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Was kostet eine Hochzeit? Kosten, Budget und wer zahlt

Was kostet eine Hochzeit? Umfragen nennen im Schnitt 14.000 bis 17.000 Euro. Dazu echte Preise pro Gast, Standesamtsgebühren, Rechenbeispiele und Spartipps.

Laura Weber
Laura Weber
· · 20 Min. Lesezeit

Was kostet eine Hochzeit? In Umfragen von Hochzeitsportalen geben Paare im Schnitt zwischen gut 14.000 und 17.000 Euro aus: 14.297,50 Euro in der Hochzeitsstudie 2023 von WeddyPlace, 17.006 Euro laut Bridebook für 2026, jeweils ohne Flitterwochen. Eine amtliche Statistik gibt es nicht, und beide Zahlen haben Schwächen: Die eine Umfrage ist nicht repräsentativ, die andere legt ihre Methode nicht offen.

Wichtiger als der Durchschnitt ist eine Zahl, die ihr selbst in der Hand habt: die Gästezahl. Den größten Posten, die Location mit Essen und Getränken, rechnen Hotels und Gasthöfe in der Regel pro Person ab. In unserer Auswertung von 14 veröffentlichten Hochzeitspauschalen kostete das günstigste Paket für einen Abend mit Essen und Getränken meist 108 bis 144 Euro pro Gast, Stand Oktober 2026.

Hier findet ihr, was die großen Posten kosten, drei Rechenbeispiele für 30, 70 und 120 Gäste, wer in der Praxis zahlt und wo sich sparen lässt, ohne dass es sich nach Verzicht anfühlt. Wann ihr was bucht, steht in unserer Checkliste mit Zeitplan für die Hochzeitsplanung.

Was kostet eine Hochzeit im Durchschnitt?

Wie viel Paare in Deutschland für ihre Hochzeit ausgeben, erhebt keine Behörde. Das Statistische Bundesamt zählt nur, wie oft geheiratet wird: 2025 waren es rund 348.800 Eheschließungen. Alle Kostenzahlen stammen aus Umfragen von Hochzeitsportalen.

Am besten dokumentiert ist die Hochzeitsstudie 2023 von WeddyPlace, eine Online-Umfrage unter 3.185 Paaren vom 16. Februar bis 9. März 2023. Eine Hochzeit kostete dort im Schnitt 14.297,50 Euro, gefeiert wurde mit rund 65 Gästen. Jedes neunte Paar blieb unter 5.000 Euro, nur jedes 45. gab mehr als 40.000 Euro aus. Die Flitterwochen kamen mit durchschnittlich 3.224 Euro extra dazu.

Die kleinere Folgestudie 2024 mit 634 Paaren kam auf 15.452,50 Euro bei 66 Gästen. Sie schlüsselt auch einzelne Posten auf, dazu weiter unten mehr.

Das Portal Bridebook nennt in seinem „Wedding Report 2026“ durchschnittlich 17.006 Euro ohne Flitterwochen und Verlobungsring, mit beidem 20.263 Euro. Grundlage sind laut Bridebook Angaben von mehr als 2.000 verlobten und frisch verheirateten Paaren; wie und wann sie erhoben wurden, steht nicht dabei. Die mittlere Hälfte der Hochzeiten lag dort bei etwa 10.000 bis 22.000 Euro.

WeddyPlace stützt sich auf eine Online-Umfrage ohne repräsentative Auswahl, Bridebook beschreibt seine Methode nicht. Und ein Durchschnitt kann von wenigen sehr teuren Feiern nach oben gezogen werden. Für eure Planung sagen die Spannen deshalb mehr als der Mittelwert.

Was kostet eine Hochzeit pro Gast?

Der größte Block ist die Feier selbst: Raum, Essen, Getränke, Service. In der WeddyPlace-Studie 2024 entfielen darauf im Schnitt 7.803,50 Euro, rund die Hälfte des Budgets.

Was das konkret heißt, zeigen die Preise, die Locations selbst veröffentlichen. Am 9. Oktober 2026 haben wir die Hochzeitspauschalen von 14 Hotels, Gasthöfen und Eventlocations ausgewertet, von Schleswig-Holstein bis Bayern, von der Eifel bis Sachsen. Gezählt haben wir jeweils das günstigste Paket mit Essen und Getränken für den Abend. Bietet ein Haus mehrere Laufzeiten an, haben wir die genommen, die sieben Stunden am nächsten kommt. Sind Getränke nur zubuchbar, haben wir die günstigste passende Getränkepauschale addiert. Einmalige Beträge sind in den Werten pro Person nicht enthalten: Drei Häuser verlangen zusätzlich eine Saalmiete oder Veranstaltungspauschale von 450 Euro, 500 Euro beziehungsweise 2.500 bis 5.000 Euro.

