaare ist der Weg schwieriger: Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten. Ärztinnen und Ärzte dürfen sie nicht herbeiführen, und auch die Vermittlung ist untersagt. Wer eine Leihmutterschaft im Ausland erwägt, sollte sich vorher fachkundig rechtlich beraten lassen, denn ob und wie die Elternschaft in Deutschland anerkannt wird, ist nicht selbstverständlich.

Internationale Anerkennung und Reisen

Wenn ihr viel unterwegs seid oder im Ausland leben möchtet, ist wichtig, ob eure Ehe dort anerkannt wird.

Europäische Länder

In vielen europäischen Ländern ist die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet, etwa in den Niederlanden, Belgien, Spanien, Portugal, Frankreich und den skandinavischen Ländern. Andere Länder kennen nur eingetragene Partnerschaften, Italien zum Beispiel die „unione civile“. In einigen Ländern Mittel- und Osteuropas gibt es weder das eine noch das andere. Informiert euch deshalb vor einem Umzug genau, welche Rechte ihr dort als Ehepaar habt.

Außereuropäische Länder

Die Lage ist sehr unterschiedlich. Länder wie Kanada, die USA, Australien, Südafrika, Argentinien und Brasilien haben die Ehe geöffnet. In vielen anderen Ländern wird eure Ehe nicht anerkannt, in manchen ist Homosexualität sogar strafbar. Die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts nennen für jedes Land auch strafrechtliche Besonderheiten. Lest sie vor jeder Reise.

Gelübde und Reden: Wie ihr eure eigenen Worte findet

Einer der bewegendsten Momente einer Hochzeit ist, wenn ihr selbst sprecht: euer Eheversprechen. Vorgefertigte Formeln sind in Ordnung, eigene Worte wirken aber stärker.

Ideen für euer Versprechen:

  • Die Vergangenheit: Wie habt ihr euch kennengelernt? Wann wusstet ihr, dass es passt?
  • Die Gegenwart: Was liebt und bewundert ihr aneinander?
  • Die Zukunft: Was versprecht ihr euch? Was sind eure gemeinsamen Träume?
  • Humor: kleine Geschichten und Insider, die nur ihr versteht.

Manche queere Paare sprechen auch darüber, was es bedeutet, dass ihre Liebe heute rechtlich anerkannt ist – über die Jahre, in denen sie sich verstecken mussten, und darüber, wie es ist, jetzt öffentlich zu sagen: „Ich heirate die Person, die ich liebe.“

Wann ihr euer Versprechen sprecht, entscheidet ihr: im Standesamt, bei einer freien Trauung, auf der Feier oder ganz privat am Morgen vor der Hochzeit. Anleitung und Beispiele findet ihr im Ratgeber Eheversprechen schreiben.

Budget-Planung: Was eine queere Hochzeit kostet

Eine queere Hochzeit kostet so viel wie jede andere. Entscheidend ist, wie ihr feiert.

Die durchschnittlichen Kosten

Eine amtliche Statistik zu Hochzeitskosten gibt es nicht. In der nicht repräsentativen Online-Umfrage von WeddyPlace unter 3.185 Paaren (2023) kostete eine Hochzeit im Schnitt 14.297,50 Euro bei rund 65 Gästen. Das Portal Bridebook nennt für 2026 durchschnittlich 17.006 Euro, beide ohne Flitterwochen. Welche Posten wie viel kosten und wie ihr euer eigenes Budget rechnet, zeigt unser Ratgeber Was kostet eine Hochzeit?

Die Kosten hängen vor allem ab von:

  • Gästezahl: Location, Essen und Getränke werden meist pro Person abgerechnet. Das ist der größte Hebel.
  • Location: Ein Restaurant ist meist günstiger als ein Schloss.
  • Catering: einfaches Buffet oder mehrgängiges Menü.
  • Musik: Playlist, DJ oder Band.
  • Fotografie: meist 450 bis 800 Euro für rund zwei Stunden Standesamt, 1.400 bis 3.000 Euro für einen ganzen Tag (Stichprobe aus 15 Preislisten).
  • Dekoration: von schlicht bis aufwendig.
  • Kleidung: von Secondhand über Leihen bis Maßanfertigung.

