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Badoo-Homepage – Screenshot 2026

Badoo Test & Erfahrungen 2026: Die größte Dating-App im ehrlichen Check

Badoo im ehrlichen Test 2026: Credits, Premium, Encounters und die Bot-Problematik. Was die App gut macht und warum wir eine modernere Alternative empfehlen.

Markus Hoffmann
Markus Hoffmann
· 12 Min. Lesezeit
4.0 / 5
Sehr gut Badoo-Test 2026

Badoo Test 2026: Eine ehrliche Bestandsaufnahme nach 4 Wochen Praxis

Badoo gehört zu den bekanntesten Namen im Online-Dating — die App wirbt seit Jahren mit hunderten Millionen Nutzern weltweit, gehört heute zum Bumble-Konzern und hat sich über die Jahre von einem Social-Discovery-Portal zu einer App mit Swipe-Mechanik, Video-Features und Live-Streams gewandelt. Wer an Badoo denkt, hat oft noch das Bild der bunten Profilwand aus 2012 im Kopf. Die App 2026 sieht anders aus: aufgeräumter, TikTok-ähnlicher, mit mehr Gamification und einem komplexen Bezahlmodell aus Credits und Premium. Wir haben Badoo vier Wochen lang intensiv genutzt — in Berlin, Hamburg, Köln und einer mittelgroßen Stadt — und zeigen dir, wo die App 2026 steht, was sie gut macht und wo sie klare Schwächen hat.

Kurz-Fazit vorneweg: Badoo ist technisch modern, hat aber ein anhaltendes Fake-Profil-Problem und ein Bezahlmodell, das schnell teuer wird. Wer die Community-Größe schätzt, aber ohne Credit-Verwirrung und mit besserer Verifizierung dating will, findet weiter unten eine modernere deutsche Alternative mit klaren Monats-Abos.


Badoo im Überblick

KriteriumBadoo
Gegründet2006 (London, heute Bumble-Konzern)
BetreiberBumble Inc.
Mitgliederlaut Eigenangabe mehrere hundert Millionen weltweit
Aktive Community DACHGroßstadt-fokussiert, solide Dichte
Durchschnittsalter18–35 Jahre
ZielgruppeCasual Dating, internationale Kontakte
Premium (6 Mo)ab ca. 7,99 €/Monat
Premium (3 Mo)ca. 14,99 €/Monat
Premium (1 Mo)ca. 24,99 €
Premium Plusab ca. 19,99 €/Monat
Credit-Pakete2,99 € bis 39,99 €
USPEncounters, Lookalikes, Live-Streams
KündigungIn-App / Store-Abo-Verwaltung
App-Bewertung4,0–4,4 Sterne

Was ist Badoo und wie funktioniert es?

Badoo wurde 2006 von Andrey Andreev in London gegründet und war lange eine der größten eigenständigen Dating-Plattformen. 2020 kaufte Magic Lab (die Muttergesellschaft von Bumble) Badoo zurück und konsolidierte beide Produkte unter einem Dach. Heute ist Badoo ein Bumble-Tochterprodukt, unterscheidet sich aber klar von Bumble: Weniger Fokus auf empowerte Erstnachricht durch Frauen, mehr Fokus auf klassisches Swipe-Dating und Social-Discovery mit internationaler Ausrichtung.

Das Kernprinzip

Du legst ein Profil an, fügst Fotos und Basis-Infos hinzu — und nutzt dann die App auf mehreren Ebenen:

  1. Encounters: Das Tinder-ähnliche Swipe-Spiel — rechts für Interesse, links für kein Interesse
  2. Profilstream / Nearby: Eine Liste von Nutzern in deiner Umgebung, durchsuchbar nach Filtern
  3. Lookalikes: Suche nach Nutzern, die einem bestimmten Typ ähneln (Promi-Suche-Funktion)
  4. Live-Streams: Video-Streams anderer Nutzer mit virtuellen Geschenken
  5. Chat: Nachrichten mit Matches und (mit Credits/Premium) auch ohne Match