Das Ergebnis, Stand Oktober 2026:

  • Niedrigster Wert: 92,50 Euro pro Person
  • Mittlere Hälfte der Häuser: 108 bis 144 Euro
  • Median: knapp 117 Euro
  • Höchster Wert: 209 Euro, dort zuzüglich Raummiete

Der Median ist der mittlere Wert: Die Hälfte der Häuser liegt darunter, die andere darüber. Repräsentativ ist die Auswahl nicht: Sie enthält nur Häuser, die ihre Preise veröffentlichen. Zur Kontrolle: Teilt man den WeddyPlace-Durchschnitt für Location, Essen und Getränke durch die durchschnittlich 66 Gäste, landet man bei rund 118 Euro pro Gast. Das ist nur ein Überschlag, passt aber zu unserem Median.

Sieben Beispiele aus der Auswertung zeigen, wie unterschiedlich die Pakete gebaut sind:

RegionPreis pro PersonEnthalten (Auszug)Kleingedrucktes
Lüneburger Heide112 € (Menü 55 €, Empfang 12 €, Getränke 45 €)Suppe, Menü, Mitternachtsbuffet, Getränke 8 Std.ab 40 Personen, Kaffee nach Verzehr
bei Kiel135 €Empfang, Buffet, Getränke, Raummiete, 7 Std.Mindestberechnung 45 Erwachsene, Mitternachtsimbiss 12–18 € extra
Harz93 € ohne Getränke, 199 € mitEmpfang, Buffet oder Menü, Raummiete; im 199-€-Paket Getränke 6 Std. und MitternachtsimbissGetränkepauschale einzeln 85 €
Chemnitz97,90 € (Buffet), 104,30 € (Menü)Sektempfang, Essen, GetränkearrangementDauer der Getränke nicht angegeben
Nordschwarzwald78 € bis 22 Uhr, 98 € bis 24 Uhr, 112 € bis 1 UhrSektempfang, Menü oder Buffet, Getränkeab 60 Personen, 80 Prozent vorab
Eifel130 bis 180 €4-Gang-Menü, Getränke 8 Std.ab 50 Personen, darunter 750 oder 1.500 € Raummiete
bei Heidelberg209 €Empfang mit Fingerfood, Menü oder Buffet, Getränke 16 bis 3 Uhrplus Raummiete 2.500 bis 5.000 €, Technik 500 €

Was in den Pauschalen oft fehlt

Ein Preis pro Person ist nur so gut wie das Kleingedruckte. Vier Punkte tauchen in der Auswertung immer wieder auf.

Mindestgästezahlen. Viele Pakete gelten erst ab 40, 45, 50, 60 oder sogar 80 Personen. Ein Hotel bei Kiel nennt für seine Pakete eine Mindestberechnung von 45 Erwachsenen; kommen weniger, behält es sich eine Nachkalkulation vor. Ein Landgasthaus in der Eifel verlangt unter 50 Erwachsenen 750 Euro Raummiete, unter 40 Erwachsenen 1.500 Euro.

Die Uhr. Getränkepauschalen laufen in der Auswertung fünf bis elf Stunden. Danach wird es teuer: Das Hotel bei Kiel berechnet nach sieben Stunden 200 Euro pro Stunde für das Servicepersonal, ab 1 Uhr 450 Euro, das Haus in der Eifel ab 2 Uhr 250 Euro je angefangene Stunde.

Extras. Ein Mitternachtsimbiss kostet in den Listen 7 bis 21 Euro pro Person, Kaffee und Kuchen 15 bis 25 Euro, Stuhlhussen 8 bis 16 Euro pro Stuhl. Bringt ihr die Torte selbst mit, verlangen viele Locations Tellergeld, laut den Portalen WeddyPlace und Weddingstyle 1,50 bis 3,50 Euro pro Gast.

Kinder. Sechs der 14 Häuser nennen eigene Kinderpreise, gestaffelt nach Alter. Die Kleinsten sind oft frei, ab 13 bis 17 Jahren gilt der volle Preis. Bei vielen Kindern lohnt es, genau nachzurechnen.

Rechnet man alle Posten zusammen, ergibt die WeddyPlace-Studie 2024 grob 234 Euro pro Gast, auch das nur als Überschlag aus zwei Durchschnitten. Manche Gäste nehmen so eine Zahl als „Gedeckpreis“ für ihr Geschenk. Verbreitet ist das, eine Regel ist es nicht. Wie Gäste die Höhe sinnvoll bemessen, steht in unserem Ratgeber zum Geldgeschenk zur Hochzeit.

Was kostet eine standesamtliche Trauung?

Das Standesamt ist der einzige Teil, der rechtlich zählt: Eine Ehe entsteht nur, wenn ihr vor dem Standesbeamten erklärt, sie miteinander eingehen zu wollen (§ 1310 Abs. 1 BGB). Zugleich ist es einer der günstigsten Posten der ganzen Hochzeit.

