💘 Die besten Dating-Seiten 2026 — ehrlich getestet & verglichen. Finde die Plattform, die zu dir passt.

Jetzt vergleichen
Eine junge Frau sitzt besorgt auf dem Bett, umarmt ein Kissen und schaut auf ihr Smartphone

WhatsApp blockiert: So erkennst du es und gehst damit um

WhatsApp blockiert? Hier erfährst du, welche Anzeichen die WhatsApp-Hilfe nennt, warum ein Profilbild auch harmlos fehlen kann und wie du damit umgehst.

Markus Hoffmann
Markus Hoffmann
· 13 Min. Lesezeit

Ob dich jemand bei WhatsApp blockiert hat, zeigt dir die App nie direkt an. Die WhatsApp-Hilfe nennt nur Anzeichen. Deine Nachrichten bleiben bei einem grauen Häkchen, „Zuletzt online“ verschwindet, und Anrufe kommen nicht durch. Jedes dieser Zeichen kann auch andere Gründe haben. Erst wenn mehrere dauerhaft zusammenkommen, ist eine Blockierung wahrscheinlich. Sicher ist sie nie.

Hinter der Frage steckt meist mehr als Technik. Vielleicht geht es um den Schwarm nach dem dritten Date, um den Ex oder um eine Freundin nach einem Streit. Dieser Ratgeber erklärt, was die Anzeichen bedeuten und warum ein fehlendes Profilbild oft harmlos ist. Und er zeigt, wie du mit einer Blockierung umgehst, ohne dich darin zu verlieren.

Stand der Angaben: Alle Funktionen haben wir am 22. Oktober 2026 im offiziellen WhatsApp-Hilfebereich nachgelesen, getrennt für Android und iPhone. WhatsApp verteilt Neuerungen schrittweise. Menüs können bei dir also leicht anders heißen.

WhatsApp blockiert: die Anzeichen laut WhatsApp-Hilfe

Die WhatsApp-Hilfe zum Blockiertwerden zählt mehrere Hinweise auf. Sie beziehen sich immer auf die eine Person, die dich vielleicht blockiert hat:

  • Nur ein graues Häkchen: Deine Nachrichten gelten als gesendet. Ein zweites Häkchen für „zugestellt“ erscheint nie, blaue Häkchen für „gelesen“ ebenfalls nicht.
  • Kein „Zuletzt online“ und kein „Online“: Unter dem Namen oben im Chat steht nichts mehr.
  • Keine neuen Profilbilder: Änderungen am Profilbild siehst du nicht.
  • Keine Statusmeldungen: Der Status der Person ist für dich unsichtbar.
  • Anrufe kommen nicht durch: Sie erreichen die Person laut Hilfe nicht.
  • Kein Hinzufügen zu Gruppen: Als Gruppenadmin kannst du die Person keiner Gruppe hinzufügen.

Direkt danach schränkt WhatsApp selbst ein. Diese Zeichen können bedeuten, dass dich jemand blockiert hat. „Es kann jedoch auch andere Gründe dafür geben.“ Der Anbieter schreibt außerdem, er könne dir nicht sagen, ob oder von wem du blockiert wurdest. Aufheben kann WhatsApp eine Blockierung für dich auch nicht.

Jedes Zeichen hat auch harmlose Erklärungen

Einzeln betrachtet sagt keines der Anzeichen viel. Die folgende Übersicht stellt sie anderen möglichen Ursachen gegenüber. Diese stammen aus den Hilfeseiten zu fehlenden Profilinformationen, zu Lesebestätigungen und zu den Datenschutz-Einstellungen.

AnzeichenBei einer BlockierungAndere mögliche Gründe
Nur ein graues HäkchenDie Nachricht wird nie zugestellt.Das Handy ist aus, und kein verknüpftes Gerät empfängt die Nachricht. Oder es gibt Verbindungsprobleme.
Kein „Zuletzt online“ oder „Online“Du siehst beides nicht mehr.Die Person hat die Anzeige verborgen. Du hast deine eigene Anzeige abgeschaltet. Ihr habt noch nie geschrieben, oder einer von euch hat den anderen nicht gespeichert.
Profilbild fehlt oder bleibt altDu siehst keine Aktualisierungen.Das Bild steht auf „Meine Kontakte“ oder „Niemand“. Die Kontakte sind nicht synchronisiert. Es gibt ein Netzwerkproblem.
Kein Status sichtbarStatusmeldungen sind verborgen.Den Status sehen nur Kontakte aus der gewählten Zielgruppe. Die Person hat dich ausgeschlossen, deine Nummer nicht gespeichert oder gerade nichts geteilt.
Anruf geht nicht durchEr erreicht die Person nicht.Kein Netz oder ein ausgeschaltetes Handy.
Hinzufügen zur Gruppe scheitertEs ist nicht möglich.Die Person erlaubt das nur ihren eigenen Kontakten. Dann kannst du ihr nur eine Einladung schicken.