Das Bezahlmodell

Badoo kombiniert drei verschiedene Modelle — und genau hier liegt der Knackpunkt:

  • Badoo Premium: Monats-Abo mit Vorteilen wie unbegrenzten Likes, “wer-hat-mich-geliked”-Ansicht, erweiterten Filtern, werbefrei
  • Badoo Premium Plus: Die höhere Premium-Stufe mit zusätzlichen Features
  • Credits: Virtuelle Währung für Einzelaktionen — Rise-Up, Spotlight, virtuelle Geschenke

Diese Kombination aus Abo plus Credit-System ist für Nicht-Eingeweihte schwer zu durchschauen und führt schnell dazu, dass aktive Nutzer deutlich mehr ausgeben als geplant.


Badoo Kosten 2026: Was du wirklich zahlst

Badoo Premium (Monats-Abo)

LaufzeitPreis pro MonatGesamt
1 Monat24,99 €24,99 €
3 Monate14,99 €44,97 €
6 Monate7,99 €47,94 €

Badoo Premium schaltet die wichtigsten Premium-Features frei — unbegrenzte Likes, wer-hat-mich-geliked, werbefrei, erweiterte Filter, Read-Receipts. Für die meisten Nutzer ist das 6-Monats-Paket mit 7,99 €/Monat der attraktivste Einstieg. Das klingt günstig, ist aber ein halbjähriges Commitment — wer nach drei Wochen merkt, dass die App nicht seine Zielgruppe hat, zahlt trotzdem ein halbes Jahr weiter.

Badoo Premium Plus

Premium Plus ist die höhere Tier-Stufe — ab ca. 19,99 €/Monat. Hier bekommst du u.a.: Unsichtbarer Modus, Undo-Swipes, Global-Spotlight, erweiterte Filter, mehr Credits inklusive.

Badoo Credits (Einmalkäufe)

PaketPreisCredits
Starter2,99 €ca. 100
Small7,99 €ca. 550
Medium19,99 €ca. 1.500
Large39,99 €ca. 3.500

Was kosten die einzelnen Aktionen?

  • Rise-Up (deine Anzeige kurzfristig nach oben): ca. 20–80 Credits
  • Spotlight (Platzierung auf der Homepage): 100+ Credits
  • Virtuelle Geschenke (Herzchen, Rosen etc.): 5–50 Credits
  • Nachricht an Nicht-Match: ja nach Platzierung 10–30 Credits

Die Kostenfalle: Wer Premium + regelmäßig Credits kauft, kommt schnell auf 25 bis 50 €/Monat — deutlich mehr als bei Alternativen, die alles in einem Monats-Abo bündeln.


Badoo Features: Was kann die App wirklich?

Encounters (Swipe-Funktion)

Das Herzstück seit mehreren Jahren. Swipe-Prinzip wie Tinder, nur mit Badoo-Optik. Funktioniert solide, aber ohne echte Innovation.

Profile und Nearby-Suche

Das unterscheidet Badoo von reinen Swipe-Apps: Du kannst Nutzer in der Nähe durchblättern, nach Filtern wie Alter, Entfernung, Interessen sortieren. Das ist näher am klassischen Singlebörsen-Modell und spricht Nutzer an, die nicht ausschließlich swipen wollen.

Lookalikes

Eine Suchfunktion, die dir Nutzer vorschlägt, die einem bestimmten Typ ähneln — etwa einem hochgeladenen Foto. Ein Gimmick, das seit Jahren in der App lebt und eher zur Unterhaltung als zum echten Dating beiträgt.

Live-Streams

Wie bei Lovoo gibt es auf Badoo Live-Video-Streams — Nutzer streamen, andere schauen zu und können virtuelle Geschenke senden. Das monetarisiert die App zusätzlich, lenkt aber vom Dating ab. Kritiker sagen, Live-Streams verwandeln Badoo zunehmend in eine TikTok-ähnliche Entertainment-App.