Die Gebühren regeln die Länder. Berlin und Brandenburg haben landesweite Gebührenordnungen, in Nordrhein-Westfalen setzen Gemeinden sie per Satzung fest. Vier Beispiele, Stand Oktober 2026:

  • Berlin: 45 Euro für Anmeldung und Prüfung der Ehevoraussetzungen. Außerhalb der Öffnungszeiten kommen 80 Euro dazu, außerhalb der Amtsräume oder in Außenstellen 75 bis 150 Euro. Die Eheurkunde kostet 12 Euro, jede weitere 6 Euro.
  • Brandenburg: 64 Euro für die Prüfung, 53 Euro für die Trauung im Standesamt während der Öffnungszeiten, 120 Euro außerhalb. Außerhalb der Amtsräume sind es 144 Euro, außerhalb der Öffnungszeiten 180 Euro.
  • Borchen (Nordrhein-Westfalen): 45 Euro für Prüfung und Trauung. Außerhalb der Öffnungszeiten fallen 90 Euro an, für eine Trauung an einem Wunschort außerhalb von Rathaus und Trauzimmer kommen 450 Euro hinzu. Die Urkunde kostet 10 Euro.
  • München: Beim Anmeldegespräch fallen laut Stadt 60 bis etwa 350 Euro an, für Trauungen im Rathaus oder im Schloss Nymphenburg derzeit bis zu 900 Euro.

In Berlin, Brandenburg und Borchen bleibt ihr im Standardfall also unter 150 Euro, in München liegt der Rahmen deutlich höher. Ist bei einem von euch ausländisches Recht zu beachten, steigen die Gebühren: in Brandenburg um 35 Euro je ausländisches Recht, in Borchen von 45 auf 80 Euro. Dazu kommen teils Kosten für Übersetzungen.

Plant auch die Frist mit ein. Sind seit der Mitteilung, dass ihr heiraten könnt, mehr als sechs Monate vergangen, braucht es eine neue Anmeldung und Prüfung (§ 13 Abs. 4 PStG). Welche Unterlagen ihr braucht und wie der Tag abläuft, erklärt unser Beitrag Standesamtlich heiraten: Ablauf, Unterlagen, Kosten.

Was kosten kirchliche Trauung und freie Trauung?

In der WeddyPlace-Umfrage 2023 feierten 29,5 Prozent der Paare zusätzlich kirchlich und 36,3 Prozent mit einer freien Trauung, 34,2 Prozent heirateten nur standesamtlich.

Kirchliche Trauung

Für Kirchenmitglieder kostet die Trauung „meistens nichts“, schreibt das Portal evangelisch.de; manchmal fielen kleine Kosten an, etwa für Blumen oder Musik. Die Regeln setzen die Gemeinden selbst, und sie unterscheiden sich:

  • Die evangelische Elisabethkirche in Marburg traut Mitglieder der eigenen Gemeinde ohne Gebühr. Paare von außerhalb bittet sie um eine Pauschale von 300 Euro.
  • Die katholischen Gemeinden in Heddesheim und Ladenburg berechnen für den Gottesdienst nichts, auswärtige Paare zahlen 250 Euro. Organist, Blumenschmuck und gegebenenfalls Reinigung sind darin nicht enthalten; für den Organisten nennen die Gemeinden in der Regel 70 bis 100 Euro.
  • Eine evangelisch-lutherische Gemeinde in Nürnberg erhebt seit Ende 2021 auch von Kirchenmitgliedern 150 Euro Verwaltungsgebühr, bei Bedarf plus 30 Euro für den Organisten.

Fragt deshalb früh im Pfarrbüro nach, besonders wenn ihr nicht in eurer Heimatgemeinde heiraten wollt.

Freie Trauung

Eine freie Trauung ist rechtlich keine Eheschließung, das Standesamt braucht ihr trotzdem. Den größten Teil der Kosten macht die Rednerin oder der Redner aus. Wir haben die veröffentlichten Honorare von acht Traurednerinnen und Traurednern ausgewertet, aus Hamburg, Köln, München, Leipzig, der Region Stuttgart und dem Oldenburger Münsterland. Sie reichen von 775 bis 2.370 Euro, sechs der acht Einstiegspreise liegen zwischen 1.030 und 1.700 Euro. Bridebook nennt im Schnitt 1.150 Euro.

Fahrtkosten kommen oft dazu, in den Listen 0,40 bis 0,70 Euro pro Kilometer. Ein Münchner Angebot nennt seinen Preis netto, also zuzüglich 19 Prozent Umsatzsteuer, andere arbeiten als Kleinunternehmer ohne Umsatzsteuer. Fragt immer nach dem Endpreis.

Dazu kommt der Rahmen. Locations aus unserer Auswertung berechnen für eine freie Trauung auf dem Gelände 390 Euro (ohne Deko, Bestuhlung und Redner), 490 Euro (mit Rosenbogen, Bänken und Teppich im Wald), 500 Euro (Pavillon mit Bestuhlung) oder ab 1.200 Euro. Wie eine freie Trauung abläuft und was ihr vor der Buchung klären solltet, beschreiben wir ausführlich.

