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WhatsApp-Status: Wer ihn sieht und wie du ihn verbirgst

So funktioniert der WhatsApp-Status: wer ihn sieht, wie du erfährst, wer ihn angesehen hat, und wie du ihn vor einzelnen Kontakten wie deinem Ex verbirgst.

Laura Weber
Laura Weber
· 14 Min. Lesezeit

Mit dem WhatsApp-Status teilst du Fotos, Videos, Texte oder Sprachaufnahmen, die nach 24 Stunden von selbst verschwinden. Standardmäßig sehen ihn alle deine Kontakte, die auch deine Nummer gespeichert haben. Wer ihn angesehen hat, zeigt dir das Augensymbol in deinem Status, solange ihr beide Lesebestätigungen eingeschaltet habt. Einzelne Personen, auch deinen Ex, kannst du jederzeit ausschließen.

Alle Funktionen und Menüpfade in diesem Ratgeber stammen aus der offiziellen WhatsApp-Hilfe zum Status und weiteren Hilfeartikeln, getrennt geprüft für Android und iPhone (Stand: 22. Oktober 2026). WhatsApp führt neue Funktionen oft schrittweise ein. Sieht ein Menü bei dir anders aus, hilft meist ein Update der App.

So funktioniert der WhatsApp-Status

Über den Status teilst du Texte, Bilder, Videos und GIFs mit deinen Kontakten. Laut WhatsApp-Hilfe verschwinden sie nach 24 Stunden wieder. Du kannst außerdem einen Sprachstatus aufnehmen oder Musik hinzufügen. Videos dürfen höchstens 90 Sekunden lang sein.

Alles Nötige findest du im Tab Aktuelles. Neue Statusmeldungen deiner Kontakte haben dort eine grüne Umrandung, bereits angesehene eine graue. Abschalten lässt sich der Status laut Hilfe nicht. Posten musst du natürlich trotzdem nichts.

So teilst du einen Foto- oder Videostatus:

  1. Tippe auf Aktuelles > Status hinzufügen.
  2. Wähle ein Foto oder Video aus oder nimm über Kamera ein neues auf.
  3. Ergänze bei Bedarf Text, Sticker, eine Zeichnung oder Musik.
  4. Prüfe unter Status (Kontakte), wer den Status sehen soll.
  5. Tippe auf das Papierflugzeug, um ihn zu teilen.

Für einen reinen Textstatus tippst du unter Aktuelles auf den Stift. Hältst du danach das Mikrofon gedrückt, nimmst du einen Sprachstatus auf.

Nicht verwechseln solltest du den Status mit der Info in deinem Profil. Diese Zeile unter deinem Namen bleibt stehen, bis du sie änderst.

Wer sieht meinen WhatsApp-Status?

Laut WhatsApp-Hilfe wird dein Status standardmäßig mit allen deinen Kontakten geteilt. Gemeint sind die Nummern in deinem Adressbuch. Zusätzlich muss die andere Person deine Nummer haben. Einen öffentlichen Status für alle gibt es nicht, die Einstellung „Alle“ ist beim Status ausgeschlossen.

Einige Ausnahmen solltest du kennen:

  • Erwähnungen: Erwähnst du jemanden mit @, kann diese Person den Status sehen, auch wenn sie nicht zu deinem Publikum gehört. Erwähnst du eine Gruppe, sehen ihn alle Mitglieder.
  • Status in einer Gruppe: Postest du einen Status in einer Gruppe, ist er für alle Mitglieder sichtbar, unabhängig von deinen Einstellungen.
  • Weiterteilen: Erwähnte Personen dürfen den Inhalt mit ihrem eigenen Publikum teilen. Dein Name und deine Nummer erscheinen dabei laut Hilfe nicht. Aktivierst du Teilen zulassen, dürfen alle Betrachter deinen Status weiterleiten und selbst teilen.
  • Facebook und Instagram: Teilst du deinen Status zusätzlich als Story, gelten dort die Privatsphäre-Einstellungen deiner Story in der jeweiligen App.

Taucht in der Liste deiner Betrachter eine unbekannte Nummer auf, hat laut Hilfe womöglich ein Kontakt seine Nummer geändert. Wen du blockierst, der sieht deinen Status nicht. Umgekehrt siehst du auch seinen nicht mehr.