Video-Verifizierung

Pluspunkt: Badoo hat seit einigen Jahren eine Selfie-Verifizierung. Nutzer senden ein Selfie in einer vorgegebenen Pose, das mit ihrem Profilbild abgeglichen wird. Das senkt die Fake-Quote — wenn es aktiv genutzt wird. Leider ist die Verifizierung optional, und viele aktive Profile bleiben unverifiziert.


Unser Test: 4 Wochen Badoo in der Praxis

Wir haben Testprofile in Berlin, Hamburg, Köln und einer mittelgroßen Stadt (Münster) angelegt. Je ein männliches Profil (33) und ein weibliches Profil (29), neutrale Hobbys, aktive Nutzung.

Berlin (weibliches Profil, 29)

Sehr hohe Nutzerdichte, extrem viele Anfragen: 280+ Likes und über 100 Nachrichten in einer Woche. Davon aber geschätzt 60 % unpassend — sehr oberflächliche Anmach-Nachrichten, Copy-Paste-Messages, mehrere offensichtliche Scam-Anbahnungen mit Profilwechsel-Wünschen. Die Qualität war deutlich schlechter als bei seriösen Singlebörsen.

Hamburg (männliches Profil, 33)

Gute Match-Rate: 52 Matches in einer Woche, davon 22 begonnene Gespräche. Viele Nutzerinnen waren Austauschstudentinnen oder Touristinnen — Badoo wird offensichtlich für schnelle Ortswechsel genutzt. Das ist ein Plus für spontanes Dating, weniger für ernsthafte Partnersuche.

Köln (weibliches Profil, 29)

Ähnliches Muster wie Berlin: viele Anfragen, mittlere Qualität. Der Cologne-Karneval hat einen Peak in der Nutzeraktivität verursacht.

Münster (männliches Profil, 33)

Deutlich dünner: 18 Matches in einer Woche, davon 6 echte Gespräche. Auf dem Land und in mittelgroßen Städten wird die Community spürbar kleiner.

Die Fake-Profil-Erfahrung

Unser größtes Problem: In einer Testwoche bekamen wir im weiblichen Profil mindestens 15 eindeutige Scam-Anbahnungen — angebliche US-Militärs, internationale Geschäftsleute, “alleinreisende” Influencerinnen mit Webcam-Angeboten, schnelle Drängler auf WhatsApp. Badoos Meldesystem funktioniert zwar, aber die Reaktionszeit ist träge, und neue Fake-Profile tauchen schneller auf als alte verschwinden.

Credit-Verbrauch in der Praxis

Mit 100 Start-Credits kamen wir keine 4 Tage weit — ein paar Rise-Ups, ein Spotlight, ein paar Geschenke. Danach war das Paket leer. Wer aktiv dating will, kauft entweder ständig nach oder abonniert Premium Plus.


Badoo Vor- und Nachteile

Was wir mögen

  • Große Community in Großstädten, aktive Nutzerbasis
  • Video-Verifizierung verfügbar (wenn auch optional)
  • Modernes App-Design mit TikTok-ähnlicher Optik
  • Encounters-Swipe funktioniert flüssig
  • Internationale Reichweite — gut für Reisen
  • Bumble-Konzern im Hintergrund (Börsennotiert, DSGVO)
  • Gute App-Performance auf iOS und Android
  • Vielfältige Features (Encounters, Nearby, Lookalikes)

Was uns stört

  • Hohe Fake-Profil-Quote trotz optionaler Verifizierung
  • Aggressive Monetarisierung mit Premium + Credits + Premium Plus
  • Credits verfallen bei Inaktivität — kein Rückerstattungsrecht
  • Viele Scam-Anbahnungen (Romance-Scam, Webcam-Scam)
  • Live-Streams lenken vom Dating ab
  • 6-Monats-Abo als “günstigste” Option bindet lange
  • Wenig Tiefe im Profil — Swipe-Fokus, kein Matching-Algorithmus
  • In ländlichen Regionen dünn

Badoo Sicherheit und Datenschutz

Die technische Sicherheit ist solide:

  • DSGVO-konform (Bumble Inc. mit EU-Niederlassung)
  • SSL-Verschlüsselung auf allen Kanälen
  • Melde- und Block-System für verdächtige Profile
  • Optionale Video-Verifizierung

Das Problem ist nicht die Technik, sondern das Nutzerumfeld. Badoo ist seit Jahren ein attraktives Jagdgebiet für Romance-Scammer, weil die App hohe Nutzerzahlen, niedrige Einstiegshürden und eine internationale Community hat.