Was kosten Fotograf, Torte, Kleidung und Musik?

Fotograf. Für unseren Beitrag zu den Kosten eines Hochzeitsfotografen haben wir 15 öffentliche Preislisten ausgewertet (Stand Oktober 2026, nicht repräsentativ). Rund zwei Stunden fürs Standesamt kosteten meist 450 bis 800 Euro, im Median 599 Euro. Vier Stunden lagen bei 750 bis 1.600 Euro, sechs Stunden bei 950 bis 2.499 Euro, acht Stunden bei 1.400 bis 2.700 Euro. Für zehn Stunden zahlt ihr 1.999 bis 3.000 Euro, mit zweitem Fotografen auch bis 4.200 Euro.

Torte. In unserer Stichprobe von 15 Konditoreien (Stand Oktober 2026, nicht repräsentativ) kostete die schlichteste Etagentorte im Median 7,17 Euro pro Stück, die mittlere Hälfte lag bei 6,00 bis 9,55 Euro. Für 50 Gäste sind das rechnerisch rund 300 bis 480 Euro. Die Lieferung zu einer Location rund 20 Kilometer entfernt kostete meist 35 bis 65 Euro. Details stehen in unserem Beitrag Was kostet eine Hochzeitstorte?.

Kleidung, Ringe, Musik, Deko. Hier gibt es nur Umfragewerte. Die WeddyPlace-Studie 2024 nennt als Durchschnitt:

  • Brautkleid: 1.358 Euro; jedes sechste Paar gab weniger als 500 Euro aus
  • DJ, Band und Musik: 1.357,25 Euro; mehr als die Hälfte der Paare (54,9 Prozent) blieb unter 1.000 Euro. Was Hochzeits-DJs verlangen, zeigt unsere Auswertung von 15 DJ-Preislisten
  • Blumen und Deko: 740,50 Euro; etwa jedes vierte Paar blieb unter 500 Euro
  • Papeterie mit Einladungen, Menü- und Tischkarten: 303 Euro; knapp sechs von zehn Paaren blieben unter 250 Euro

Bridebook ergänzt für 2026 Herrenmode mit 1.070 Euro, Ringe und Schmuck mit 713 Euro, Haare und Make-up mit zusammen 475 Euro und Transport mit 593 Euro. Fürs Brautkleid nennt Bridebook 1.832 Euro.

Porto. Beim Versand lohnt ein Blick aufs Format. Ein Standardbrief bis 20 Gramm kostet bei der Deutschen Post 2026 0,95 Euro, ein Kompaktbrief bis 50 Gramm 1,10 Euro. Beide müssen mindestens 1,4-mal so lang wie breit sein. Quadratische Karten gehen deshalb als Großbrief für 1,80 Euro. Bei 40 Einladungen sind das 72 statt 38 oder 44 Euro.

Übernachtung. Mehrere Hotels in unserer Auswertung schenken dem Brautpaar die Hochzeitsnacht, eines ab 30 zahlenden Gästen. Für Gäste bieten manche Häuser Gruppenpreise an. Klärt früh, wer die Zimmer bezahlt, und schreibt es in die Einladung.

Rechenbeispiele: Was kostet eine kleine, mittlere und große Hochzeit?

Die Spannen in der Tabelle sind Rechnungen mit den Preisen oben, keine Durchschnittswerte. Unsere Annahmen:

  • Standesamt: von rund 60 Euro (Berlin mit Urkunde) bis rund 350 Euro (oberes Ende des Münchner Rahmens fürs Anmeldegespräch, ohne Rathaus und Schloss Nymphenburg)
  • Location, Essen, Getränke: die mittlere Hälfte unserer Auswertung, also 108 bis 144 Euro pro Person, ohne einmalige Saalmieten. Für die kleine Feier haben wir als Obergrenze die Mindestberechnung des Hotels bei Kiel angesetzt: 45 Erwachsene zu 135 Euro, auch wenn nur 30 kommen.
  • Fotograf: zwei bis vier Stunden bei der kleinen, sechs bis acht bei der mittleren, acht bis zehn bei der großen Feier, ohne zweiten Fotografen
  • Torte: 6,00 bis 9,55 Euro pro Stück, ein Stück pro Gast
Postenca. 30 Gästeca. 70 Gästeca. 120 Gäste
Standesamt60–350 €60–350 €60–350 €
Location, Essen, Getränke3.200–6.100 €7.600–10.100 €13.000–17.300 €
Fotograf450–1.600 €950–2.700 €1.400–3.000 €
Torte180–285 €420–670 €720–1.145 €
Zwischensummerund 3.900–8.300 €rund 9.000–13.800 €rund 15.200–21.800 €

Dazu kommen Posten, die kaum von der Gästezahl abhängen. Addiert man die WeddyPlace-Durchschnitte 2024 für Brautkleid, Musik, Deko und Papeterie und Bridebooks Werte für Herrenmode und Ringe, ergeben sich rund 5.500 Euro. Mit Bridebooks Werten für alle sechs Posten (Musik nur für die Feier) sind es rund 6.700 Euro. Das sind Summen aus Durchschnitten verschiedener Umfragen, keine gemessenen Kosten. Viele Paare bleiben darunter, und bei einer kleinen Feier braucht ihr vielleicht keinen DJ und weniger Deko.