Am aussagekräftigsten sind die Häkchen. Ein verborgenes Profilbild oder ausgeschaltete Lesebestätigungen ändern nichts daran, ob eine Nachricht ankommt. Bleibt es lange bei einem Haken, ist die Nachricht nicht angekommen. Das kann an einer Blockierung liegen, aber auch an einem Handy, das aus, kaputt oder ohne Internet ist.

Wer Statusmeldungen sieht und wie man sie einschränkt, erklärt unser Ratgeber zum WhatsApp-Status.

Ein Haken bei WhatsApp: blockiert oder nur offline?

Neben jeder gesendeten Nachricht zeigt WhatsApp ein Symbol. Laut Hilfe bedeuten die Symbole Folgendes:

  • Uhr: Die Nachricht ist noch nicht gesendet oder zugestellt, etwa wegen Verbindungsproblemen.
  • Ein graues Häkchen: Die Nachricht wurde gesendet.
  • Zwei graue Häkchen: Sie ist auf dem Telefon oder einem verknüpften Gerät der anderen Person angekommen.
  • Zwei blaue Häkchen: Sie wurde gelesen.

Fehlt das zweite Häkchen, ist das Handy der anderen Person vielleicht ausgeschaltet. Das passiert ständig, etwa im Flugzeug, im Funkloch oder bei leerem Akku. Sobald das Handy wieder online ist, kommt die Nachricht an.

Bei einer Blockierung bleibt es dagegen für immer bei einem Haken. Selbst wenn die Person dich später freigibt, kommen diese Nachrichten nicht mehr an. Das steht in der Hilfe zum Blockieren und Melden. Nach dem Aufheben einer Blockierung erhält man keine Nachrichten, Anrufe oder Statusmeldungen aus der Zeit davor.

Zwei graue Häkchen an einer neuen Nachricht sind deshalb ein gutes Zeichen. Die Nachricht ist angekommen, beim Senden warst du also nicht blockiert. Ältere Nachrichten mit zwei Häkchen sagen darüber nichts. Sie bleiben so stehen, auch wenn dich die Person später blockiert, denn blaue Häkchen zeigt WhatsApp Blockierten nicht an. Fehlen dir nur die blauen Häkchen, hat die Person vielleicht Lesebestätigungen ausgeschaltet oder den Chat noch nicht geöffnet. Was die Haken im Einzelnen bedeuten, erklärt unser Ratgeber zur Bedeutung der WhatsApp-Haken.

WhatsApp-Profilbild weg: Was das bedeuten kann

Manchmal fällt es zuerst am Profilbild auf. Statt des vertrauten Fotos ist nur noch der graue Platzhalter zu sehen. Das muss keine Blockierung sein. Infrage kommen diese Gründe, die meisten davon nennt die WhatsApp-Hilfe:

  • Die Person hat ihr Profilbild gelöscht.
  • Du oder die Person hat die Datenschutz-Einstellungen geändert.
  • Ihr müsst eure Kontakte neu synchronisieren.
  • Du musst die Person erst als Kontakt speichern.
  • Sie hat dir noch nie geschrieben oder dich nicht gespeichert.
  • Es gibt ein vorübergehendes Netzwerkproblem.
  • Du wurdest blockiert.

Besonders wichtig ist die Einstellung „Meine Kontakte“. Dann sehen nur Menschen aus dem Adressbuch der Person ihr Bild. Löscht dein Ex also deine Nummer aus seinem Telefon, verschwindet sein Profilbild für dich, ohne dass er dich blockiert hat. Mit dem Status ist es ähnlich. Den kann man laut WhatsApp gar nicht für alle freigeben, er erreicht nur die selbst gewählte Zielgruppe.

Für dich heißt das: Profilbild weg und Status weg beweisen noch keine Blockierung. Haben deine Nachrichten nach dem Verschwinden des Bildes zwei Häkchen bekommen, liegt das fehlende Bild nicht an einer Blockierung.