Typische Scam-Muster auf Badoo

  • Angebliche US-Soldaten im Auslandseinsatz, die plötzlich Geld brauchen
  • Ingenieure auf Öl-Plattform mit internationalen Geschäften
  • Webcam-Scam: Einladung auf externe Plattform mit Kauf-Druck
  • Sugar-Daddy-Fallen: angebliche “Sponsoring”-Angebote mit Vorkassezwang
  • Profile, die sofort auf WhatsApp/Telegram drängen — klassisches Warnsignal

Unsere Sicherheitstipps

  • Niemals Geld an Matches senden, egal welche Story
  • Keine Links in ersten Nachrichten anklicken
  • Verdächtige Profile sofort melden
  • Keine persönlichen Daten teilen (Adresse, Arbeitsplatz)
  • Erste Treffen nur an öffentlichen Orten
  • Siehe auch: Red Flags beim Online-Dating

Badoo kündigen: So kommst du raus

Premium-Abo kündigen

iOS: Einstellungen → Apple-ID → Abonnements → Badoo → Abo kündigen

Android: Play Store → Profil → Zahlungen und Abos → Abos → Badoo → Kündigen

Die Kündigung muss mindestens 24 Stunden vor der nächsten Abbuchung erfolgen. Credits sind nicht rückerstattbar — sie verfallen mit dem Profil.

Profil löschen

In der App: Einstellungen → Konto → Konto löschen → Bestätigen. Die Löschung erfolgt sofort, die endgültige Datenentfernung innerhalb von 30 Tagen laut DSGVO.

Wichtig: Erst das Abo kündigen, dann das Profil löschen — sonst läuft die Abbuchung einfach weiter.


Die bessere Alternative zu Badoo: Warum wir xLoves empfehlen

Badoo hat technisch Stärken, aber das Bezahlmodell, die Fake-Quote und die Ablenkungs-Features machen die App für ernsthaftes Dating anstrengend. Wer eine Plattform mit strenger Verifizierung und transparenten Kosten sucht, findet bei xLoves die moderne Alternative.

Warum xLoves statt Badoo?

KriteriumBadooxLoves
PreismodellPremium + Credits + Premium PlusEin klares Monats-Abo
Preisab 7,99 €/Mo (6-Mo-Bindung) + Credits9,99 €/Mo alles inklusive
Credits nötigJaNein
Foto-VerifizierungOptionalJa, manuell für alle Profile
Fake-Profil-QuoteHoch<3 %
FokusCasual + Entertainment100 % Dating
Live-StreamsJa (Ablenkung)Nein
Mindest-Laufzeit6 MonateMonatlich kündbar
App-Bewertung4,0–4,44,3+
WerbungHochWerbefrei
Testsieger 2026Ja (Herzblatt Journal)

Das Fazit: Bei xLoves zahlst du einen klaren Monatspreis von 9,99 €, bekommst alles dazu — keine Credit-Falle, keine 6-Monats-Bindung, keine Upsell-Überraschungen. Die manuelle Foto-Verifizierung senkt die Fake-Quote drastisch, und du kannst jederzeit monatlich kündigen.

Hier xLoves im Detail ansehen

Alternative 2: Sex69 — wenn es dir wirklich nur um Casual geht

Wenn du Badoo vor allem wegen der Casual-Ausrichtung geschätzt hast, ist Sex69 die ehrlichere Wahl. Kein Matching-Theater, klare Ansage zu den Absichten, moderne App-UI, transparente Preise. Für alle, die wissen, was sie wollen und keine Geduld mit dem Matching-Circus haben.