Status-Privatsphäre einstellen: So geht’s

Unter Status-Datenschutz legst du fest, wer deine Statusmeldungen sieht. Laut WhatsApp-Hilfe zum Status-Datenschutz gibt es drei Optionen:

  • Meine Kontakte: Alle Kontakte sehen deinen Status.
  • Meine Kontakte außer …: Du schließt einzelne Kontakte aus.
  • Nur teilen mit …: Nur ausgewählte Kontakte sehen ihn.

So änderst du die Einstellung auf Android:

  1. Tippe auf Aktuelles.
  2. Tippe oben auf die drei senkrechten Punkte und dann auf Status-Datenschutz.
  3. Wähle eine Option und markiere die passenden Kontakte.

Auf dem iPhone ist der Weg fast gleich. Dort tippst du unter Aktuelles auf das Symbol mit den drei waagerechten Punkten und dann auf Status-Datenschutz.

Wichtig: Neue Einstellungen gelten laut Hilfe nicht für Statusmeldungen, die du schon geteilt hast. Das Publikum eines geteilten Status lässt sich auch nicht nachträglich ändern. Soll jemand einen aktuellen Status nicht mehr sehen, löschst du ihn und teilst ihn neu. Vor jedem einzelnen Status kannst du die Zielgruppe außerdem unter Status (Kontakte) anpassen.

Wer hat meinen Status gesehen?

So findest du heraus, wer deinen Status angesehen hat:

  1. Tippe auf Aktuelles > Mein Status.
  2. Öffne deinen Status.
  3. Tippe auf das Augensymbol.

Die Liste zeigt laut WhatsApp-Hilfe zu Statusaufrufen, wer deinen Status angesehen hat und wann. Wer ihn mit „Gefällt mir“ markiert hat, ist mit einem grünen Herzen gekennzeichnet. Ob jemand deinen Status mehrmals angeschaut hat, beschreibt die Hilfe nicht.

Drei Einschränkungen gibt es:

  • Lesebestätigungen: Hat einer von euch beiden sie ausgeschaltet, erscheint der Aufruf nicht. Hast du sie selbst ausgeschaltet, siehst du statt der Liste ein durchgestrichenes Auge.
  • 24 Stunden: Die Namen der Betrachter sind nur 24 Stunden nach dem Posten verfügbar. Danach bleibt im Archiv nur die Zahl der Aufrufe.
  • Gelöschte Kontakte: Löschst du jemanden, der den Status schon gesehen hat, bleibt er bis zum Ablauf in der Liste.

Das Status-Archiv führt WhatsApp nach und nach ein. Es bewahrt deine eigenen Statusmeldungen samt „Gefällt mir“-Angaben und Aufrufzahl auf. Sehen kannst nur du es. Du findest es unter Aktuelles > drei Punkte > Status-Archiv.

Einen Status ansehen, ohne dass es jemand merkt?

Grundsätzlich sieht jede Person, dass du ihren Status aufgerufen hast. Um das zu verhindern, nennt die WhatsApp-Hilfe einen offiziellen Weg: ausgeschaltete Lesebestätigungen. Dann taucht dein Aufruf in fremden Listen nicht auf.

Der Preis dafür ist hoch. Du siehst selbst nicht mehr, wer deinen Status angeschaut hat. Außerdem bekommst du für deine Nachrichten keine blauen Haken mehr, außer in Gruppen. Was die einzelnen Haken genau aussagen, erklärt unser Ratgeber zur Bedeutung der WhatsApp-Haken.

Finger weg von Apps, die heimliches Mitlesen von Statusmeldungen oder das Überwachen des Online-Status versprechen, und von nachgebauten Versionen wie GB WhatsApp. Solche Nachbauten zählen laut WhatsApp zu den inoffiziellen Apps, deren Nutzung gegen die Nutzungsbedingungen verstößt. Sie können Schadsoftware enthalten, die deine Daten stiehlt. Dein Konto kann außerdem vorübergehend oder dauerhaft gesperrt werden. Auch das automatisierte Sammeln von Nummern, Profilbildern und Statusmeldungen verstößt gegen die Regeln von WhatsApp. Und wer andere heimlich überwacht, verletzt ihre Privatsphäre.

Status verbergen: Statusmeldungen anderer ausblenden

Nerven dich die Statusmeldungen einer bestimmten Person, kannst du sie verbergen. In manchen Hilfetexten heißt das auch „stummschalten“. Die Meldungen landen dann unter Aktuelles im Bereich Verborgene Meldungen. Du bekommst sie weiterhin, sie fallen dir nur nicht mehr auf.