Mit diesem Block landet die kleine Feier bei rund 9.400 bis 15.000 Euro, die mittlere bei rund 14.500 bis 20.500 Euro und die große bei rund 20.700 bis 28.500 Euro. Die Durchschnittswerte, die Bridebook nach Gästezahl nennt, liegen jeweils in diesen Spannen: 12.295 Euro bei bis zu 30 Gästen, 18.873 Euro bei 61 bis 90 und 20.729 Euro bei 91 bis 120 Gästen.

Nicht enthalten sind Kirche oder freie Trauung, Styling, Transport, Mitternachtsimbiss, Kaffee und Kuchen, Überstunden, Flitterwochen und der Verlobungsring.

Wer bezahlt die Hochzeit?

Nach alter Konvention richteten die Eltern der Braut die Feier aus. In der Praxis spielt das kaum noch eine Rolle. In der WeddyPlace-Umfrage 2023 zahlten rund zwei Drittel der Paare ihre Hochzeit komplett selbst, etwa jedes vierte bekam einen Zuschuss der Eltern und zahlte den Rest selbst. Nur in 1,9 Prozent der Fälle übernahmen die Eltern alles.

In der kleineren Studie 2024 zahlten sogar mehr als drei Viertel komplett selbst, jedes sechste Paar bekam einen Zuschuss. Repräsentativ ist beides nicht, die Richtung ist aber eindeutig.

Beteiligen sich Familien, geht das etwa als Zuschuss zum Gesamtbudget oder in Blöcken, zum Beispiel übernimmt eine Familie das Essen, die andere die Musik. Wie das gelingt, ohne dass Erwartungen ungesagt bleiben, steht in unserem Beitrag über die Rolle des Brautvaters und die Frage, wer zahlt. Unser Rat: Klärt Beträge und Erwartungen früh und konkret, bevor ihr bucht. Sprecht dabei auch offen an, ob mit dem Geld ein Mitspracherecht verbunden sein soll.

Die meisten Paare wünschen sich zur Hochzeit Geld, so die WeddyPlace-Umfrage 2023. Fest einplanen solltet ihr die Geschenke trotzdem nicht. Auch der Ratgeber der Sparkasse empfiehlt, Geldgeschenke nur vorsichtig zu kalkulieren, weil ihre Höhe vorher nicht feststeht.

Wie stellt ihr ein Hochzeitsbudget auf?

Ein Budget beginnt nicht mit der Traumlocation, sondern mit einer ehrlichen Obergrenze.

  1. Obergrenze festlegen. Zählt zusammen, was ihr angespart habt, was ihr bis zur Hochzeit noch zurücklegen könnt und was die Familie fest zugesagt hat. Die Sparkasse rät, von dieser Summe gleich 10 bis 15 Prozent als Puffer abzuziehen.
  2. Gästeliste vor Location. Weil der größte Posten pro Person berechnet wird, entscheidet die Gästezahl über das halbe Budget. Prüft danach, welche Locations zu dieser Zahl passen, auch nach unten: Mindestgästezahlen machen kleine Feiern in großen Häusern teuer.
  3. Prioritäten setzen. Einigt euch auf die zwei oder drei Dinge, an denen ihr nicht sparen wollt, etwa Fotos, Essen oder Musik. Bei allem anderen wählt ihr die einfachere Variante.
  4. Angebote vergleichbar machen. Lasst euch Endpreise geben und fragt nach Laufzeit der Getränkepauschale, Kosten pro Überstunde, Mindestgästezahl, Raummiete, Kinderpreisen, Tellergeld, Heizkosten und Lieferung.
  5. Zahlungen notieren. Haltet Anzahlungen und Fälligkeiten in einer Liste fest. Ein Gasthof aus unserer Auswertung verlangt 80 Prozent vor der Feier; bei Fotografen reichten die Anzahlungen in den geprüften Preislisten von keiner bis 50 Prozent.

Über Geld zu sprechen, ist in der Planung oft der heikelste Teil. Wie ihr die großen Entscheidungen gemeinsam trefft und den Rest aufteilt, steht in Hochzeitsplanung ohne Streit.

Wo kann man bei der Hochzeit sparen, ohne dass es ärgert?

Sparen fühlt sich dann gut an, wenn es dort passiert, wo es euch nicht wehtut.