Für wen ist Badoo trotzdem die richtige App?

Badoo lohnt sich, wenn du…

  • 18 bis 30 Jahre alt bist
  • in einer Großstadt lebst (Berlin, Hamburg, Köln, München)
  • Casual Dating und internationale Kontakte suchst
  • häufig verreist und unterwegs daten willst
  • dich an App-Gamification und Live-Streams nicht störst
  • ein hartes Budget setzt und Credit-Käufe vermeidest

Badoo lohnt sich NICHT, wenn du…

  • eine ernsthafte, langfristige Beziehung suchst
  • über 35 bist
  • transparente Kosten willst ohne Credit-Verwirrung
  • strenge Verifizierung gegen Fake-Profile brauchst
  • auf dem Land oder in kleineren Städten wohnst
  • Wert auf wissenschaftliches Matching legst

Fazit: Lohnt sich Badoo 2026?

Kurz: Nur für eine sehr spezifische Zielgruppe.

Badoo ist 2026 nicht mehr die Social-Discovery-Plattform von 2012 — sondern eine moderne Swipe-App mit Live-Streams, Credit-System und internationaler Ausrichtung. Wer jung ist, in einer Großstadt lebt und lockere Kontakte sucht, kann hier fündig werden.

Aber: Die Fake-Profil-Quote ist hoch, das Bezahlmodell kompliziert und der Fokus auf Entertainment-Features (Live-Streams, Lookalikes) lenkt vom eigentlichen Dating ab. Für ernsthafte Partnersuche ist Badoo nicht die erste Wahl — dafür fehlt die Tiefe im Profil und die Qualität der Kontakte.

Wer die Community-Größe schätzt, aber ohne Credit-Falle und mit besserer Verifizierung dating will, sollte zu einer Alternative mit transparenten Monats-Abos wechseln. Unsere Empfehlung: xLoves für seriöses, modernes Dating oder Sex69 für klare Casual-Absichten.

Unser Tipp für Badoo-Nutzer: Setze dir ein hartes Budget von 10–15 €/Monat, kaufe keine Credits — und wenn du nach zwei Wochen merkst, dass die Qualität nicht stimmt, wechsle lieber zu einer Alternative, statt weiter Credits in die App zu kippen.

Unsere Top-Empfehlung: xLoves im Detail

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Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 19. April 2026. Preise und Angaben laut Badoo-Website, App-Stores und öffentlichen Quellen. Preise für Credit-Pakete und Premium-Abos können je nach Plattform (iOS/Android) und Region leicht variieren. Herzblatt Journal ist unabhängig und erhält keine Vergütung von Badoo. Einige Empfehlungs-Links (z.B. zu xLoves) sind Affiliate-Links — wenn du dich darüber anmeldest, erhalten wir eine kleine Provision, für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten. Unsere Bewertung ist davon unabhängig.

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Häufig gestellte Fragen

Ist Badoo 2026 noch relevant?

Ja, Badoo zählt nach eigenen Angaben zu den größten Dating-Netzwerken weltweit und hat auch im DACH-Raum eine aktive Community. Die Plattform hat sich in den letzten Jahren stark verändert — weg vom klassischen Social-Discovery-Portal hin zu einer App mit Video-Features, Swipe-Funktion und Live-Streams. Der Charme von früher ist weg, das App-Erlebnis wirkt aufgeräumter als vor fünf Jahren, die Fake-Profil-Problematik aber bleibt ein Dauerthema.

Was kostet Badoo Premium 2026?

Badoo Premium startet bei ca. 7,99 €/Monat im 6-Monats-Paket, liegt bei etwa 14,99 €/Monat im 3-Monats-Paket und bei ca. 24,99 € für einen einzelnen Monat. Dazu kommt Badoo Premium Plus mit zusätzlichen Features ab ca. 19,99 €/Monat. Achtung: Viele Aktionen (Rise-Up, Spotlight, unbegrenzte Likes) sind nur mit Premium oder Credits verfügbar. Transparente Alternativen wie xLoves berechnen 9,99 €/Monat komplett inklusive — ohne Credit-Aufschlag.