So verbirgst du einen Status auf Android:

  1. Tippe auf Aktuelles und öffne einen Status der Person.
  2. Tippe auf die drei senkrechten Punkte > Verbergen > Verbergen.

Alternativ hältst du den Status in der Liste gedrückt und tippst auf Verbergen.

So geht es auf dem iPhone:

  1. Tippe auf Aktuelles und öffne einen Status der Person.
  2. Tippe auf die drei Punkte im Kreis.
  3. Tippe auf den Eintrag mit dem Namen der Person, etwa Anna verbergen, und bestätige mit Verbergen.

Rückgängig machst du das über Verborgene Meldungen: Status antippen, Menü öffnen, Nicht mehr verbergen. Laut WhatsApp-Hilfe zum Verbergen erscheint dieser Bereich nur, wenn eine verborgene Person gerade einen aktuellen Status hat.

Zwei Dinge ändert das Verbergen nicht. Die Person sieht deinen Status weiterhin. Um das zu ändern, brauchst du den Status-Datenschutz. Und sie kann dich weiterhin in ihrem Status erwähnen. Du bekommst dann eine Nachricht im Chat. Willst du das nicht, archivierst du den Chat oder blockierst die Person.

Sieht mein Ex meinen Status?

Ja, solange er deine Nummer hat, in deinen Kontakten steht und du ihn nicht ausgeschlossen hast. Nach einer Trennung hast du drei Möglichkeiten, von sanft bis deutlich:

  1. Ausschließen: Nimm ihn unter Status-Datenschutz > Meine Kontakte außer … heraus. Schreiben könnt ihr euch weiterhin, etwa wegen der Wohnung oder der Kinder.
  2. Kontakt löschen: Lösche ihn als Kontakt, am besten direkt in WhatsApp. Hast du ihn nur in WhatsApp gespeichert, steht er nämlich nicht im Adressbuch deines Handys. Ohne Kontakteintrag gehört er nicht mehr zu „Meine Kontakte“ und sieht neue Statusmeldungen nicht.
  3. Blockieren: Er kann dir nicht mehr schreiben, dich nicht anrufen und sieht deinen Status nicht.

Denk an die Ausnahmen. Ein Status in einer gemeinsamen Gruppe ist für alle Mitglieder sichtbar. Schließt du ihn aus, bleibt ein bereits geteilter Status für ihn sichtbar, bis er abläuft oder du ihn löschst. Ob WhatsApp ihn über den Ausschluss informiert, beschreibt die Hilfe nicht. Merken kann er es höchstens daran, dass keine neuen Statusmeldungen mehr von dir kommen.

Oft hilft der umgekehrte Schritt genauso: seinen Status verbergen. Wer jeden Abend nachschaut, wo der Ex war und mit wem, kommt schwer zur Ruhe. Eine Pause in beide Richtungen ist keine Feindseligkeit. Sie verschafft dir den Abstand, den du gerade brauchst. Warum das so wichtig ist, erklärt unser Ratgeber zur Kontaktsperre nach der Trennung. Wie du mit Instagram und Co. umgehst, liest du unter Social Media nach der Trennung.

Er schaut meinen Status an, schreibt aber nicht

Sein Name steht bei jedem Status in deiner Liste, eine Nachricht kommt aber nie. Das kann viel bedeuten oder fast nichts. Ein Aufruf entsteht schon, wenn jemand kurz durch die neuen Statusmeldungen tippt. Er kostet keine Mühe und verpflichtet zu nichts.

Vielleicht ist er neugierig, vielleicht vermisst er dich, vielleicht auch nicht. Die Liste der Aufrufe beantwortet diese Frage nicht. Aus der Ferne kann das auch niemand sonst beurteilen. Aussagekräftiger ist, was jemand aktiv tut: schreiben, nachfragen, ein Treffen vorschlagen.

Willst du es wissen, frag freundlich und direkt. Bleibt die Antwort aus, ist auch das eine Antwort. Geht es um deinen Ex und hast du dir Abstand vorgenommen, bleib bei der Pause und verbirg lieber seinen Status. Ähnlich verwirrend sind Likes ohne Nachricht. Dazu passt unser Artikel Sie liked meine Bilder, schreibt aber nicht.

Ich sehe seinen Status nicht mehr: Bin ich ausgeschlossen?