Ob bei einer Blockierung das alte Bild stehen bleibt oder nur noch der Platzhalter erscheint, legt die Hilfe nicht fest. Sie sagt nur, dass du keine Aktualisierungen mehr siehst.

Was beim Blockieren passiert und was nicht

Es hilft, die andere Seite zu kennen. Laut WhatsApp-Hilfe gilt beim Blockieren:

  • Die blockierte Person kann dich nicht mehr anrufen und dir keine Nachrichten schicken.
  • Sie sieht dein „Zuletzt online“, deinen „Online“-Status, neue Statusmeldungen und neue Profilbilder nicht. Einen Status, den du vor dem Blockieren geteilt hast, sieht sie laut Hilfe weiterhin.
  • Der bisherige Chat bleibt in deiner Chatliste.
  • Sie bleibt in deinem Adressbuch, und deine Nummer bleibt in ihrem.
  • In gemeinsamen Gruppen seht ihr eure Nachrichten weiterhin gegenseitig.
  • Wird die Blockierung aufgehoben, kommen Nachrichten aus der Zwischenzeit nicht nach.

Eine Mitteilung an die blockierte Person gibt es nicht. Wer befürchtet, dass jemand die Blockierung bemerkt, wird in der Hilfe auf genau die Liste der Anzeichen von oben verwiesen. Man kann diese Unklarheit als Schutz verstehen. Wer sich abgrenzt, soll das tun können, ohne eine heftige Reaktion fürchten zu müssen.

Schwarm oder Ex hat dich blockiert: Was jetzt hilft

Eine Blockierung fühlt sich an wie eine zugeschlagene Tür. Oft kommt sie ohne Erklärung, und genau das macht sie so quälend. Du suchst nach Gründen, liest alte Chats und prüfst immer wieder das Profilbild. Das ist menschlich. Die Frage nach dem Warum kann dir die Technik aber nicht beantworten.

Sind die Zeichen ziemlich eindeutig, nimm sie als das, was sie sind: eine Entscheidung der anderen Person. Sie zeigt, was sie gerade braucht oder nicht aushält. Über deinen Wert sagt sie nichts.

Nach ein paar Dates: Blockieren als harte Form von Ghosting

Blockiert dich jemand nach wenigen Treffen oder Chats, ist das ein besonders abrupter Kontaktabbruch. Fair fühlt sich das selten an. Manche wissen nicht, wie sie Nein sagen sollen. Andere fühlen sich überfordert oder schon bedrängt. Wo Ghosting anfängt und wie du damit umgehst, liest du in unserem Beitrag Ab wann ist es Ghosting?.

Schreib nicht über Instagram, SMS oder E-Mail hinterher, um eine Erklärung zu bekommen. Die Entscheidung steht, auch ohne Begründung. Deine Energie ist bei Menschen besser aufgehoben, die sich auf dich einlassen.

Nach der Trennung: den Abstand für dich nutzen

Hat dich dein Ex blockiert, tut das doppelt weh. Gleichzeitig nimmt dir die Blockierung eine schwere Entscheidung ab. Ihr habt jetzt Abstand, und Abstand hilft beim Heilen. Warum eine Zeit ohne Kontakt nach einer Trennung so wichtig ist, erklärt unser Beitrag zur Kontaktsperre nach der Trennung.

Diese Schritte helfen dir in den ersten Wochen:

  1. Hör auf zu prüfen. Jeder Blick auf Profilbild oder „Zuletzt online“ reißt die Wunde neu auf. Archiviere den Chat, damit er nicht ständig oben steht.
  2. Schreib für dich, nicht für ihn. Nachrichten während einer Blockierung kommen nie an. Ein Brief ins Notizbuch erfüllt denselben Zweck und bleibt bei dir.
  3. Schütz auch dich selbst. Du darfst dein Profilbild, deinen Status und dein „Zuletzt online“ vor dem Ex verbergen. Wie du nach einer Trennung gesunde Grenzen ziehst, liest du in Grenzen setzen nach der Trennung.
  4. Hol dir Menschen dazu. Sprich mit Freundinnen und Freunden, statt allein vor dem Chat zu sitzen.

Was du besser lässt

Neue Nummer, Zweitkonto, andere Apps, Freunde als Boten oder ein Besuch vor der Tür: All das umgeht eine klare Grenze. Die andere Person erlebt das meist als Druck. Umstimmen lässt sie sich dadurch kaum.