Weniger Gäste. Der wirksamste Hebel. Bridebook nennt für Hochzeiten mit bis zu 30 Gästen durchschnittlich 12.295 Euro, für 61 bis 90 Gäste 18.873 Euro. Wählt bei einer kleinen Feier eine Location, die dafür gemacht ist. Ein Gasthof im Allgäu etwa verzichtet ab 30 Gästen auf Saalmiete, wenn ihr dort mindestens 50 Euro pro Person für Essen und Getränke ausgebt.

Freitag, Sonntag oder Nebensaison. Bei Bridebook kosten Hochzeiten am Freitag im Schnitt 14.792 Euro und am Sonntag 14.444 Euro, am Samstag 18.357 Euro. Im Januar sind es 8.500 Euro, im August 19.835 Euro. Das sind Durchschnitte, kein reiner Preiseffekt: Ob an diesen Tagen auch kleiner gefeiert wurde, verrät Bridebook nicht. Einzelne Anbieter geben aber direkt Rabatt: Ein Münchner Fotostudio aus unserer Fotografen-Recherche zieht montags bis freitags und von Oktober bis April 200 Euro ab.

Getränke kürzer buchen. Bei einem Gutshof im Upland kostet die Pauschale für fünf Stunden 92,50 Euro pro Person, für neun Stunden 131,50 Euro. Bei 70 Gästen sind das 2.730 Euro Unterschied. Ein Gasthof im Nordschwarzwald verlangt für Getränke bis 24 Uhr 98 Euro pro Person, bis 1 Uhr mit Mitternachtsimbiss 112 Euro. Bei 70 Gästen kostet das größere Paket mit der zusätzlichen Stunde, Mitternachtsimbiss und Stuhlhussen also 980 Euro mehr.

Fotograf gezielt buchen. Zwischen dem Median für zehn und für sechs Stunden liegen in unserer Stichprobe rund 840 Euro. Wer Trauung, Gruppenbilder und Paarshooting kompakt plant, braucht nicht jede Partystunde in Profibildern.

Kuchen statt großer Torte. Hier liegt laut unserer Konditorei-Recherche das größte Sparpotenzial bei der Torte: Eine kleine Etagentorte zum Anschneiden lässt sich mit einer Blech- oder Partytorte für die übrigen Gäste kombinieren. Solche Partytorten kosteten bei einer Konditorin umgerechnet 3,60 bis 4,44 Euro pro Stück, gegenüber 7,17 Euro im Median für die Etagentorte. Bringt ihr Kuchen selbst mit, rechnet Tellergeld oder Servicepauschalen ein. Bei einem Hotel bei Heidelberg kostet Kaffee mit hausgebackenem Kuchen 15 Euro pro Person, mit mitgebrachtem Kuchen 9 Euro.

Selbst machen, wo es Spaß macht. Knapp 80 Prozent der Paare packten in der WeddyPlace-Umfrage 2023 bei der Deko selbst mit an. Rechteckige statt quadratischer Karten sparen außerdem fast die Hälfte des Portos.

Wovon wir abraten: am Puffer zu sparen. Viele Zusatzkosten stehen im Kleingedruckten, nicht im Hauptangebot, wie die Beispiele oben zeigen.

Hochzeit auf Kredit: Ist das eine gute Idee?

Einen Bankkredit nehmen nur wenige Paare für die Hochzeit auf: In der WeddyPlace-Umfrage 2023 war es jedes 19. Paar; andere Schulden wie Dispo oder Ratenkauf weist die Studie nicht aus. Die Verbraucherzentrale hält es für meist günstiger, erst zu sparen und dann zu kaufen.

Wer trotzdem leiht, sollte nach den Hinweisen der Verbraucherzentrale vorgehen:

  • Effektiven Jahreszins vergleichen, nicht die Monatsrate, und nur Angebote mit gleicher Laufzeit und festen Konditionen.
  • Ehrlich prüfen, ob die Rate über die ganze Laufzeit tragbar ist, auch wenn das Einkommen später sinkt, etwa in der Elternzeit.
  • Vertragsentwurf geben lassen und in Ruhe lesen. Ein Verbraucherdarlehen lässt sich in der Regel innerhalb von 14 Tagen widerrufen.
  • Restschuldversicherung ablehnen: Sie ist laut Verbraucherzentrale meist sehr teuer und springt häufig nicht ein. Seit dem 2. Januar 2025 darf sie erst eine Woche nach dem Kreditvertrag abgeschlossen werden.
  • Nicht über den Dispo finanzieren: Dispokredite sind laut Verbraucherzentrale in der Regel sehr teuer.

Unsere Meinung: Lieber eine kleinere Feier als eine Rate, die euch durch die ersten Ehejahre begleitet.