Vielleicht. Laut WhatsApp-Hilfe gibt es aber mehrere mögliche Gründe:

  • Die Person hat nichts gepostet, oder ihr Status ist abgelaufen oder gelöscht.
  • Sie hat ihren Status-Datenschutz geändert und dich nicht ausgewählt.
  • Einer von euch hat die Nummer des anderen nicht oder nicht mehr gespeichert.
  • Einer von euch hat den anderen blockiert.
  • Es gibt ein Verbindungsproblem, oder die App ist veraltet.

Welcher Grund zutrifft, verrät WhatsApp nicht. Nutze bitte kein Zweitkonto und kein fremdes Handy, um nachzusehen. Wer dich ausschließt, zieht eine Grenze. Sie zu umgehen, macht es für euch beide schwerer. Seid ihr ein Paar, darfst du nachfragen, warum du den Status nicht mehr siehst. Ob eine Blockierung dahinterstecken könnte, erklärt unser Ratgeber WhatsApp blockiert: So erkennst du es.

Der Status als indirekte Botschaft

Ein trauriges Lied nach dem Streit, ein Partyfoto kurz nach der Trennung, ein Spruch über „falsche Menschen“: Manche Statusmeldungen meinen eigentlich eine bestimmte Person. Das Problem dabei ist, dass alle anderen mitlesen. Die gemeinte Person fühlt sich vielleicht gar nicht angesprochen. Oder sie fühlt sich vor allen bloßgestellt. Und du wartest danach auf ihren Namen in der Liste.

Umgekehrt gilt dasselbe. Nicht jeder Status deines Schwarms oder deines Ex handelt von dir. Ein Liebeslied kann schlicht ein Lieblingslied sein.

Vor dem Posten hilft eine einfache Frage: Für wen ist das? Lautet die Antwort „für eine bestimmte Person“, schreib ihr lieber direkt. In einer Beziehung gilt das genauso. Verunsichert dich ein Status deines Partners oder deiner Partnerin, sprich das Thema an, statt still zu rätseln. Mehr dazu findest du in unserem Ratgeber zu Eifersucht durch Social Media. Welche Sätze sich für den Status eignen und welche du lieber lässt, zeigt unsere Sammlung mit WhatsApp-Status-Sprüchen.

Sicherheit: Was Jugendliche und Eltern wissen sollten

WhatsApp ist laut den europäischen Nutzungsbedingungen ab 13 Jahren erlaubt. Für Jüngere können Eltern ein von ihnen verwaltetes Konto einrichten, sofern das in ihrem Land verfügbar ist. Für den Status wichtig: Laut WhatsApp-Hilfe zu Erwähnungen kann dich jeder WhatsApp-Nutzer in einem Status erwähnen, nicht nur deine Kontakte. Die Erwähnung landet als Nachricht in deinen Chats.

Für Kinder und Jugendliche heißt das:

  • Das Publikum mit Nur teilen mit … auf Familie und echte Freunde beschränken.
  • Keine Fotos posten, die Schule oder Wohnort verraten, und keine freizügigen Bilder.
  • Erwähnungen und Nachrichten von Fremden nicht beantworten. Besser ist es, die Person zu blockieren und zu melden. Einen Status meldest du über das Menü mit Melden.

Fremde Statusmeldungen lassen sich in WhatsApp nicht speichern. Abfotografieren kann sie trotzdem jeder, zum Beispiel mit einem zweiten Handy.

Verlangt jemand Nacktbilder, macht Druck oder droht mit der Veröffentlichung von Fotos, hol dir sofort Hilfe. Bei Gefahr oder Erpressung rufst du zuerst die Polizei unter 110 an. Kinder und Jugendliche erreichen die Nummer gegen Kummer unter 116 111, Eltern das Elterntelefon unter 0800 111 0 550. Inhalte kannst du bei jugendschutz.net oder internet-beschwerdestelle.de melden. Der Weisse Ring hilft Betroffenen unter 116 006.

Belästigt dich ein Ex über Statusantworten, Erwähnungen oder immer neue Nummern, sichere Screenshots und blockiere ihn. Bei Bedrohung oder Stalking wählst du die 110. Unterstützung bieten außerdem das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen unter 116 016 und das Hilfetelefon Gewalt an Männern unter 0800 123 99 00.