Es kann auch rechtliche Folgen haben. Nach § 238 Strafgesetzbuch macht sich unter anderem strafbar, wer einem Menschen unbefugt nachstellt. Dazu zählt der wiederholte Versuch, per Telefon, Nachricht oder über Dritte Kontakt herzustellen. Voraussetzung ist, dass das geeignet ist, die Lebensgestaltung der Person nicht unerheblich zu beeinträchtigen. Nicht jede Nachricht ist eine Straftat. Die Richtung ist trotzdem klar: Auch ein stilles Nein gilt.

Gibt es Dinge, die ihr regeln müsst, etwa eine gemeinsame Wohnung, Geld oder Kinder, bleib sachlich. Eine kurze E-Mail mit dem konkreten Anliegen ist dann angemessen. Bei Streit helfen Beratungsstellen oder eine Anwältin oder ein Anwalt.

Unsicher, ob es überhaupt eine Blockierung ist?

Manchmal passen die Zeichen nicht zusammen. Das Profilbild ist weg, aber deine Nachrichten bekommen zwei Häkchen. Dann bist du nicht blockiert. Die Person hat vielleicht nur ihre Einstellungen geändert oder antwortet gerade nicht. Was es heißt, wenn jemand online ist und trotzdem schweigt, erklärt unser Ratgeber zu „Zuletzt online“ bei WhatsApp.

Verzichte auf Testnachrichten, Probeanrufe oder das Hinzufügen zu einer Gruppe, nur um Gewissheit zu bekommen. Ist die Person nicht blockiert, landet sie plötzlich in einer Gruppe mit dir oder sieht mehrere verpasste Anrufe. Das wirkt schnell aufdringlich. Seht ihr euch ohnehin, etwa im Freundeskreis, kannst du einmal ruhig nachfragen. Bleibt es danach still, ist auch das eine Antwort.

Du willst selbst blockieren: So geht’s

Vielleicht stehst du auf der anderen Seite und brauchst Abstand von jemandem, der dir nicht guttut. Blockieren ist dafür ein legitimes Werkzeug. Laut WhatsApp-Hilfe funktioniert es so.

Android:

  1. Öffne den Chat mit der Person.
  2. Tippe oben rechts auf die drei Punkte und dann auf Mehr > Blockieren.
  3. Entferne das Häkchen bei An WhatsApp melden, wenn du die Person nicht melden willst.
  4. Bestätige mit Blockieren.

Alternativ gehst du über die drei Punkte zu Einstellungen > Datenschutz > Blockierte Kontakte. Je nach Version heißt der Weg Datenschutz > Kontakte > Blockierte Konten. Dort tippst du auf das Symbol mit Person und Plus und wählst den Kontakt aus.

iPhone:

  1. Öffne den Chat und tippe oben auf den Namen der Person.
  2. Tippe auf „Lisa blockieren“. Statt „Lisa“ steht dort der Name deines Kontakts.
  3. Bestätige mit Blockieren. Mit Blockieren und melden gehen zusätzlich die letzten fünf Nachrichten an WhatsApp.

Alternativ wischst du in der Chatliste auf dem Chat nach links. Dann tippst du auf Mehr und auf die Option zum Blockieren. Oder du öffnest Einstellungen beziehungsweise dein Profilbild und gehst zu Datenschutz > Kontakte > Blockiert > Neu hinzufügen ….

Blockierung wieder aufheben

  • Android: drei Punkte > Einstellungen > Datenschutz > Kontakte > Blockierte Kontakte. Tippe auf den Kontakt und dann auf „… freigeben“.
  • iPhone: Einstellungen oder Profilbild > Datenschutz > Kontakte > Blockiert. Wische auf dem Namen nach links und tippe auf Nicht mehr blockieren.

Sanftere Wege zu mehr Abstand

Nicht jede Distanz braucht eine Blockierung. Du kannst einen Chat archivieren oder stummschalten. In den Datenschutz-Einstellungen wählst du für „Zuletzt online“, Profilbild, Info und Status außerdem „Meine Kontakte außer …“. So schließt du einzelne Personen aus, ohne sie zu blockieren. Ob Blockieren, Entfolgen oder Stummschalten besser zu dir passt, wägt unser Beitrag Social Media nach der Trennung ab.