Wie ihr Geld spart

  • Termin: Viele Locations verlangen außerhalb der Hauptsaison oder an Freitagen und Sonntagen weniger. Fragt gezielt danach.
  • Brunch statt Abendessen: meist günstiger, und es wird weniger getrunken.
  • Musik: eine gute Playlist statt DJ.
  • Fotos: Freundinnen und Freunde fotografieren lassen, wenn euch professionelle Bilder nicht so wichtig sind.
  • Deko: gemeinsam mit Freunden selbst dekorieren.
  • Gästezahl: 30 statt 150 Gäste machen den größten Unterschied.

Budget nach Prioritäten

Ist euch die Location wichtig? Investiert dort und spart bei Catering und Musik.

Ist euch die Fotografie wichtig? Bucht gute Profis und spart bei der Dekoration.

Ist euch das Erlebnis wichtig? Investiert in Essen und Getränke statt in Deko.

Ist euch die Gemeinschaft wichtig? Feiert groß mit vielen Menschen und einfachen Details.

Ein „Richtig“ gibt es nicht, nur eure Prioritäten. Wenn Familie oder Freunde etwas beisteuern, ist das wunderbar. Lasst euch dadurch aber nicht eure Vorstellung von eurer Hochzeit nehmen.

Flitterwochen als queeres Paar: Reiseziele sicher wählen

Nach der Hochzeit kommen die Flitterwochen – die Tage, die nur euch beiden gehören.

Die Sicherheitsfrage

Für viele queere Paare kommt eine Frage zuerst: Wo können wir ohne Angst als Paar unterwegs sein? In manchen Ländern sind gleichgeschlechtliche Beziehungen strafbar oder gefährlich. Prüft deshalb vor jeder Buchung die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für euer Ziel.

Länder mit Ehe für alle

Eine gute Orientierung sind Länder, in denen gleichgeschlechtliche Paare selbst heiraten dürfen:

  • Europa: Spanien, Portugal, Frankreich, die Niederlande, Belgien sowie Schweden, Norwegen und Dänemark.
  • Amerika: Kanada, die USA, Argentinien und Brasilien.
  • Asien: Taiwan und Thailand, das die Ehe 2025 als erstes Land Südostasiens geöffnet hat.
  • Afrika: Südafrika, das einzige Land des Kontinents mit Ehe für alle. In vielen anderen afrikanischen Ländern ist Homosexualität strafbar.

Wie offen es vor Ort zugeht, hängt aber auch innerhalb eines Landes stark davon ab, ob ihr in einer Großstadt oder auf dem Land unterwegs seid.

Die persönlichen Erlebnisse

Eure Flitterwochen sollen zu euch passen, nicht zu einem Ideal. Manche Paare lieben Abenteuer – Wandern, Tauchen, Roadtrips. Andere wollen einfach entspannen, mit Strand, Buch und Zeit zu zweit. Wieder andere suchen Kultur und Geschichte.

Es gibt Reiseveranstalter, die sich auf LGBTQ-Reisen spezialisiert haben. Alternativ reist ihr in Städte mit großer queerer Szene wie Berlin, Amsterdam, Barcelona oder San Francisco. Allgemeine Tipps zu Planung und Budget findet ihr in unserem Ratgeber Flitterwochen planen.

Nach der Hochzeit: Das erste Ehejahr

Die Hochzeit ist vorbei, die Party auch. Jetzt beginnt der Alltag als verheiratetes Paar.

Der Papierkram

Im ersten Jahr steht einiges an Organisation an: gegebenenfalls Namensänderung, Steuerklassen, Versicherungen, Bank und Arbeitgeber. Das ist lästig, aber normal, und es sagt nichts über eure Ehe aus.

Die Veränderungen anerkennen

Mit der Ehe verändern sich Dinge:

  • Gefühlt: Ihr seid jetzt „verheiratet“, nicht nur „zusammen“. Das kann sich anders anfühlen.
  • Rechtlich: Es gibt neue Pflichten und neuen Schutz.
  • Finanziell: Steuern, Versicherungen und Vorsorge ändern sich.
  • Sozial: Andere sehen euch als Ehepaar.