Von der Steuer absetzen lässt sich die Hochzeit in aller Regel nicht. Aufwendungen für die private Lebensführung sind nach § 12 Nr. 1 EStG nicht abziehbar. Das Finanzgericht Köln hat 2014 entschieden, dass eine Hochzeitsfeier höchstpersönlich motiviert ist und mit dem Beruf regelmäßig nichts zu tun hat; den Abzug der Bewirtungskosten als Werbungskosten lehnte es ab (Urteil vom 11.11.2014, 2 K 1706/11). Steuerlich auswirken kann sich die Ehe vor allem über die Zusammenveranlagung mit dem Splitting-Verfahren (§ 32a Abs. 5 EStG); die Steuerklasse nach der Heirat bestimmt dagegen in erster Linie, wie viel Lohnsteuer monatlich einbehalten wird. Das ist eine Orientierung, keine Steuerberatung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Umfragen von Hochzeitsportalen nennen im Schnitt 14.297,50 Euro (WeddyPlace 2023) bzw. 17.006 Euro (Bridebook 2026), jeweils ohne Flitterwochen; eine amtliche Statistik gibt es nicht.
  • Location mit Essen und Getränken kostete in 14 veröffentlichten Pauschalen meist 108 bis 144 Euro pro Gast, im Median knapp 117 Euro (Stand Oktober 2026).
  • Mindestgästezahlen, Raummiete, Überstunden und Extras stehen im Kleingedruckten und machen kleine Feiern pro Kopf oft teurer.
  • Das Standesamt kostet in Berlin, Brandenburg und Borchen im Standardfall unter 150 Euro, in München 60 bis etwa 350 Euro, im Rathaus oder Schloss Nymphenburg bis zu 900 Euro; die Gebühren regeln Länder und teils Gemeinden.
  • Nach unserer Rechnung aus veröffentlichten Preisen und Umfrage-Durchschnitten kosten 30 Gäste rund 9.400 bis 15.000 Euro, 70 Gäste rund 14.500 bis 20.500 Euro, 120 Gäste rund 20.700 bis 28.500 Euro, ohne Kirche oder freie Trauung, Styling, Transport und Flitterwochen.
  • In der WeddyPlace-Umfrage 2023 zahlten rund zwei Drittel der Paare ihre Hochzeit selbst, jedes vierte bekam einen Zuschuss der Eltern.
  • Der wirksamste Sparhebel ist die Gästezahl; weitere sind Freitag oder Sonntag statt Samstag, die Nebensaison und eine kürzere Getränkepauschale.
  • Einen Kredit nimmt kaum ein Paar auf; wer es tut, vergleicht den Effektivzins und lehnt die Restschuldversicherung ab.

Quellen: WeddyPlace: Hochzeitsstudie 2023 · WeddyPlace: Hochzeitsstudie 2024 · Bridebook: Was kostet eine Hochzeit? (Wedding Report 2026) · Destatis, Pressemitteilung Nr. 220 vom 26.6.2026 · § 1310 BGB · § 13 PStG · Berlin: Eheschließung anmelden · Brandenburg: Gebührenordnung MIK, GVBl. II 2025 Nr. 23 · Borchen: Gebührensatzung Standesamt 2026 · Stadt München: Fragen zur Eheschließung · evangelisch.de: Antworten zur Trauung · Elisabethkirche Marburg · Kath. Kirche Heddesheim/Ladenburg · Ev.-Luth. Kirchengemeinde Laufamholz · Trauredner (abgerufen am 9.10.2026): Hamburg · Hamburg/Schleswig-Holstein · Köln · Region Stuttgart · München · Haar bei München · Oldenburger Münsterland · Leipzig · Hochzeitspauschalen (abgerufen am 9.10.2026): Lüneburger Heide · bei Kiel · Mittelholstein · Harz · Berlin · Uckermark · Chemnitz · Leipzig · Nürnberg · Mannheim · bei Heidelberg · Nordschwarzwald · Eifel · Upland · Allgäu · Deutsche Post: Briefe in Deutschland 2026 · Sparkasse: Was kostet eine Hochzeit? · Verbraucherzentrale: Kredite und Darlehen · Verbraucherzentrale: Restschuldversicherungen · § 12 EStG · FG Köln, 11.11.2014, 2 K 1706/11 (Zusammenfassung Verlag Dr. Otto Schmidt)

Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine Hochzeit im Durchschnitt?

Eine amtliche Statistik gibt es nicht, nur Umfragen von Hochzeitsportalen. In der nicht repräsentativen Online-Umfrage von WeddyPlace unter 3.185 Paaren (2023) kostete eine Hochzeit im Schnitt 14.297,50 Euro bei rund 65 Gästen, ohne Flitterwochen. Bridebook nennt für 2026 durchschnittlich 17.006 Euro ohne Flitterwochen und Verlobungsring, nach eigenen Angaben auf Basis von mehr als 2.000 Paaren, ohne die Methode genauer zu beschreiben; die mittlere Hälfte der Hochzeiten lag dort bei etwa 10.000 bis 22.000 Euro. Am stärksten hängen die Kosten von der Gästezahl ab.