Zwei Grenzen hat die Blockierung. In gemeinsamen Gruppen siehst du die Person weiterhin, die Hilfe rät deshalb, solche Gruppen zu meiden. Außerdem lassen sich in ausgewählten Regionen Europas Chats mit Drittanbieter-Apps in WhatsApp einschalten. Über diese Apps können dich laut Hilfe möglicherweise auch Menschen erreichen, die du in WhatsApp blockiert hast. Dort blockierst du sie dann separat.

Wenn dich jemand bedrängt: Schutz und Hilfe

Blockieren schützt dich auch vor Menschen, die dich belästigen, beleidigen oder bedrohen. Bist du in akuter Gefahr, ruf sofort die Polizei unter 110. Ansonsten gehst du am besten so vor:

  1. Beweise sichern: Mach Screenshots und sichere eine Kopie des Chatverlaufs. Das empfiehlt auch WhatsApp, falls du später zur Polizei gehst.
  2. Melden und blockieren: Beim Melden erhält WhatsApp bis zu fünf der letzten Nachrichten. Die gemeldete Person erfährt davon nichts.
  3. Gruppen verlassen: Dort gilt die Blockierung nicht. Tritt aus, wenn du die Person auch dort nicht mehr sehen willst.
  4. Hilfe holen: Du musst das nicht allein durchstehen.

Hier bekommst du Hilfe:

  • Bei akuter Gefahr: Polizei unter 110.
  • Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 116 016, rund um die Uhr, kostenlos und anonym.
  • Hilfetelefon Gewalt an Männern: 0800 123 99 00, montags bis freitags zu festen Sprechzeiten, kostenlos und anonym.
  • Weisser Ring: Opfer-Telefon 116 006, täglich von 7 bis 22 Uhr.
  • Nummer gegen Kummer: 116 111 für Kinder und Jugendliche, montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr. Eltern erreichen das Elterntelefon unter 0800 111 0 550.

Laut den Nutzungsbedingungen für Europa darf man WhatsApp ab 13 Jahren selbstständig nutzen. Unter Jugendlichen dient Blockieren manchmal auch dazu, jemanden gezielt auszuschließen. Blockieren plötzlich viele aus der Klasse dieselbe Person, kann das Mobbing sein. Betroffene sollten mit einer Vertrauensperson sprechen oder die Nummer gegen Kummer anrufen.

Fazit: Die Technik gibt dir keine Gewissheit

WhatsApp verrät dir nie sicher, ob dich jemand blockiert hat. Ein Haken, ein fehlendes Profilbild oder ein verschwundenes „Zuletzt online“ haben oft harmlose Gründe. Erst das Gesamtbild macht eine Blockierung wahrscheinlich. Am meisten verraten die Häkchen: Bekommt eine neue Nachricht zwei graue Häkchen, warst du beim Senden nicht blockiert.

Ist die Blockierung ziemlich sicher, nimm sie als Antwort, auch ohne Erklärung. Umgeh sie nicht. Nutze den Abstand lieber für dich. Und wenn du selbst Abstand brauchst, darfst du ihn dir nehmen, mit einer Blockierung oder einer der sanfteren Einstellungen.

Häufig gestellte Fragen

Woran erkenne ich, ob mich jemand bei WhatsApp blockiert hat?

Sicher erkennen kannst du es nicht, denn WhatsApp sagt dir nicht, ob oder von wem du blockiert wurdest. Die WhatsApp-Hilfe nennt aber Anzeichen: Deine Nachrichten zeigen dauerhaft nur ein graues Häkchen. Du siehst weder „Zuletzt online“ noch „Online“, keine Statusmeldungen und keine Änderungen am Profilbild. Anrufe kommen nicht durch, und als Gruppenadmin kannst du die Person keiner Gruppe hinzufügen. Laut Hilfe kann es für diese Anzeichen auch andere Gründe geben, etwa Datenschutz-Einstellungen oder ein ausgeschaltetes Handy. Erst wenn mehrere davon dauerhaft zusammenkommen, vor allem ein einzelner Haken, ist eine Blockierung wahrscheinlich.

Warum ist das WhatsApp-Profilbild eines Kontakts weg?