Reaktionen, „Gefällt mir“ und Antworten

Auf einen Status kannst du auf drei Arten reagieren:

  • „Gefällt mir“: Tippe beim Ansehen auf das Herz. Die Person sieht dann in ihrer Liste der Aufrufe ein grünes Herz neben deinem Bild.
  • Reaktion: Wische nach oben oder tippe auf Antworten und wähle ein Emoji, einen Sticker oder ein GIF. Die Reaktion wird sofort verschickt.
  • Antwort: Schreib eine Nachricht oder schick ein Foto oder eine Sprachaufnahme.

Reaktionen und Antworten landen laut Hilfe im gemeinsamen Chat und tragen dort das Label Status. Sie stehen also wie eine normale Nachricht im Verlauf. Ein „Gefällt mir“ ist leiser, weil es nur in der Liste der Aufrufe erscheint.

Status löschen, speichern und archivieren

Einen Status löschst du über Aktuelles > Mein Status. Öffne ihn, tippe auf das Menü und dann auf Löschen. Auf dem iPhone bestätigst du mit 1 Statusmeldung löschen. Hat ein Kontakt gerade Verbindungsprobleme, sieht er den Status laut Hilfe womöglich trotzdem noch.

Deinen eigenen Status kannst du im selben Menü mit Speichern auf dem Handy sichern. Nach Ablauf landet er außerdem im Status-Archiv, sofern es bei dir schon verfügbar ist. Weil jeder Betrachter einen Status abfotografieren kann, gilt: Poste nur, was du auch in fremden Händen ertragen würdest.

Flirten zum Zeitvertreib

Wer einfach zum Zeitvertreib flirten und chatten möchte, ganz ohne Kennenlernen, kann einen Unterhaltungs-Chat nutzen. Maßgeblich sind dort die AGB und die FAQ des Anbieters, nicht die Werbung auf der Startseite.

Ein Unterhaltungs-Chat im Überblick

Ein Beispiel für einen solchen Chat ist Verlieben24. Der Seitenfuß beschreibt das Portal als „Unterhaltungsplattform für Online-Flirts und Chats“, die Nutzung ist nur Erwachsenen ab 18 erlaubt. Laut AGB ist Verlieben24 „keine Kennenlern-Plattform“, sondern „eine reine Entertainment-Plattform“. Geschrieben wird mit „professionellen Chat-Partnern“, die laut AGB für das Portal arbeiten und rein fiktive Profile betreiben. Kontakte zu wirklich existierenden Personen vermittelt das Portal laut AGB auch zahlenden Mitgliedern nicht. Reale Treffen sind laut FAQ „ausdrücklich nicht Teil des Angebots“. Bezahlt wird mit Flirtcoins, nicht verbrauchte Coins erstattet der Anbieter laut AGB nicht. Eine Premium-Mitgliedschaft läuft laut AGB einen Monat oder zwölf Monate. Sie verlängert sich automatisch, wenn du nicht spätestens vier Wochen vor Ablauf in Textform kündigst, also per E-Mail oder Brief. Die Preise siehst du erst nach der Anmeldung. Ausführlich: unser Test von Verlieben24.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein WhatsApp-Status verschwindet nach 24 Stunden. Standardmäßig sehen ihn alle Kontakte, die auch deine Nummer haben.
  • Unter Aktuelles > Menü > Status-Datenschutz schließt du einzelne Kontakte aus oder wählst gezielt aus, wer deinen Status sieht.
  • Neue Einstellungen gelten nicht für Statusmeldungen, die du schon geteilt hast.
  • Wer deinen Status gesehen hat, zeigt das Augensymbol. Voraussetzung sind eingeschaltete Lesebestätigungen bei euch beiden.
  • Mit Verbergen blendest du fremde Statusmeldungen aus. Die Person sieht deinen Status trotzdem weiter.
  • Deinen Ex hältst du per Ausschluss, gelöschtem Kontakt oder Blockieren aus deinem Status heraus. Seinen Status zu verbergen, hilft dir oft genauso.
  • Ein Aufruf ist keine Botschaft. Was jemand fühlt, zeigt eher eine Nachricht als ein Name in der Liste.
  • Tracker-Apps und nachgebaute WhatsApp-Versionen verstoßen gegen die Nutzungsbedingungen und gefährden deine Daten.

Häufig gestellte Fragen

Wer kann meinen WhatsApp-Status sehen?