Sprecht darüber, wie sich das für euch anfühlt.

Wenn es schwierig wird

Auch in einer frischen Ehe kann es Krisen geben: Geldsorgen, Konflikte in der Familie, Krankheit oder ein Streit, der nicht gelöst ist. Das heißt nicht, dass eure Ehe nicht funktioniert. Wichtig ist, dass ihr miteinander redet und euch rechtzeitig Hilfe holt, etwa in einer Paarberatung.

Gebt eurer Ehe Zeit. Sie darf wachsen.

Fragen, auf die ihr vorbereitet sein solltet

„Aber wer trägt das Kleid?“

Eine Frage, die viele Paare zu hören bekommen und die schnell nerven kann. Die Antwort: Das entscheidet ihr. Vielleicht beide, vielleicht keiner, vielleicht eine Person. Es ist euer Tag.

„Ist das wirklich genauso gültig wie eine ‚normale‘ Ehe?“

Ja. Eure Ehe ist genauso gültig, genauso verbindlich und genauso anerkannt wie die eines heterosexuellen Paares. Die einzige größere rechtliche Ausnahme betrifft bisher die Elternschaft bei Frauenpaaren (siehe oben).

„Wird das akzeptiert?“

Das hängt von eurem Umfeld ab. In vielen Städten und Kreisen ist die Akzeptanz hoch, anderswo gibt es noch Vorurteile. Das ist unfair, aber Realität. Wichtig ist: Das Recht steht auf eurer Seite. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz schützt vor Benachteiligung wegen der sexuellen Identität, etwa im Job und bei vielen Alltagsgeschäften.

„Wie viel kostet das?“

So viel wie jede andere Hochzeit. Die Kosten hängen nicht davon ab, wer heiratet, sondern davon, wie ihr feiert (siehe Budget-Planung oben).

Die praktische Checkliste

Damit ihr nichts vergesst, haben wir eine praktische Checkliste zusammengestellt.

6 Monate vorher und früher

  • Entscheidet: nur Standesamt oder auch eine große Feier?
  • Wählt einen ungefähren Termin und reserviert ihn beim Standesamt, wenn möglich
  • Recherchiert LGBTQ-freundliche Locations
  • Sprecht mit zwei bis drei Fotografinnen oder Fotografen
  • Überlegt, wer eure Trauzeugen sein sollen
  • Legt ein Budget fest
  • Verschickt Einladungen oder Save-the-Date-Karten, sobald Datum und Ort feststehen (üblich sind drei bis sechs Monate Vorlauf)

3 Monate vorher

  • Bucht Location und Fotografie
  • Meldet die Eheschließung beim Standesamt an (die Prüfung gilt sechs Monate)
  • Schaut euch nach Kleidung um
  • Erstellt die Gästeliste

1–2 Monate vorher

  • Kauft oder bestellt eure Kleidung, plant Änderungen beim Schneider ein
  • Bucht das Catering, falls es nicht von der Location kommt
  • Bucht DJ oder Band oder stellt eure Playlist zusammen
  • Plant die Dekoration

2–4 Wochen vorher

  • Sammelt die letzten Zusagen ein
  • Bestätigt alle Buchungen (Fotografie, Catering, Location)
  • Schreibt eure Gelübde
  • Sprecht mit den Trauzeugen über ihre Reden
  • Organisiert den Transport für euch und die Gäste

1 Woche vorher

  • Gebt die endgültige Gästezahl durch
  • Klärt letzte Details mit allen Dienstleistern
  • Packt eine Notfalltasche (Nähset, Make-up, Taschentücher, Schmerzmittel)
  • Bestätigt die Buchungen für die Flitterwochen

Der Tag selbst

  • Esst etwas und trinkt genug Wasser
  • Nehmt euch Zeit zum Durchatmen
  • Denkt daran: Es muss nicht perfekt sein, sondern echt
  • Genießt es

Nach der Trauung

  • Bestellt mehrere Eheurkunden beim Standesamt
  • Kümmert euch um Namensänderung, Steuerklassen und Versicherungen

Ideen für eine persönliche Feier

Ein paar Anregungen für eine Hochzeit, die sich nach euch anfühlt:

Nachhaltig feiern

  • Regionales Catering statt importierter Speisen
  • Digitale Einladungen statt Papier
  • Secondhand- oder Leihkleidung statt Neukauf
  • Eine kleinere Gästeliste

Persönlich statt konventionell

  • Ungewöhnliche Orte wie ein Museum, eine Brauerei oder ein Park
  • Unkomplizierte Kleidung
  • Gemeinsame Rituale statt fester Programmpunkte
  • Essen, das zu euch passt, statt eines formellen Menüs
  • Musik und Tänze, die ihr wirklich mögt

Klein und intim

Eine Hochzeit mit 20 bis 50 Gästen ist persönlicher, günstiger und oft weniger stressig. Die Menschen, die da sind, sind dann wirklich die wichtigsten.

Sichtbar queer

  • Beide im Anzug, beide im Kleid oder ganz anders
  • Queere Künstlerinnen, Künstler und Performer
  • Queere Symbole in der Dekoration
  • Ein Dank an die Community in den Reden

Eure Hochzeit als Statement und als Freude

Eure Hochzeit ist das, was ihr daraus macht. Sie kann ein großes politisches Statement sein – ein Fest der Sichtbarkeit und Anerkennung. Sie kann auch einfach eine private Feier unter Menschen sein, die euch lieben.

Oder beides.

Ihr dürft euch freuen. Ihr dürft eure Liebe feiern. Ihr dürft stolz sein auf das, was ihr gemeinsam aufgebaut habt. Und ihr dürft genießen, dass eine Liebe, die lange nicht anerkannt wurde, heute vor dem Gesetz – und, wenn euch das wichtig ist, in vielen Kirchen – genauso gültig ist wie jede andere.

Herzlichen Glückwunsch zu eurer Hochzeit!


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Häufig gestellte Fragen

Seit wann dürfen gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland heiraten?

Seit dem 1. Oktober 2017 können gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland eine Ehe eingehen. Das Eheöffnungsgesetz ermöglichte dies nach jahrelangen Kämpfen der LGBTQ-Community. Eine bestehende eingetragene Lebenspartnerschaft kann beim Standesamt in eine Ehe umgewandelt werden.

Ist eine kirchliche Trauung für homosexuelle Paare möglich?

Das hängt von der Religionsgemeinschaft ab. In den meisten evangelischen Landeskirchen ist eine Trauung oder Segnung möglich, die Regeln unterscheiden sich aber je nach Landeskirche und oft je nach Gemeinde. Die katholische Kirche traut gleichgeschlechtliche Paare nicht, Segnungen sind je nach Bistum möglich. Bei Freikirchen wie Baptisten oder Mennoniten gibt es keine einheitliche Regelung, dort entscheidet die einzelne Gemeinde.

Welche rechtlichen Besonderheiten gibt es bei queeren Hochzeiten?

Fast keine: Ehegattensplitting, gesetzliches Erbrecht, Familienversicherung, Hinterbliebenenrente und gemeinsame Adoption gelten für alle Ehepaare. Eine Ausnahme gibt es im Abstammungsrecht. Bekommt eine Frau ein Kind, wird ihre Ehefrau nicht automatisch rechtlich Mutter, sondern muss das Kind bisher über eine Stiefkindadoption annehmen.

Wie finde ich LGBTQ-freundliche Hochzeitsdienstleister?

Nutze spezialisierte Hochzeitsplattformen für queere Paare, lies Bewertungen, schaue dir Portfolios an und stelle direkt Fragen zur Erfahrung mit gleichgeschlechtlichen Hochzeiten.

Was kostet eine queere Hochzeit in Deutschland durchschnittlich?

So viel wie jede andere Hochzeit: Die Kosten hängen vor allem von der Gästezahl ab. Eine amtliche Statistik gibt es nicht. In der nicht repräsentativen Online-Umfrage von WeddyPlace unter 3.185 Paaren (2023) kostete eine Hochzeit im Schnitt 14.297,50 Euro bei rund 65 Gästen, das Portal Bridebook nennt für 2026 durchschnittlich 17.006 Euro, jeweils ohne Flitterwochen.

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