Dafür gibt es mehrere harmlose Gründe. Die Person kann ihr Bild gelöscht oder in den Datenschutz-Einstellungen auf „Meine Kontakte“ oder „Niemand“ gestellt haben. Bei „Meine Kontakte“ verschwindet das Bild für dich auch dann, wenn sie deine Nummer aus ihrem Adressbuch gelöscht hat. Laut WhatsApp-Hilfe können außerdem eine fehlende Kontaktsynchronisierung, ein nicht gespeicherter Kontakt oder ein Netzwerkproblem dahinterstecken. Eine Blockierung ist nur eine Möglichkeit. Wurdest du blockiert, siehst du laut Hilfe keine Aktualisierungen des Profilbilds mehr.

Heißt ein Haken bei WhatsApp, dass ich blockiert bin?

Nicht unbedingt. Ein graues Häkchen heißt nur, dass deine Nachricht gesendet wurde. Das zweite Häkchen fehlt laut WhatsApp-Hilfe auch dann, wenn das Handy der anderen Person ausgeschaltet ist und kein verknüpftes Gerät die Nachricht empfängt. Bei einer Blockierung bleibt es allerdings dauerhaft bei einem Haken, weil die Nachricht nie zugestellt wird. Siehst du über Tage nur einen Haken und fehlen zugleich Profilbild, Status und „Zuletzt online“, spricht mehr für eine Blockierung. Gewissheit hast du trotzdem nicht. Zwei graue Häkchen an einer neuen Nachricht zeigen dagegen, dass du beim Senden nicht blockiert warst. Ältere Nachrichten mit zwei Häkchen beweisen das nicht, denn sie bleiben auch nach einer späteren Blockierung so stehen.

Merkt die andere Person, wenn ich sie bei WhatsApp blockiere?

Eine Mitteilung über die Blockierung gibt es nicht. Die WhatsApp-Hilfe sagt Blockierten sogar, dass sie ihnen nicht verraten kann, ob oder von wem sie blockiert wurden. Die blockierte Person sieht ab dann aber dein „Zuletzt online“, deinen „Online“-Status, deine Statusmeldungen und Änderungen an deinem Profilbild nicht mehr. Ihre Nachrichten an dich bleiben bei einem Haken stehen. Wer genau hinschaut, kann es also ahnen. In gemeinsamen Gruppen seht ihr eure Nachrichten weiterhin gegenseitig.

Kommen Nachrichten an, wenn die Blockierung aufgehoben wird?

Nein. Laut WhatsApp-Hilfe bekommt man nach dem Aufheben einer Blockierung keine Nachrichten, Anrufe oder Statusmeldungen, die während der Blockierung geschickt wurden. Diese Nachrichten gehen endgültig verloren. Für dich als blockierte Person heißt das: Alles, was du in dieser Zeit schreibst, kommt nie an, auch nicht später. Wenn dich die Gedanken an die Person nicht loslassen, schreib sie lieber für dich auf, zum Beispiel in ein Notizbuch. Das entlastet, ohne eine Grenze zu überschreiten.

Mein Ex hat mich blockiert. Soll ich über eine andere Nummer schreiben?

Davon raten wir ab. Eine Blockierung ist eine deutliche Grenze, auch wenn sie wehtut. Wer sie mit einer neuen Nummer, anderen Apps oder über Freunde umgeht, setzt die andere Person unter Druck. Wiederholte Kontaktversuche gegen den Willen eines Menschen können sogar als Nachstellung nach Paragraf 238 Strafgesetzbuch strafbar sein. Müsst ihr etwas Wichtiges regeln, etwa die Wohnung oder die Kinder, bleib sachlich und nutze einen neutralen Weg wie eine kurze E-Mail oder eine Beratungsstelle. Für deinen Kummer suchst du dir Halt bei Menschen, die dir guttun.

Was tue ich, wenn mich jemand auf WhatsApp bedrängt oder bedroht?

Bei akuter Gefahr rufst du sofort die Polizei unter 110. Sonst sicherst du zuerst Screenshots oder eine Kopie des Chatverlaufs, falls du Anzeige erstatten willst. Blockiere die Person dann und melde sie bei WhatsApp. Beim Melden erhält WhatsApp laut Hilfe bis zu fünf der letzten Nachrichten, die gemeldete Person erfährt davon nichts. Rund um die Uhr hilft das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen unter 116 016. Männer erreichen das Hilfetelefon Gewalt an Männern unter 0800 123 99 00. Opfer von Straftaten berät der Weisse Ring unter 116 006. Kinder und Jugendliche finden bei der Nummer gegen Kummer unter 116 111 Unterstützung.

Artikel teilen:

Welche Dating-Seite passt zu dir?

Finde es heraus — in nur einer Minute.