Laut WhatsApp-Hilfe sehen standardmäßig alle deine Kontakte deinen Status, also die Nummern in deinem Adressbuch. Die andere Person muss außerdem deine Nummer haben. Öffentlich für alle lässt sich der Status nicht stellen. Unter „Status-Datenschutz“ kannst du einzelne Kontakte ausschließen oder nur ausgewählte Personen zulassen. Ausnahmen: Wen du im Status erwähnst, der sieht ihn auch ohne Freigabe. Einen Status, den du in einer Gruppe postest, sehen alle Mitglieder dieser Gruppe.

Wie sehe ich, wer meinen WhatsApp-Status angesehen hat?

Tippe auf „Aktuelles“ und dann auf „Mein Status“. Öffne deinen Status und tippe auf das Augensymbol. Die Liste zeigt, wer den Status angesehen hat und wann. Ein grünes Herz bedeutet, dass die Person ihn mit „Gefällt mir“ markiert hat. Hat einer von euch beiden die Lesebestätigungen ausgeschaltet, erscheint dieser Aufruf nicht. Die Namen der Betrachter sind nur 24 Stunden lang verfügbar. Danach speichert das Status-Archiv nur noch die Zahl der Aufrufe.

Merkt jemand, wenn ich ihn von meinem Status ausschließe?

Eine Benachrichtigung an die ausgeschlossene Person beschreibt die WhatsApp-Hilfe nicht. Merken kann sie es höchstens daran, dass bei ihr keine neuen Statusmeldungen von dir mehr auftauchen. Verbirgst du dagegen nur ihre Statusmeldungen, sieht sie deinen Status laut Hilfe weiterhin. Bedenke aber: Neue Einstellungen gelten laut Hilfe nicht für Statusmeldungen, die du schon geteilt hast. Soll jemand einen aktuellen Status nicht mehr sehen, löschst du ihn und teilst ihn danach mit dem neuen Publikum.

Sieht mein Ex meinen Status, wenn ich seine Nummer lösche?

Neue Statusmeldungen sieht er dann nicht mehr. Die Einstellung „Meine Kontakte“ umfasst laut WhatsApp-Hilfe nur die Kontakte in deinem Adressbuch. Hast du ihn nur in WhatsApp gespeichert, lösche ihn auch dort. Ausnahmen bleiben: Ein Status in einer gemeinsamen Gruppe ist für alle Mitglieder sichtbar. Ein Status, den er schon gesehen hat, bleibt bis zum Ablauf in deiner Liste der Aufrufe. Sicherer ist es, ihn zusätzlich unter „Meine Kontakte außer …“ auszuschließen. Willst du gar keinen Kontakt mehr, kannst du ihn blockieren.

Kann ich einen Status ansehen, ohne dass die Person es merkt?

Die einzige offizielle Möglichkeit sind ausgeschaltete Lesebestätigungen. Dann sieht die andere Person deinen Aufruf nicht in ihrer Liste. Im Gegenzug siehst du selbst nicht mehr, wer deinen Status angesehen hat, und bekommst keine blauen Haken mehr für deine Nachrichten. In Gruppen bleiben Lesebestätigungen aktiv. Von Zusatz-Apps und nachgebauten WhatsApp-Versionen solltest du die Finger lassen. Laut WhatsApp verstoßen sie gegen die Nutzungsbedingungen und gefährden deine Daten.

Wie lange bleibt ein WhatsApp-Status sichtbar?

Ein Status verschwindet laut WhatsApp-Hilfe nach 24 Stunden von selbst. Du kannst ihn vorher jederzeit löschen. Hat ein Kontakt gerade Verbindungsprobleme, sieht er einen gelöschten Status womöglich noch eine Weile. In deinem Status-Archiv, das WhatsApp schrittweise einführt, bleiben deine eigenen Statusmeldungen danach für dich erhalten, inklusive „Gefällt mir“-Angaben und Zahl der Aufrufe. Andere sehen dieses Archiv nicht.

Was tun, wenn mich jemand über den Status belästigt?

Sichere Screenshots von Nachrichten, Antworten und Erwähnungen. Melde den Status über das Menü mit „Melden“ und blockiere die Person. Bei Drohungen, Erpressung oder Stalking rufst du zuerst die Polizei unter 110 an. Kinder und Jugendliche erreichen die Nummer gegen Kummer unter 116 111, Eltern das Elterntelefon unter 0800 111 0 550. Hilfe bieten auch der Weisse Ring unter 116 006, das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen unter 116 016 und das Hilfetelefon Gewalt an Männern unter 0800 123 99 00.

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