Wie funktionieren Badoo Credits?

Credits sind die virtuelle Währung auf Badoo und werden für einzelne Aktionen eingesetzt: Rise-Up im Profilstream, Spotlight-Platzierung auf der Homepage, virtuelle Geschenke, extra Sichtbarkeit. Das Startpaket kostet ca. 2,99 €, größere Pakete gehen bis 39,99 €. Problem: Die Kosten pro Aktion sind nicht immer transparent angezeigt, Credits können bei Kontolöschung verfallen, und sie lassen sich nicht zurücktauschen. Wer aktiv dating will, kommt mit einem Premium-Abo meistens günstiger weg als mit Credit-Käufen.

Wie erkenne ich Fake-Profile auf Badoo?

Leider hat Badoo ein bekanntes Bot- und Fake-Profil-Problem. Typische Warnsignale: perfekte Model-Fotos ohne Natürlichkeit, generische Bios ohne konkrete Hobbys, sehr schnelle Kontaktaufnahme mit intimen Fragen, sofortiger Wunsch nach Wechsel auf WhatsApp oder Telegram, verdächtige Links in der ersten Nachricht, angebliche Webcam-Angebote. Bei Verdacht: Profil melden, keine persönlichen Daten teilen, niemals Geld senden. Wer eine Plattform mit strenger manueller Foto-Verifizierung will, ist bei xLoves oder MichVerlieben besser aufgehoben.

Wie kündige ich Badoo Premium?

Das Badoo-Abo kündigst du in-App oder über den Store, wo du es abgeschlossen hast. Bei iOS: Einstellungen → Apple-ID → Abonnements → Badoo → Abo kündigen. Bei Android: Play Store → Profil → Zahlungen und Abos → Abos → Badoo → Kündigen. Wichtig: Die Kündigung muss mindestens 24 Stunden vor der nächsten Abbuchung erfolgen. Credits sind nicht rückerstattbar. Wer sein Profil komplett löschen will, geht in der App über Einstellungen → Konto → Konto löschen.

Ist Badoo seriös?

Badoo wird vom Bumble-Konzern betrieben, ist börsennotiert, DSGVO-konform und rechtlich sauber aufgestellt. Die technische Seriosität ist also gegeben — SSL-Verschlüsselung, europäische Datenschutz-Konformität, ein Melde-System. Die Seriosität leidet aber unter der hohen Fake-Profil-Quote, dem aggressiven Upselling und der Gamification, die manche Nutzer zur Kostenfalle macht. Seriös als Firma ja, seriös als Dating-Erlebnis nur mit Vorsicht.

Für wen ist Badoo geeignet?

Badoo richtet sich vor allem an 18- bis 35-Jährige, die lockere Kontakte, Casual-Dating und internationale Bekanntschaften suchen. Die App funktioniert in Großstädten sehr gut, auf dem Land oder bei der Zielgruppe 40+ wird es dünn. Wer ernsthafte Partnersuche betreibt, ist bei Parship, MichVerlieben oder xLoves deutlich besser aufgehoben. Wer internationale Kontakte liebt und nichts gegen App-Gamification hat, kann bei Badoo fündig werden.

Badoo oder Tinder — was ist besser?

Beide Apps sind sich ähnlicher geworden: Swipe-Prinzip, Video-Features, Premium-Modelle. Tinder hat weltweit mehr Nutzer, vor allem in den USA. Badoo hat eine aktive deutsche und osteuropäische Community, mehr Features (Encounters, Live-Streams, Credits) und ein aggressiveres Monetarisierungsmodell. Die Fake-Quote ist bei beiden ein Thema. Wer minimalistisches Dating will, wählt Tinder. Wer Feature-Vielfalt akzeptiert, kann Badoo testen. Wer transparente Preise ohne Credit-Falle will, nimmt xLoves.

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