Was kostet eine Hochzeit pro Gast?

Der größte Posten, Location mit Essen und Getränken, wird meist pro Person abgerechnet. In unserer Auswertung von 14 veröffentlichten Hochzeitspauschalen deutscher Hotels, Gasthöfe und Eventlocations (Stand Oktober 2026, nicht repräsentativ) kostete das günstigste Paket mit Essen und Getränken für den Abend 92,50 bis 209 Euro pro Person, in der mittleren Hälfte 108 bis 144 Euro, im Median knapp 117 Euro. Oft kommen Mindestgästezahlen, Raummiete bei kleinen Feiern, in drei Häusern auch eine feste Saalmiete oder Veranstaltungspauschale, Mitternachtsimbiss, Kaffee und Kuchen oder Zuschläge für Überstunden hinzu. Rechnet man alle Posten zusammen, ergibt die WeddyPlace-Umfrage 2024 grob 234 Euro pro Gast; das ist nur ein Überschlag aus zwei Durchschnittswerten.

Was kostet eine standesamtliche Trauung?

Die Gebühren regeln die Länder, deshalb unterscheiden sie sich. In Berlin kosten Anmeldung und Prüfung der Ehevoraussetzungen 45 Euro, die Eheurkunde 12 Euro. In Brandenburg sind es 64 Euro für die Prüfung und 53 Euro für die Trauung im Standesamt während der Öffnungszeiten. In München nennt die Stadt 60 bis etwa 350 Euro, im Rathaus oder Schloss Nymphenburg derzeit bis zu 900 Euro. Teurer wird es auch außerhalb der Öffnungszeiten, an besonderen Trauorten und bei ausländischem Recht. Stand Oktober 2026; verbindlich ist die Auskunft eures Standesamts.

Wer bezahlt traditionell die Hochzeit?

Nach alter Konvention richteten die Eltern der Braut die Feier aus, in der Praxis spielt das kaum noch eine Rolle. In der Online-Umfrage von WeddyPlace unter 3.185 Paaren (2023, nicht repräsentativ) zahlten rund zwei Drittel ihre Hochzeit komplett selbst, etwa jedes vierte Paar bekam einen Zuschuss der Eltern, nur in 1,9 Prozent der Fälle zahlten die Eltern alles. Eine verbindliche Regel gibt es nicht, deshalb sollten Paar und Familien früh und konkret darüber sprechen.

Was kostet eine kleine Hochzeit mit 30 Gästen?

Nach unserer Rechnung mit veröffentlichten Preisen von 14 Locations, 15 Fotografen und 15 Konditoreien (Stand Oktober 2026, nicht repräsentativ) kosten Standesamt, Location mit Essen und Getränken, ein Fotograf für zwei bis vier Stunden und eine Torte zusammen rund 3.900 bis 8.300 Euro. Viele Locations haben Mindestgästezahlen oder verlangen bei kleinen Gruppen Raummiete, deshalb ist eine kleine Feier pro Kopf oft teurer. Für Kleid, Anzug, Ringe, Musik, Deko und Papeterie ergeben Durchschnitte aus den Umfragen von WeddyPlace und Bridebook zusammen rund 5.500 bis 6.700 Euro, je nachdem, welche Werte man nimmt; viele Paare bleiben darunter. Insgesamt sind das rund 9.400 bis 15.000 Euro, ohne Kirche oder freie Trauung, Styling, Transport und Flitterwochen. Bridebook nennt für Hochzeiten mit bis zu 30 Gästen durchschnittlich 12.295 Euro.

Kann man Hochzeitskosten von der Steuer absetzen?

In aller Regel nicht. Aufwendungen für die private Lebensführung sind nach § 12 Nr. 1 EStG nicht abziehbar. Das Finanzgericht Köln hat 2014 entschieden, dass eine Hochzeitsfeier höchstpersönlich motiviert ist, und den Abzug der Bewirtungskosten als Werbungskosten abgelehnt, obwohl der Kläger berufliche Gründe für die Gästeauswahl anführte (Urteil vom 11.11.2014, 2 K 1706/11). Bei Sonderfällen hilft eine Steuerberatung.

Ist ein Kredit für die Hochzeit sinnvoll?

Nur wenige Paare finanzieren ihre Hochzeit so: In der WeddyPlace-Umfrage 2023 nahm jedes 19. Paar einen Bankkredit auf. Die Verbraucherzentrale hält es meist für günstiger, erst zu sparen. Wer trotzdem leiht, vergleicht den effektiven Jahreszins bei gleicher Laufzeit, prüft, ob die Rate über die ganze Laufzeit tragbar ist, und lehnt die teure Restschuldversicherung ab. Den Dispokredit nennt die Verbraucherzentrale in der Regel sehr teuer.

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